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Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. direct/Ostdeutscher Sparkassen- und Giroverband: Unternehmerpreis verliehen Unternehmerpreis verliehen Voigt: Sieger sind Botschafter des Ideenreichtums in Ostdeutschland Berlin/Potsdam, 16.11.2004 Der Geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Rainer Voigt, hat am Dienstag in Potsdam vor fast 500 Gästen die Preisträger des Unternehmerpreises des Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbandes ausgezeichnet. Voigt würdigte die Sieger als Botschafter für den Ideenreichtum und die Kreativität in den neuen Ländern. 300 hochqualifizierte Nominierungen wurden eingereicht. Sie alle belegen, dass Ostdeutsche viel unternehmen, um das Land nach vorne zu bringen. Wie bereits im vergangenen Jahr wurde der Preis in den Kategorien "Unternehmen", "Verein" und "Kommune" verliehen. Pro Kategorie wurde je ein Landessieger Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt ausgezeichnet. Unternehmer des Jahres Als "Unternehmer des Jahres" werden Unternehmen ausgezeichnet, die moderne zukunftsorientierte Konzepte erfolgreich einsetzen und so ihre Stellung im Markt ausgebaut und Arbeitsplätze geschaffen haben. Landessieger Brandenburg wurde die Spreewaldkonserve Golßen GmbH, der es gelang, die Marke Spreewaldhof als Marktführer in Deutschland bei Gewürzgurken zu etablieren. Auch bei Obst- und Gemüsekonserven zählt sie zu den drei Großen im Lande. Der Rheinländer Obstkonservenfabrikant Konrad Linkenheil übernahm den ehemals volkseigenen Betrieb in Golßen (Landkreis Dahme-Spree) vor 13 Jahren. Heute beschäftigt das Unternehmen 160 fest angestellte Mitarbeiter und 250 Saisonarbeiter. Den westdeutschen Stammbetrieb hat er aufgegeben, als das ostdeutsche Tochterunternehmen viermal so groß war. In Potsdam nahmen die Gesellschafter, Karin Seidel und Konrad Linkenheil, den Unternehmerpreis vom Geschäftsführenden OSGV-Präsidenten, Rainer Voigt, und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Dahme-Spree, Andreas Fellmann, entgegen. "Unternehmer des Jahres" in Mecklenburg-Vorpommern wurde die Mecklenburger Metallguss GmbH aus Waren, in der 150 Mitarbeiter Schiffspropeller für Containerschiffe herstellen. Das Unternehmen ist weltweit unter den Top-Drei-Anbietern für Schiffspropeller und beliefert unter anderem den koreanischen Markt. Das traditionsreiche Unternehmen wurde bereits 1875 als Maschinenfabrik und Eisengießerei gegründet. Rainer Voigt und die Vorstandsvorsitzende der Müritz-Sparkasse, Gisela Richter, überreichten den Geschäftsführern des Unternehmens, Jürgen Eberlein und Manfred Urban, die Auszeichnung. Aus Bockelwitz bei Döbeln kommt der Landessieger Sachsen, die Tischlerei Geilert & Kurth GmbH. Das Handwerkerteam will nicht nur Möbel, sondern Wohnideen verkaufen. Maßgeschneiderte, handgefertigte Möbel, die individuell an die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden, sind die Spezialität des Unternehmens. Neben der Kreissparkasse Döbeln und vielen kleinen Mittelständlern, weiß dies auch Porsche Leipzig als Kunde zu schätzen. Jörg Geilert und Rainer Kurth nahmen ihren Preis in Anwesenheit der Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Döbeln, Reingard Pöhnitzsch, entgegen. Auf die Produktion und Montage von Fertigbädern hat sich die DEBA Systemtechnik GmbH aus Salzwedel, der "Unternehmer des Jahres" aus Sachsen-Anhalt spezialisiert. Das Unternehmen, das 1992 gegründet wurde und mittlerweile 240 Mitarbeiter beschäftigt, liefert und montiert komplette Badezimmer als Baukästen. Die Bäder enthalten beispielsweise Wanne, WC und Waschbecken, Fliesen, Fußbodenheizung, aber auch alle Rohre und Anschlüsse. Das Unternehmen aus dem Altmarkkreis Salzwedel ist Marktführer in diesem Segment in Deutschland und es zählen unter anderem das Clubschiff AIDA und die SAS-Hotelgruppe zu seinen Kunden. Nach Potsdam wurden Geschäftsführer Reinhard Dehnke und Mitgesellschafter Reiner Bartels vom Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Altmark West, Ulrich Böther, begleitet. Kommune des Jahres Teilnehmen am Wettbewerb "Kommune des Jahres" konnten Kommunen, die sich überdurchschnittlich für die örtliche Wirtschaft engagieren, beispielsweise durch Kooperationen mit Unternehmen oder andere innovative Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung. Landessieger Brandenburg wurde die Stadt Bad Wilsnack in der Prignitz, die sich zu einem attraktiven Kur- und Fremdenverkehrsort entwickelt hat, was sich unter anderem in einer geringen Arbeitslosenquote niederschlägt. Das Thermalbad ist ein Kassenmagnet und eine feste Basis für die Gewerbesteuereinnahmen des Amtes. 800 Gäste täglich besuchen das Bad und somit 250 mehr als für einen wirtschaftlichen Betrieb notwendig wären. Auf dem Unternehmer-Konvent nahm der Bürgermeister von Bad Wilsnack, Dietrich Gappa, seinen Preis entgegen. