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Frankfurt am Main, 12.10. 2007 09:08

4,6 % im Westen, 5,7 % im Osten

Mehr Geld für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbauer

Die bundesweit rund 80.000 Beschäftigten im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (GaLaBau) erhalten im Westen insgesamt 4,6 Prozent mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung und im Osten insgesamt 5,7 Prozent. Dazu kommen Einmalzahlungen von monatlich 0,4 Prozent.

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von insgesamt 20 Monaten und beinhaltet eine zweistufige Anhebung der Entgelte. Hierauf verständigten sich die Tarifvertragsparteien, der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) am 9. Oktober 2007 in Berlin.

In der ersten Stufe steigen die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen ab dem 1. November 2007 tabellenwirksam um 3,1 Prozent plus einer Einmalzahlung von 0,4 Prozent. Der Eckstundenlohn steigt von 11,87 Euro auf 12,24 Euro, plus Einmalzahlung. In der zweiten Stufe steigen die Entgelte im Westen noch mal ab dem 1. November 2008 für acht Monate um 1,5 Prozent plus Einmalzahlung. Damit steigt der Ecklohn dann auf 12,42 Euro.

Im Osten werden die Löhne in der zweiten Stufe um 2,6 Prozent angehoben, plus 0,4 Prozent Einmalzahlung. Damit werden die Einkommen im Osten auf 93,5 Prozent des Westniveaus angehoben und der Ecklohn beträgt dann 11,61 Euro. Damit steigen die Löhne im Osten stärker und es wird eine wesentliche Annäherung der unterschiedlichen Einkommen in West und Ost vollzogen.

Weiterhin haben die Tarifvertragsparteien eine neue Einstiegslohngruppe vereinbart. Diese gilt ausschließlich für Beschäftigte, die einfachste schematische Gartenpflegearbeiten verrichten, wie zum Beispiel Rasen mähen. Für diese Arbeiten gilt ab 1. November 2007 ein Stundenlohn im Westen von 8,58 Euro und im Osten von 8,06 Euro.

„Mit diesem Abschluss ist es uns endlich gelungen, den Lohnabstand zu verringern, das war für uns ein erster wichtiger Schritt zur Angleichung der Löhne zwischen Ost und West. Und wir konnten erreichen, dass die Beschäftigten im GaLaBau nicht von der allgemeinen Lohnentwicklung abgekoppelt werden. Die Beschäftigten in dieser Branche verrichten bei Wind und Wetter gute, aber auch sehr schwere Arbeit, deshalb ist es mehr als gerecht, dass sie nun auch eine Lohnerhöhung erhalten“, so der IG BAU-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Klaus Wiesehügel nach Abschluss der Verhandlungen.

„Insgesamt“, so Wiesehügel, „ist das ein Abschluss der sich sehen lassen kann“. Die IG BAU war mit einer Forderung von 5,8 Prozent Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen für zwölf Monate in die Verhandlungen gegangen.

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2009. Die Tarifvertragsparteien vereinbarten eine Erklärungsfrist bis zum 24. Oktober 2007.


Bildunterschrift:
Klaus Wiesehügel

© IG BAU
Klaus Wiesehügel
Bundesvorsitzender
der IG Bauen-Agrar-Umwelt


Kontaktinformationen:
IG Bauen-Agrar-Umwelt
Bundesvorstand
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60439 Frankfurt am Main

Telefon (069) 95 73 7 – 1 35
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Pressesprecherin: Sigrun Heil


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