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Frankfurt a Main, 20.12. 2005 10:04

Energieeinsparpotenziale bleiben mangels Kapital ungenutzt

KfW-Studie zu Hemmnissen und Erfolgsfaktoren von Energieeffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen

Energieeinsparpotenziale werden von Unternehmen vielfach unterschätzt. Dies ist ein zentrales Ergebnis der KfW-Studie „Hemmnisse und Erfolgsfaktoren von Energieeffizienz in Unternehmen". 39 % der Unternehmen schätzten ihr Einsparpotenzial auf weniger als 10 % (häufigste Nennung). Rund 34 % sahen überhaupt kein Einsparpotenzial. Dem gegenüber stehen Berichte von Energieberatern, wonach sich in kleinen und mittleren Unternehmen häufig Energieeinsparpotenziale von bis zu 20 % finden lassen. Studien anerkannter Forschungsinstitute beziffern das gesamte Energieeinsparpotenzial in Industrie und Gewerbe auf ca. 20 %.

Obwohl knapp 60 % aller befragten Unternehmen dem Thema Energieeffizienz aktuell Bedeutung beimessen, haben bislang nur 29 % konkrete Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt (in den letzten drei Jahren). „Vor dem Hintergrund der rasanten Energiepreissteigerungen in den letzten beiden Jahren ist das Thema stärker in den Fokus der Unternehmen gerückt. Insbesondere die mit Energieeffizienzmaßnahmen verbundenen Kosteneinsparungspotenziale sind sehr attraktiv, bleiben aber vielfach ungenutzt“, sagte Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

Hauptmotiv für die Umsetzung betrieblicher Energieeffizienzmaßnahmen ist eindeutig die Energiekosteneinsparung (94 %). Mehr als die Hälfte der Unternehmen (knapp 55 %) gab zudem an, Energieeffizienzmaßnahmen ergriffen zu haben, um gegen steigende Energiepreise gewappnet zu sein.

Die Untersuchung hat gezeigt, dass in den Unternehmen nach wie vor zahlreiche Hemmnisse Ursache dafür sind, dass Energieeinsparpotenziale nicht ausgeschöpft werden. Ein zentrales Ergebnis der Studie: Insbesondere finanzielle Restriktionen und Informationsdefizite stehen einer umfangreichen Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen entgegen.

Häufig ist in den Unternehmen nicht das entsprechende Kapital vorhanden, um investive Maßnahmen durchführen zu können (39 %). Hiervon sind vor allem die kleineren Unternehmen betroffen. Zudem treten Energieeinsparinvestitionen oftmals in Konkurrenz zu anderen notwendigen Investitionen, die das eigentliche Kerngeschäft der Unternehmen betreffen und damit im Hauptinteresse der Unternehmen liegen (z. B. Steigerung der Produktion zur Erhöhung des Marktanteils, Verbesserung der Produktqualität). Dass verfügbare Mittel in wichtigere Investitionen fließen müssen, ist das von den Unternehmen mit Abstand am häufigsten genannte Hemmnis (47 %) für die Umsetzung von betrieblichen Energieeffizienzmaßnahmen.

„Finanzierungshilfen und eine verstärkte Förderung der unabhängigen Energieberatung können dazu beitragen, die Energieeffizienz in den Unternehmen nachhaltig zu verbessern. Insbesondere bei kleineren Unternehmen besteht Handlungsbedarf“, sagte Irsch.

Angesichts steigender Energiepreise und der großen Energieimportabhängigkeit Deutschlands wird die effiziente Energienutzung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft immer wichtiger. Es sollten daher verstärkt Anstrengungen unternommen werden, die brach liegenden wirtschaftlichen Energieeffizienzpotenziale zu heben. „Gleichzeitig bietet sich dadurch die Chance, Innovationen bei energieeffizienten Produkten und Dienstleistungen auszulösen und damit die Konkurrenzfähigkeit heimischer Anbieter auf den Weltmärkten zu stärken und neue Zukunftsmärkte zu erschließen“, sagte Irsch.

Bei den rund 4100 befragten Unternehmen handelte es sich vornehmlich um kleine und mittlere Unternehmen aus dem Verarbeitenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor.

Interessierte können die Studie unter www.kfw.de herunterladen. Hier finden sich auch Informationen über die Finanzierungsangebote der KfW für Energieeffizienzmaßnahmen.



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