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Krauss-Maffei will im Geschäftsjahr 2005 an das erfolgreiche Vorjahr anknüpfen Die Krauss-Maffei-Gruppe will im Gechäftsjahr 2004/2005 (Bilanzstichtag: 30. September 2005) an das erfolgreiche Vorjahr anknüpfen. Wie das Unternehmen mitteilte, ist es nach den vorliegenden Halbjahreszahlen durchaus realistisch, den Rekordumsatz von 538 Millionen Euro aus dem Vorjahr erneut zu erreichen, obwohl auf dem Weltmarkt derzeit nur wenige Wachstumsimpulse auszumachen sind. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres (1. Oktober 2004 bis 31. März 2005) lag der Umsatz bei 275 Millionen Euro (i. Vj.: 283 ,0 Mio Euro). Dies ist ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr von drei Prozent. Während der Umsatz im Geschäftsbereich Spritzgießtechnik zum Halbjahr rund 13 Prozent niedriger ausgefallen ist, konnten die anderen beiden Geschäftsbereiche Reaktionstechnik und Extrusionstechnik ihre Umsätze steigern. Systemlösungen auf dem Vormarsch Der Auftragseingang belief sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2005 auf 278 ,6 Millionen Euro. Der größte Geschäftsbereich Spritzgießtechnik gewann Aufträge in Höhe von rund 200 Millionen Euro und lag damit auf dem hohen Vorjahresniveau. Mehr Aufträge erhielt Krauss-Maffei im Segment der Klein- und Mittelmaschinen aus den Bereichen Verpackung, Medizintechnik und Konsumgüter. Die Auftragseingänge für Großmaschinen aus der Automobilindustrie haben sich etwas abgeschwächt. Die Nachfrage nach komplexen auf den Kunden zugeschnittenen Systemlösungen ist dagegen gestiegen. Differenzierte Nachfrage in einzelnen Märkten Unterschiedlich hat sich die Nachfrage in einzelnen Regionen entwickelt. Die Nachfrage aus dem Inland sowie aus Westeuropa war nicht so groß wie im Vorjahr. Dagegen sind die Auftragseingänge aus Osteuropa gestiegen. Etwas verhaltener als erwartet ist die Nachfrage auf dem chinesischen Markt wie auch in Südostasien. Positiv entwickelt hat sich die Nachfrage in den USA und Mexiko. Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen hat hier in den vergangenen Monaten wieder zugenommen. Ausbau der internationalen Präsenz Auf Grund der immer größer werdenden Bedeutung des Auslandsgeschäftes wird Krauss-Maffei die internationale Präsenz des Unternehmens weiter ausbauen. „Das Wachstum kommt in erster Linie aus dem Exportgeschäft und an diesem Wachstum wollen wir in den nächsten Jahren teilhaben“, so Josef Märtl, Vorsitzender der Krauss-Maffei Geschäftsführung. Den ersten Schritt auf diesem Weg hat Krauss-Maffei im 1. Halbjahr 2005 bereits vollzogen. Mit der chinesischen Dalian Shide Group Co. Ltd. hat Krauss-Maffei ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, das Anlagen für die Profil- und Rohrextrusion für den asiatischen Markt produzieren wird. An dem neuen Unternehmen hält Krauss-Maffei 90 Prozent der Anteile, Dalian Shide 10 Prozent. Bis Ende des Jahres soll das neue Produktionsgebäude in der Region Zhejiang (zwischen Shanghai und Ningbo gelegen) fertig gestellt werden. Kontaktinformationen: Andrea Schmidt: SchmidtA@krauss-maffei.de
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