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"47. Nordische Filmtage Lübeck" mit acht NDR Produktionen Vom 3. bis zum 6. November treffen sich Tausende Kino-Fans bei den "47. Nordischen Filmtagen Lübeck". Der NDR ist mit gleich acht Fernsehproduktionen auf dem Festival vertreten: Der zweite Blick (NDR) Buch: Niklas Becker Regie: Ariane Zeller Darsteller: Guntbert Warns, Suzanne von Borsody, Catrin Striebeck, Michael Mendl Der Journalist Paul (Guntbert Warns) kehrt nach mehr als 20 Jahren Abwesenheit, begleitet von seiner Frau Linda (Suzanne von Borsody), an die Nordseeküste zurück. Er ist getrieben von dem heimlichen Wunsch, seine Jugendliebe Anna (Catrin Striebeck) wieder aufzuspüren und stellt fest, dass sie mittlerweile nicht nur eine erfolgreiche Ärztin geworden ist, sondern auch verheiratet ist mit Cees (Michael Mendl), dem Leiter der örtlichen Kurklinik. Pauls verklärte Erinnerung an seine große Jugendliebe prallt auf die Realität vierer Menschen, deren Lebenswege gefestigt scheinen, deren weiterer Weg absehbar schien. Doch Pauls und Lindas unverhoffte Anwesenheit auf der Insel lassen alle Irritationen einer nicht bewältigten Vergangenheit wieder virulent werden. Vorführung in Lübeck: voraussichtlich am 6.11. (Sonntag), 19.45 Uhr Ausstrahlungstermin im Ersten: 7. Juni 2006 Die blaue Grenze (NDR/ARTE) Buch und Regie: Till Franzen Darsteller: Antoine Monot, Jr., Joost Siedhoff, Dominque Horwitz, Hanna Schygulla Momme (Antoine Monot, Jr. mit "Absolute Giganten" 2001 bei Filmfest Hamburg) wagt seinem Opa nicht zu sagen, dass sein Sohn - Mommes Vater - überraschend gestorben ist. Zu sehr leidet der Alte noch unter dem Tod seiner Frau. Und wo ist Lene, in die sich Momme auf einer Party verliebt hat? Till Franzens Kinodebüt (Publikumspreis des deutschen Filmkunstpreises) spielt an zwei Grenzen. Der dänisch-deutschen und der "blauen" zwischen Leben und Tod. Melancholie, Liebe, magischer Realismus: Momme und Lene sind wie die Königskinder aus dem Märchen und geraten immer wieder an die blaue Grenze. Franzen verzaubert mit Bildern von verhaltener Schönheit. Abgerundet wird die übersinnliche Geschichte durch exzentrische Nebenrollen (großartig: Hanna Schygulla und Dominique Horwitz). Der Norden ist voller Wunder! Vorführung in Lübeck: voraussichtlich am 5.11. (Sonnabend), 19.45 Uhr Die Menschen im Meer (ARTE/NDR) Regisseur: Wilfried Hauke Lehrerin Tina und Sohn Marius, Hallighebamme Oma Kühn, Postschiffer Fiede Nissen, die Bauernfamilie Britta und Honke mit Nils, Lasse und Ose sowie Monika und Volker Mommsen von Gröde sind die Hauptdarsteller in der ersten ARTE-Dokusoap aus Schleswig-Holstein. Sie gehören zu den knapp 300 Menschen, die heute noch auf den Halligen im Nordfriesischen Wattenmeer leben. Ein ganzes Jahr lang Regisseur Wilfried Hauke die Halligen Oland, Langeneß und Gröde mit seinem Kamerateam besucht und im Auftrag der ARTE Redaktion des NDR den Alltag des Halliglebens in der Nordsee festgehalten. Gedreht wurde im Wechsel der Jahreszeiten, die den einzelnen Folgen der Serie ihren Titel gaben: "Halligleben", "Frühlingserwachen", "Sommerwind", "Herbststurm", "Winterstille". Vorführung in Lübeck: voraussichtlich am 4.11. (Freitag), 16.15 Uhr Ausstrahlungstermine auf ARTE: 28. November bis 2. Dezember 2005, jeweils 20.15 bis 20.45 Uhr. Die Nacht der großen Flut (NDR/ARTE) Buch und Regie: Raymond Ley Darsteller: Christiane Paul, Florian Lukas, Ulrich Tukur, Tom Jahn u. a. Die Flut kam über Nacht. Sie überraschte die Stadt und die Behörden im Schlaf. Nicht einmal Experten hatten im Februar 1962 mit einem Wasserstand von weit über fünf Metern am Hamburger Pegel gerechnet. "Die Stadt Hamburg war auf eine Katastrophe wie die große Flut nicht vorbereitet", bekannte der damalige Polizeisenator von Hamburg, Helmut Schmidt, 25 Jahre später. Die Sturmflut verwüstete die Stadt und ihre Umgebung, forderte mehr als 300 Tote und machte 20.000 Menschen obdachlos. Ein beklemmend authentisches Dokudrama, in dem Ulrich Tukur die Rolle von Helmut Schmidt übernimmt und Regisseur Raymond Ley historische Dokumentaraufnahmen mit Zeitzeugenberichten verbindet. Das Dokument einer Naturkatastrophe, die das nach dem Krieg neu