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Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. direct/Wirtschaftsjunioren Deutschland: Deutsch-türkische Partnerschaft Deutsch-türkische Partnerschaft Wirtschaftsjunioren in Deutschland und der Türkei fordern klare Perspektive für türkischen EU-Beitritt/ Mehr Chancen als Risiken/ Bert Christmann und Hakan Korkmaz: "Mit den Waren reisten schon immer die Ideen" Berlin, 14. Dezember 2004. Die deutschen und türkischen Nationalverbände der Wirtschaftsjunioren haben heute in Berlin und Ankara eine klare EU-Beitrittsperspektive für die Türkei gefordert. Nach mehr als 40 Jahren ausdrücklicher Zusicherungen, fast zehn Jahren Zollunion und fünf Jahren Kandidatenstatus sei es Zeit, über halbherzige Konzepte wie das einer "privilegierten Partnerschaft" endlich hinauszugehen. Die Europäische Union müsse sich als Wertegemeinschaft erhalten und entsprechend ihre Bedingungen für einen Beitritt formulieren, so die beiden Nationalpräsidenten Bert Christmann und Hakan Korkmaz: "Doch wenn die Verhandlungen aufgenommen werden, müssen sie in einem Stufensystem der Reformen und ihrer Evaluierung auf den uneingeschränkten Beitritt hinauslaufen". Gerade die weltweit zunehmenden Auseinandersetzungen zwischen dem terroristischen Islamismus und den westlichen Industrienationen, so Christmann und Korkmaz weiter, verbiete es, auf die historisch einmalige Chance zu einem Brückenschlag zwischen Orient und Okzident zu verzichten: "Mit den Waren reisten schon immer die Ideen. Und mit den Ideen die friedliche Verständigung zwischen den Völkern". Dass sich Deutschland als bevölkerungsreichster EU-Staat und größter Nettozahler der Union zugleich als größter Fürsprecher eines türkischen EU-Beitritts einsetze, habe insofern gerade für die Reformer in der Türkei besonderes Gewicht. Dabei unterschätzten die jungen Vertreter der Wirtschaft nicht die mit einem Beitritt verbundenen ökonomischen Herausforderungen - vor allem dann, wenn der gemeinsame Agrarmarkt weiter so unverantwortlich subventioniert werde wie bisher. Angesichts der wachsenden Wirtschaftsleistung der Türkei sähen die Verbände jedoch auch hier mehr Chancen als Risiken: "Die Wirtschaftsjunioren in Deutschland und der Türkei arbeiten schon jetzt eng und erfolgreich im europäischen Rahmen zusammen. Das sollten auch die Staaten weiter tun - zu ihrem eigenen und dem Nutzen der Europäischen Union." Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit fast 11.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI). Kontaktinformationen: Dr. Thomas Klugkist Pressesprecher Wirtschaftsjunioren Deutschland Breite Straße 29 D-10178 Berlin Telefon: +49 (0)30 – 2 03 08 15 16 Mobil: +49 (0)172 – 5 43 80 96 Telefax: +49 (0)30 – 2 03 08 15 21 thomas.klugkist@wjd.de http://www.wjd.de
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