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Kunst der Welt Transafrika: Grenzen und Erinnerung Clotilde Fava, Portugal In der Reihe Kunst der Welt zeigt die Deutsche Welle die Ausstellung "Transafrika: Grenzen und Erinnerung". Die Werke der Künstler aus dem lusophonen Afrika sind ab 8. Februar täglich im Funkhaus Bonn zu sehen. Die portugiesischsprachigen Länder Afrikas teilen die gemeinsame Kolonialgeschichte, doch auch in der Gegenwart werden die Verbindungen untereinander immer enger. Das ist keine Selbstverständlichkeit, haben sich die ehemaligen Kolonien Portugals doch seit der Unabhängigkeit Mitte der 70er Jahre durchaus unterschiedlich entwickelt. Zudem handelt es sich um Staaten, die zum Teil Tausende von Kilometern voneinander entfernt liegen. Zu dem gegenseitigen Interesse haben in hohem Maße die in Portugal lebenden Afrikaner beigetragen. Die frühere Kolonialmacht ist zum Begegnungsort vieler afrikanischer Kulturen geworden. Erleichtert wird der Kontakt durch die gemeinsame Sprache. Diese Menschen haben übrigens auch das Afrikabild in Portugal in den letzten Jahrzehnten entscheidend geprägt sowie einen großen Einfluss auf weite Bereiche der portugiesischen Kultur genommen. Die Ausstellung "Transafrika: Grenzen und Erinnerung", ausgerichtet von der Deutschen Welle in Zusammenarbeit mit dem Luso-Mosambikanischen Kulturzentrum in Lissabon, wirft einen Blick auf den Stand dieses fruchtbaren Austausches in den bildenden Künsten. Eingeladen wurden die folgenden Künstler: Filomena Coquenão, Angola Clotilde Fava, Portugal Manuela Jardim, Guinea-Bissau David Levy Lima, Kapverde Lívio de Morais, Mosambik Ismael Sequeira aus São Tomé e Príncipe Die Bandbreite ist groß und interessant: so experimentiert die Angolanerin Filomena Coquenão mit einem urportugiesischen Material, den "Azulejos", während der Kapverder David Levy Lima typische Szenen aus Lissabon in untypischen Farben darstellt. Die Portugiesin Clotilde Fava wiederum taucht tief in die afrikanische Mythologien ein. Der Schriftsteller Fernando Pessoa hat die portugiesische Sprache als seine eigentliche Heimat bezeichnet. Auch die bildenden Künstler tauschen sich über gemeinsame Erfahrungen und Erinnerungen aus und inspirieren sich gegenseitig, das zeigt die Ausstellung im Bonner Funkhaus der Deutschen Welle. Über die Grenzen hinweg ist ein transafrikanischer Dialog entstanden – lebendig und mit einem leichten portugiesischen Akzent. Die Ausstellung ist vom 8. Februar bis 10. März 2008 täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr in der Deutschen Welle, Kurt-Schumacher-Str. 3, Bonn zu sehen. Eröffnung: 7. Februar, 17.00 Uhr. DW-RADIO sendet zweimal am Tag auf Portugiesisch: von 5.30 bis 6.00 und von 19.30 bis 20.00 Uhr UTC. Bildunterschrift: Clotilde Fava, Portugal Kontaktinformationen: Deutsche Welle Leiter Kommunikation Dr. Johannes Hoffmann T: +49.228.429.2041 F: +49.228.429.2047 johannes.hoffmann[at]dw-world.de Assistenz und PR-Controlling Beate Langkath T: +49.228.429.2042 F: +49.228.429.2047 beate.langkath[at]dw-world.de |
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