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Prignitz, Wilfried von Bieren, begleitete ihn. "Kommune des Jahres" in Mecklenburg-Vorpommern ist die Stadt Torgelow, die sich zu einem bedeutenden Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort mit einer lebendigen Innenstadt entwickelt hat. Nach der Wende fehlte dem ehemaligen NVA-Stützpunkt in Vorpommern mit seiner maroden Infrastruktur ein Stadtzentrum. Investitionen der Stadt und von Privaten haben den Wandel hin zu einer lebenswerten Gemeinde, in der die Menschen arbeiten, wohnen und ihre Freizeit verbringen, bewirkt. Rainer Voigt und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Uecker-Randow, Gerhard Rediske, überreichten Bürgermeister Ralf Gottschalk den Preis. Die Landeshauptstadt Sachsens ist Landessieger im Freistaat Sachsen. Besonders gewürdigt wurde die Gründung und Weiterentwicklung des Dresdner Kommunalforums. Kommunalbehörden, die Agentur für Arbeit, Gewerkschaften, Kammern, aber auch die Sächsische Aufbaubank sowie Wirtschaftsverbände und Universitäten arbeiten in einer Steuergruppe eng zusammen. Sie unterhalten unter anderem ein Frühwarnsystem für gefährdete Unternehmen, knüpfen neue Netzwerke zwischen Wirtschaft und Universitäten und wollen so Dresden gemeinsam nach vorne bringen. Oberbürgermeister Ingolf Rossberg nahm den Preis persönlich entgegen. Die Ostsächsische Sparkasse wurde durch das stellvertretende Vorstandsmitglied Ulrich Franzen vertreten. Der Landkreis Weißenfels, der ein zukunftsweisendes Monitoring des Grundwassermanagements unterhält, wurde Landessieger Sachsen-Anhalt. Kommunale Wasserbehörden und Privatunternehmer haben einen öffentlich-rechtlichen Vertrag geschlossen, um den Wasserhaushalt des Landkreises im Süden des Bundeslandes zu überwachen. Sie werden somit den Interessen von örtlichen Unternehmen aus der Lebensmittelbranche nach frischem und sauberem Wasser gerecht. Das Wasser-Monitoring wird so zum Standortfaktor. Die Auszeichnung nahm der Landrat des Landkreises Weißenfels, Rüdiger Erben, begleitet von der Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Weißenfels, Roswitha Hessmann, entgegen. Verein des Jahres Die Kategorie "Verein" wandte sich an Vereine, die durch ihr Engagement zum Zusammenleben in der Region beitragen und Verantwortung übernehmen. Bewerben konnten sich Vereine aus den Kategorien Soziales, Kultur und Sport. Landessieger Brandenburg wurde der SC Potsdam e. V., der mit 2.700 Mitgliedern größte Sportverein in Brandenburg ist und dessen intensive Jugendarbeit ebenso hervorzuheben ist wie sein Engagement für den Behindertensport. Mitglieder des engagierten Vereins nahmen unter anderem an den Olympischen Spielen und den Paralympics in Athen teil. Breitensport und Spitzensport haben im Verein den gleichen Stellenwert. Junge Menschen aus ganz unterschiedlichen sozialen Schichten und Nationen trainieren in dem Verein gemeinsam und haben so eine Perspektive. Peter Rieger, Geschäftsführer des SC Potsdam e. V., erhielt seinen Preis in Anwesenheit vom Vorstandsmitglied der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, Gerhard Zepf. Die Schlossgartenspiele Neustrelitz e. V., Deutschlands größte Operettenfestspiele sind "Verein des Jahres" in Mecklenburg-Vorpommern. Jährlich meldet das Festival Besucherrekorde. Der Verein bietet den Besuchern der Festspiele abwechslungsreiche und umfangreiche Rahmenprogramme und originelle Souvenirs. Das Ticketverkaufssystem, das die Festspiele aufgebaut hat, findet mittlerweile Nachahmer in ganz Deutschland. In Potsdam erhielt der Vereinsvorsitzende der Schlossgartenfestspiele Neustrelitz e. V., Lothar Kempf, seinen Preis von der Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, Andrea Binkowski, und Rainer Voigt. Sieger im Freistaat Sachsen ist "Wege e. V." Leipzig, der sich für psychisch Kranke und deren Familien engagiert. 1995 haben verzweifelte Eltern psychisch kranker Kinder den Verein gegründet. Heute helfen knapp 100 ehrenamtliche Mitglieder. Ein Projekt des Vereins unterstützt gezielt die Arbeit für Kinder psychisch kranker Eltern. Zur Preisverleihung, kam die Vorsitzende des Vereins, Monika Schöpe. In Sachsen-Anhalt war der Behinderten- und Rehabilitationssportverein Salzwedel e. V. (Altmarkkreis Salzwedel) erfolgreich, der sich die Integration von Behinderten und Nichtbehinderten auf die Fahnen geschrieben hat. Mit 1.198 Mitgliedern ist der Verein der größte Sportverein im Landkreis. Das sportliche Leben des Vereins ist vielfältig. Für 15 verschiedene Krankheiten und Behinderungen gibt es Angebote. Auf dem Unternehmer-Konvent nahm der Vereinsvorsitzende, Horst Staaks, begleitet vom Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Altmarkt West, Ulrich Böther, die Auszeichnung entgegen. Hinweis: Pressefotos von der Veranstaltung und den Siegern ab 15.00 Uhr unter: www.osgv.de (Rubrik: Presse/Pressemitteilungen) und www.frankossenbrink.com/konventpresse Kontaktinformationen: Ostdeutscher Sparkassen- und Giroverband Abteilung Kommunikation Leipziger Straße 51 10117 Berlin Telefon 030 2069-1830 Telefon 030 2069-1835 Telefax 030 2069-2838 E-Mail: info@osgv.de http://www.osgv.de
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