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Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. direct/netzwerk recherche: Dokumentation zum 8. MainzerMedienDisput liegt vor Verschwiegen, Verschwunden, Verdrängt - Was (nicht) öffentlich wird Dokumentation zum 8. MainzerMedienDisput liegt vor Der MainzerMedienDisput meldet sich mich einer über 250 Seiten starken Dokumentation der Konferenz im vergangenen November zurück - Attraktives Programm für dieses Jahr liegt vor Verschwiegen, Verschwunden, Verdrängt - Was (nicht) öffentlich wird. Unter diesem Titel, finden sich in der Dokumentation Reden und Aufsätze zu den Themen Boulevardisierung sowie Qualität und Ethik im Journalismus. Dabei bietet der Sammelband weit mehr als nur die Dokumentation des kontroversen Medienkongresses: Denn neben den Eröffnungsreden von ZDF-Intendant Schächter, Manfred Helmes und Bundestagspräsident Thierse liefert Hans Leyendecker sich ein spannendes Duell mit der BILD-Zeitung. Siegfried Weischenberg bürstet die gewonnen Einsichten in seiner Dinner-Speach gegen den Strich und analysiert die "blinden Flecken" der Mediendemokratie. Prof. Ruhrmann schreibt über "Info mit -tainment" und bietet dabei Einblicke in einen Langzeitvergleich von Nachrichtensendungen. Demnach haben insbesondere "Human-Touch-Themen" aus den Bereichen "Personality" und "Angst" weite Teile der Themnen-Agenden für sich okkupiert. Außerdem sind Sensationismus und Emotionen neben anderen zu den wichtigsten Nachrichtenfaktoren aufgestiegen. Die "Skala der Wichtigkeit" hat sich in den vergangenen Jahren umgekehrt -so die Erkenntnis der kritischen Untersuchung zur täglichen Nachrichtenflut. Dr. Norbert Schneider fragt in seinem Aufsatz, wie die Programmentwicklung bei den Privaten - jenseits der Superstars - weitergeht. Müssen wir damit rechnen, dass demnächst noch mehr Verantwortung an die per Handy oder TED involvierten Konsumenten abgegeben wird und nur noch das Unterhaltungsprogramm produziert wird, was die Zuschauer angeblich wollen? Die Flut an Magazinen untersucht Dr. Joachim Huber, die bei den öffentlich-rechtlichen wie den privaten TV-Sendern täglich gezeigt werden. Magazine dienen nicht nur der täglichen Lebensberatung der Zuschauer (RTL empfiehlt das Hände-Waschen nach dem Toilettengang.), sondern binden sie auch - zumeist recht erfolgreich - an den jeweiligen Sender und bieten als Gegenleistung allzu oft kontextlose, betroffene Stimmungsmache. Dabei sind Magazine für jeden Zuschauer relevant. Warum? Nach sechs bis sieben Minuten landet der durchschnittliche Zapper wieder beim Ausgangssender, wo er oder sie dieselbe Sendung und dennoch ein neues Thema und somit die perfekte Entsprechung unserer ungeduldigen, auf besinnungsloses Tempo dressierten Gesellschaft findet. Reden von Kurt Beck, Jürgen Dahlkamp, Ernst Elitz, Bodo Hombach und Dr. Ulrich Schneider runden den dokumentarischen Teil der Publikation ab, die auch spannende Texte zur Ethik im Journalismus bietet. Hier beschäftigen sich Prof. Thomaß mit "Maßstäben gegen die Maßlosigkeit"; Prof. Rager zeichnet ethische Konfliktlinien im journalistischen Alltag nach. Last, but not least zeigt Stefan Marx, warum spin doctors nicht tot zu kriegen sind, während Dr. Rudolf Speth und Dörte Schulte-Derne sich mit der perfekten PR-Maschine - der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)- und dem Sterben des BürgerKonvents beschäftigen. Die Dokumentation schliesst mit einer Analyse des gerade geretteten "Informationsfreiheitsgesetz." Bereits vor Jahren wurde dieses Gesetz, dass den Bürgern Prinzipiell ein Akteneinschitsrecht bei den Behörden gewährt, auf den Foren desMainzerMedienDisputs gefordert. "Medienfragen sind Machtfragen" - sagte der frühere NRW-Ministerpräsident Heinz Kühn. In diesem Sinne ist die jetzt vorliegendeDokumentation zum MainzerMedienDisput ein Beitrag zur politischen Bildung und ein Lesebuch, das Wissenslücken in der Medienpolitik schliesst und neugierig macht auf ein Politikfeld, das der interessierten Öffentlichkeit meist verborgen bleibt. Die Dokumentation kann unter www.mainzermediendisput.de als pdf Heruntergeladen werden oder beim MainzerMedienDisput, c/o MGS Marketing GmbH, Mirttelstr. 5, 56579 Harderrt - angefordert werden. Kontaktinformationen: Rückfragen: Dr. Thomas Leif Tel.: 0171-9321891
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