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ALBA legt den Grundstein für 38-Mio.-EURO-Projekt Start der heißen Bauphase für Europas modernste Abfall-Behandlungs- und Verwertungsanlage in Berlin-Reinickendorf Die ALBA AG hat heute Vormittag in Anwesenheit von Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf und der Reinickendorfer Bürgermeisterin Marlies Wanjura den Grundstein an der Markscheider Straße 38 (ehem. Straße 3) für die derzeit europaweit modernste Aufbereitungsanlage für Hausmüll gelegt. Die mechanisch-physikalische Stabilisierungsanlage zur Herstellung von Ersatzbrennstoffen (MPS) bietet das ökologisch innovativste Verfahren zur Behandlung von Restabfall. Es ermöglicht, bis zu 93 Prozent des Abfalls wieder zu verwerten. Wirtschaftssenator Harald Wolf sagte vor mehr als 150 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung: „Ich beglückwünsche den Vorstand und die Gesellschafter von ALBA für ihren unternehmerischen Mut, den sie mit dem Bau dieser Abfallbehandlungsanlage beweisen. Damit kommt eine der größten gewerblichen Investitionen in diesem Jahr in Berlin aus der Region selbst. Dies zeigt, wie wichtig neben der Investorenanwerbung von außerhalb auch die Unterstützung für die in Berlin ansässigen Unternehmen ist.“ \"Der Grundstein für diese Anlage ist Ausdruck einer wegweisenden Partnerschaft: ein wirtschaftsfreundlicher Standort und ein investitionsfreudiges Unternehmen. Es erfüllt mich mit Stolz, dass die modernste Anlage dieser Art in Reinickendorf entsteht\", betonte Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura. Dr. Eric Schweitzer, Vorstand ALBA AG, unterstrich die strategische Bedeutung der Investition für das Berliner Traditionsunternehmen ALBA: „Mit dieser Anlage festigt die Wirtschaftsregion Berlin-Brandenburg ihre führende Position in der Umwelt-und Recyclingtechnik. Es macht uns auch stolz, einen nicht ganz unerheblichen Anteil daran zu haben. Wir halten mit dieser Investition unser Versprechen, die Entsorgungssicherheit auf ökologisch höchsten Niveau langfristig sicher zu stellen.“ Das Investitionsprojekt hat ein Gesamtvolumen von 38 Millionen EURO und gehört damit zu den größten Produktionsinvestitionen Berlins in diesem Jahr. Für die ALBA-Gruppe ist das Projekt gleichzeitig die größte Einzelinvestition seit der Gründung des Unternehmens 1968. Mit dem Bau der Anlage ist die Schaffung von 50 neuen Arbeitsplätzen verbunden. Beginn des Probebetriebs ist im Frühjahr 2005. Die MPS-Anlage zur Herstellung von Ersatzbrennstoffen ist für einen genehmigten Jahresdurchsatz von 160.000 Tonnen ausgelegt. Zielsetzung ist die Realisierung einer umweltverträglichen und wirtschaftlichen Abfallbehandlung ab dem Jahre 2005. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass ab dem 1. Juni 2005 kein Abfall wie bislang unbehandelt auf Deponien verbracht werden darf. In Berlin läuft vor diesem Hintergrund derzeit ein Ausschreibungsverfahren. Rund die Hälfte des Berliner Restabfalls (ca. 460.000 Tonnen jährlich) wird noch unbehandelt auf Deponien in Brandenburg abgelagert. Die mechanisch-physikalische Abfallaufbereitungsanlage wird auf dem Gelände der ehemaligen Kupferhütte errichtet. Das derzeit ungenutzte 23.000 Quadratmeter große Grundstück ist gemäß Bebauungsplan als Industriegebiet ausgewiesen. Für eine zweite Anlage dieser Art und Größe in Berlin-Pankow (Schönerlinder Straße) läuft derzeit das Genehmigungsverfahren. Technischer Ablauf: Der Abfall wird zunächst mechanisch aufbereitet. Dabei werden verwertbare Stoffe wie Metalle oder Störstoffe (z.B. Sperrmüll) aussortiert. Beim Trocknungsprozess wird der Abfallmenge der Wasseranteil von ca. 30 Prozent entzogen. Nach der Trocknung wird das Material in seine brennbaren (Papier, Kunststoffe, Textilien) bzw. nicht brennbaren (Mineralien, Hausbrandasche, Restglas) Bestandteile aufgetrennt. Die brennbaren Bestandteile werden entweder lose (Fluff) oder nach einer Pressung zu Pellets der stofflichen oder energetischen Verwertung zugeführt. Die stoffliche Verwertung erfolgt in der Zementproduktion. Die energetische Verwertung, also die Substitution von Primärbrennstoffen, erfolgt in Kraftwerken. In der Restabfallbehandlungsanlage können gemischte Siedlungsabfälle und Gewerbeabfälle verarbeitet werden. Der Abfall wird über öffentliche Straßen mit Sammelfahrzeugen oder Containerfahrzeugen angeliefert, optional ist auch die Bahnanlieferung möglich. ALBA hat seit 1990 mehr als 750 Millionen Euro in modernste und wegweisende Recyclingtechnik investiert. Davon entfiel mehr als die Hälfte auf die Region Berlin-Brandenburg. Trendsetter sind unter anderen das erst vor kurzem in Betrieb genommene Altmetall-Logistik-Zentrum an der Spandauer Nonnendammallee, Deutschlands größte Aufbereitungsanlage für Altglas in Velten oder das Kunststoffaufbereitungszentrum in Eisenhüttenstadt. Noch in diesem Jahr wird eine Altholzaufbereitungsanlage für das Biomassekraftwerk in Königs Wusterhausen in Betrieb genommen. Zu ALBA gehören 70 Tochterunternehmen in Deutschland, Bosnien-Herzegowina und Polen an 130 Standorten mit rund 5.000 Mitarbeitern. Kontaktinformationen: Axel Bahr - Leiter Unternehmenskommunikation - Franz-Josef-Schweitzer-Platz 1 16727 Velten bei Berlin Telefon: 030 | 351 82 505 Mobil: 0171 | 559 09 15 Telefax: 030 | 351 82 509 E-Mail: Bahr@alba-online.de Angelika Kirnich - Veranstaltungen - Franz-Josef-Schweitzer-Platz 1 16727 Velten bei Berlin Telefon: 030 | 351 82 504 Telefax: 030 | 351 82 509 E-Mail: Kirnich@alba-online.de
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