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Industriekonsortium garantiert die Einsatzfähigkeit von Waffensystemen des Heeres – rund 1,1 Mrd. € Auftragssumme Großauftrag: Instandsetzung für die Bundeswehr wird privatisiert Mit der Entscheidung, die Instandsetzung von ausgewählten Fahrzeugen und Waffensystemen des Heeres vollständig in industrielle Hände zu geben, hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Weichen für eines der wichtigsten Privatisierungsvorhaben bei den Streitkräften gestellt. Damit wird ein weiteres zentrales Pilotprojekt aus der Kooperation zwischen Bundeswehr und Wirtschaft unter maßgeblicher Beteiligung des Rheinmetall-Konzerns realisiert. Die kurzfristig zu gründende Heeresinstandsetzungslogistik GmbH (HIL) soll noch im Februar 2005 damit beauftragt werden, über einen Zeitraum von acht Jahren die Einsatzfähigkeit von mindestens 70 % aller einbezogenen Waffensysteme des Heeres zu gewährleisten. Getragen wird die HIL, an der der Bund mit 49 % als Minderheitsgesellschafter beteiligt sein wird, auf industrieller Seite von den Unternehmen Rheinmetall Landsysteme, Krauss-Maffei Wegmann und Industriewerke Saar mit jeweils 17 % der Anteile. Rheinmetall Landsysteme, ein Tochterunternehmen der Rheinmetall DeTec AG, ist ein europaweit führender Anbieter im Bereich gepanzerter Rad- und Kettenfahrzeuge und der dazugehörigen Dienstleistungen. Der an die HIL zu erteilende Auftrag hat einen Wert von rund 1,1 Mrd. € über die gesamte Laufzeit. Zusätzlich werden Haushaltsmittel von rund 670 Mio. € für gesondert abzurechnende Leistungen (Transporte, Ersatzteile) zur Verfügung gestellt. Bereits in 2005 soll die Gesellschaft Leistungen im Wert von insgesamt rund 125 Mio. € erbringen, in den Folgejahren jeweils rund 235 Mio. €. Für die Bundeswehr verbinden sich damit – bezogen auf die Laufzeit – Einsparungen in Höhe von rund 200 Mio. €. Die Streitkräfte profitieren darüber hinaus auch von der deutlichen Steigerung der Verfügbarkeit des für Einsatzzwecke bzw. für die Ausbildung benötigten Gerätes. Gleichzeitig werden Soldaten für militärische Kernaufgaben verfügbar, die bislang im Inland durch logistische Aufgaben gebunden waren. Im Zuge der Privatisierung wird die Auslastung der bestehenden Instandsetzungskapazitäten bei der Bundeswehr optimiert, kostenintensive Doppelstrukturen bei der Logistik werden vermieden. Die Einbeziehung von mittelständischen Unterauftragnehmern wird durch die Ausschreibung entsprechender Leistungen durch die HIL auch künftig gewährleistet sein. Mit der HIL wird ein wichtiger Grundstein zum Erhalt einer wettbewerbsfähigen industriellen Basis im Bereich der Instandsetzung gelegt. In diesem Sinne steht die HIL wegweisend auch für künftige Kooperationen zwischen Bundeswehr und Wirtschaft, die beiden Seiten greifbaren Nutzen bringen und bei den Streitkräften Spielraum für Investitionen schaffen. Kontaktinformationen: Rheinmetall AG, Presse und Information Oliver Hoffmann Tel.: +49-(0)211-473 4748 Fax: +49-(0)211-473 4157 www.rheinmetall-detec.com presse@rheinmetall-detec.com
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