erworbene Sicherheitsgefühl der Hamburger nachhaltig erschütterte. Auf dem Filmfest Hamburg 2005 erhielt die Hamburger Produktionsfirma CineCentrum (Produzent: Ulrich Lenze) für "Die Nacht der großen Flut" den TV Produzentenpreis. Vorführung in Lübeck: voraussichtlich am 3.11. (Donnerstag), 16.15 Uhr Ausstrahlungstermin auf ARTE: Freitag, 28. Oktober, 20.40 Uhr. Ausstrahlungstermin im Ersten: Freitag, 4. November, 21.45 Uhr. Die Posaune des Jazz - Albert Mangelsdorff (ARTE/NDR) Buch und Regie: Thorsten Jeß Fachberatung und Buch: Bruno Paulot Albert Mangelsdorff ist der wichtigste Posaunist des Jazz. Ihn porträtieren Thorsten Jeß und Bruno Paulot in der ARTE-Reihe MUSICA. Vor fünfzig Jahren begann Mangelsdorff die Posaune zu erlernen, seit vier Jahrzehnten ist sein Posaunenspiel stilbildend. Mit dem mehrstimmigen Spiel hat Mangelsdorff der Posaune, aber auch den Jazz-Ensembles, etwas gegeben, das immer mit seinem Namen verbunden sein wird. Der Dokumentarfilm nähert sich behutsam beobachtend seinem Protagonisten und vertraut auf O-Ton-Passagen. Pointiert montiert und nur sparsam betextet entwickelt sich ein Persönlichkeitsbild des bedeutenden Musikers, das ihn auf Tournee, bei Plattenaufnahmen und auch zu Hause in seiner Heimatstadt Frankfurt zeigt. Albert Mangelsdorff starb am 25. Juli 2005. Vorführung in Lübeck: voraussichtlich am 3.11. (Donnerstag), 22.45 Uhr Die wundersamen Reisen des H.C. Andersen (NDR/ARTE) Buch und Regie: Mads Baastrup, Piv Bernth und Wilfried Hauke Hans Christian Andersen ist heute der meistgelesene Märchendichter der Welt. Seine 160 Märchen wurden in mehr als 100 Sprachen übersetzt und mehr als 200 Mal weltweit verfilmt. Märchen wie "Die kleine Seejungfrau", "Das hässliche Entlein", "Die Prinzessin auf der Erbse" oder "Die Schneekönigin" gehören längst zu den Klassikern der Weltliteratur. Am 2. April 2005 wurde anlässlich seines zweihundertsten Geburtstages weltweit des großen Dänischen Dichters und Schriftstellers Hans Christian Andersen gedacht. Das Dokudrama "Die wundersamen Reisen des Hans Christian Andersen" verknüpft historisches Dokumentarmaterial mit Spielfilmsequenzen. Der dänische Theater- und Kinostar Lars Mikkelsen verkörpert Hans Christian Andersens außergewöhnlichen Lebensweg vom armen Schusterjungen zum gefeierten Märchendichter als "innere Reise" eines zutiefst zerrissenen Menschen. Vorführung in Lübeck: voraussichtlich am 6.11. (Sonntag), 16.45 Uhr Red And Blues (NDR/WDR) Regie: Susanna Salonen Das Leben des Louisiana Red klingt wie ein Blues-Song - mit seiner Zigarre als Rettungsanker: Der Vater vom Ku Klux Klan ermordet, die Mutter früh gestorben, Kindheit in Waisenhäusern. Später dann Armee, Koreakrieg. Als US-Soldat auch in Deutschland. Er bleibt in Hannover hängen. Seither befindet sich der nimmermüde 71-Jährige auf einer "never-ending tour" durch Europa, überzeugt davon, dass sein großer Durchbruch noch bevorsteht. Susanna Salonens Film begleitet den Musiker durch deutsche Kleinstädte und während einer Amerikatour. Dort, in den Staaten, begegnet Louisiana Red seinem nun erwachsenen Sohn, den er viele Jahre nicht gesehen hat. Vorführung in Lübeck: voraussichtlich am 4.11. (Freitag), 13.45 Uhr The Sound Of Silence - Der Stummfilmpianist (NDR) Regie: Ilona Ziok Das Publikum feiert ihn wie einen Rockstar. Kulturhistoriker, Cineasten, Hausfrauen und Punks verehren ihn, jung wie alt. Er ist lebende Kinogeschichte und der Charmeur eines Jahrhunderts: Willy Sommerfeld, Stummfilmpianist, Jahrgang 1904! Er hat die Anfänge des Films am Piano miterlebt, älter als 100 spielt er heute noch immer. Spontan, ohne ein Notenblatt, komponiert er synchron zur Filmhandlung. "Der Stummfilmpianist" entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer auf eine Reise durch das Leben und die Musik von Willy Sommerfeld. Mit ihm tauchen sie in die wunderbare Welt des Kintop ein, wie es pulsierte und klang, als es entstand. Vorführung in Lübeck: voraussichtlich am 6.11. (Sonntag), 16.45 Uhr Kontaktinformationen: NDR Presse und Information Rothenbaumchaussee 132 20149 Hamburg Tel.: (040) 41 56 23 00 Fax: (040) 41 56 21 99 E-Mail: presse@ndr.de
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