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Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. direct/FAZ: CDU-Abgeordnete Lengsfeld - Verhalten von Merz menschlich mies CDU-Abgeordnete Lengsfeld: Verhalten von Merz menschlich mies Die CDU-Bundestagsabgeordnete Vera Lengsfeld hat ihre Partei vor weiteren Diskussionen über die Führungsqualitäten der Parteivorsitzenden Merkel gewarnt. "Wenn CDU-Präsidiumsmitglieder anonym zu Protokoll geben, eine Frau, die aus dem Osten stamme, sei im Westen nicht vermittelbar, ist das sehr schädlich", sagte Frau Lengsfeld im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Donnerstagsausgabe). Angela Merkel habe sich in der DDR-Diktatur "anständig und aufrecht" verhalten. Von denen, die sie jetzt kritisierten, wisse man nicht, wie sie sich in einer Diktatur verhalten würden. Werde die Diskussion in der Union nicht gestoppt, dann werde nicht nur die Vorsitzende demontiert, sondern dann sei auch die "Substanz der Partei" bedroht. In einer Situation, in der in Deutschland über Entlassungen bei Opel und Karstadt diskutiert werde, habe sie kein Verständnis für Parteiquerelen. In ihrer Rede vor der Bundestagsfraktion am Dienstag habe sie abermals darauf hingewiesen, daß Frau Merkels Biographie eine Glaubwürdigkeit habe, die andere Politiker nicht ohne weiteres hätten. "Es sind Legenden von Funktionären, daß Frau Merkel bei der Basis im Westen nicht ankommt. Meine Erfahrungen bei vielen Veranstaltungen in den alten Ländern sind andere", sagte Frau Lengsfeld. Die Bundestagsabgeordnete bekräftigte ihre Äußerung, wonach die Vorgänge der vergangenen Woche das "menschlich mieseste" seien, was sie seit ihrem Eintritt in die Politik im Jahr 1990 erlebt habe. Damit sei auch das Verhalten des bisherigen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Merz gemeint gewesen, den sie nicht namentlich genannt habe, der sich aber in der Fraktionssitzung sichtbar angesprochen gefühlt habe. "Ich habe die Äußerung von Herrn Seehofer zitiert, wonach wir zum Teamgeist zurückfinden müssen, und ihn aufgefordert sich selbst hieran zu halten." Kontaktinformationen: Frankfurter Allgemeine Zeitung Rüdiger Soldt 0049 (0)69-75 91-15 54 cvd@faz.de
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