www.News-Ticker.org


Bundesländer


 



  Ernährung, Haushalt
 
 
Geisenheim, 23.02. 2005 17:19

Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich.



direct/Nomacorc SA: Weine mit Plastikkorken 3 Jahre haltbar



Geisenheim: Weine mit "nomacorc" mindestens drei Jahre haltbar



Jetzt haben die Weinbranche und Verbraucher Gewißheit: Mit dem Kunststoffstopfen "nomacorc" verschlossene Flaschen können mindestens drei Jahre unbedenklich gekühlt aufbewahrt werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Forschungsanstalt Geisenheim. Bislang galten zwei Jahre als wissenschaftlich bestätigte Lagerfähigkeit.

Nomacorc ist nach eigenen Angaben der weltweit größte Produzent von Synthetikkorken. Sie entwickelten sich in den letzten Jahren zu einer gefragten Verschlussalternative, deren Aussehen dem eines Naturkorken sehr nahe kommt.

Jedes Jahr werden gegenwärtig rund 16 Milliarden Weinflaschen rund um den Globus mit Naturkorken, Schraub- oder neuerdings Glasverschlüssen und Kunststoffstopfen versehen. Der Synthetikkorken-Anteil liegt derzeit bei etwa elf Prozent. Nomacorc verkauft weltweit derzeit bereits über 900 Millionen Stück - davon 365 Millionen Stück in Europa.

Die Forschungsanstalt Geisenheim startete den Dreijahrestest im Juni 2001. Ein Riesling-Kabinett des Jahrgangs 2000 (Lage: Geisenheimer Kläuserweg) wurde mit einem Naturkorken, Schraubverschluß und "nomacorc" verschlossen. Der Wein hatte beim Abfüllen 38 Milligramm je Liter an freier Schwefelsäure (SO2). Sie ist für die Frische des Weines von Bedeutung. Sinkt der SO2-Gehalt unter 10 mg/L, beginnt der Wein zu oxydieren.

Nach 36 Monaten kühler Lagerung (bei 15 Grad Celsius, stehend und liegend) stellten die Prüfer des renommierten Rheingauer Institutes fest: alle Verschlüsse dicht, also keinerlei Hinweise auf "Ausläufer", Naturkork und Kunststoffstopfen ohne Weingeruch. Bei "nomacorc" wurde ein Mittelwert an freier Schwefelsäure von 17 mg/L stehende Flasche und 18,5 mg/L liegende Flasche ermittelt. Die Vergleichsangaben für den Naturkorken lauteten ebenfalls 17 und 19,5 mg/L. Bei dieser traditionellen Verschlußart gab es jedoch größere Schwankungsbreiten im SO2-Gehalt nach unten und oben (stehend: elf bis 23 mg/L, liegend: 14 bis 25 mg/L).

Summa summarum konnten bei allen drei Verschlußtypen keine signifikanten Unterschiede registriert werden. Nomacorc sieht darin den Beweis geführt, daß der eigene Kunststoffstopfen keine sensorischen Auswirkungen auf den Wein hat. Für den angepeilten Einsatzzweck - so das Unternehmen - sei die Lagerfähigkeit mehr als ausreichend.

"Nomacorc" kam 1999 in den USA auf den Markt, seit 2000 wird das Produkt in Europa vertrieben. Die Muttergesellschaft Nomacorc LLC ist in Zebulon (US-Bundesstaat North Carolina) ansässig. Seit 2004 gibt es im ostbelgischen Thimister-Clermont eine europäische Produktionsstätte, wo die aus Amerika angelieferten Rohlinge veredelt werden.



Kontaktinformationen:

Ihre Medien-Ansprechpartner

- in Deutschland:
Hermann-Josef Berg
Telefon: 06132-95 31 14
Fax: 06132-95 31 03
E-Mail:

- in Belgien:
Suzanne Alardin
Telefon: 0032-87 63 88 41
Fax: 0032-87 63 88 21
E-Mail:


Drucken der Pressemitteilung Drucken der Pressemitteilung