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Frankfurt, 02.11. 2007 17:21



GDL: Zur Neutralität des Bundesverkehrsministers

„Die Äußerungen Tiefensees am Tag einer so wichtigen Entscheidung des sächsischen Landesarbeitsgerichts zur Streikerlaubnis der GDL könnte man glatt als Versuch verstehen, die Gerichte zu beeinflussen“, so der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Manfred Schell, heute in Chemnitz. So forderte der Bundesverkehrsminister die GDL heute im ARD-Morgenmagazin auf, an den Verhandlungstisch der Bahn zurückzukommen. Auf den Einwand des Moderators, dass die Bahn habe kein verbessertes Angebot vorgelegt habe und die GDL schon erklärt habe, dass dieses für sie nicht akzeptabel sei, wiederholte er stereotyp seine Forderung.

Gewaltige Täuschung
Schell bezeichnete es als Hohn, die GDL aufzufordern, Tarifverhandlungen aufgrund des bisherigen Angebots der Bahn aufzunehmen: „Wenn die Herren Mehdorn und Tiefensee denken, dass bezahlte Überstunden in 2007 oder zwei Stunden bezahlte Mehrarbeit im kommenden Jahr ausreichen, um die GDL an den Verhandlungstisch zu bringen, dann täuschen sie sich gewaltig. Wir werden nicht zulassen, dass das Fahrpersonal weiterhin Reallohnverluste hinnehmen muss.“ Seit der DB-Privatisierung 1994 haben Lokführer und Zugbegleiter effektiv zehn Prozent weniger Lohn in der Tasche.

Tiefensee mischt sich in Tarifauseinandersetzung ein
Außerdem erhielt die GDL heute einen Brief von Wolfgang Tiefensee. Gleich im ersten Satz schreibt dieser, er habe sich bisher aus Gründen der Tarifautonomie nicht in den Tarifkonflikt mit der Bahn eingemischt. Im gleichen Absatz beschwert er sich jedoch über Schells „Titulierungen“ der Bahnvorstände Margret Suckale und Hartmut Mehdorn als „Außerirdische“ oder „Rumpelstilzchen“. Diese würden „jeder Sachlichkeit entbehren. Er forderte Schell auf, dieses zu unterlassen. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Herr Tiefensee Herrn Mehdorn aufgefordert hat, sich zu mäßigen“, so Schell. So erklärte der DB-Chef beispielsweise, dass Schell der Chef einer Truppe sei, der das Land terrorisiere, dass der Streik der GDL einem „Krieg“ gleichzusetzen sei und dass die GDL-Forderungen nach einem eigenständigen Tarifvertrag „irrwitzig“ wären. Ein DB-Pressesprecher warf dem GDL-Bundesvorsitzenden schließlich „Realitätsverlust“ vor. „Wir verstehen wohl unter Neutralität wohl etwas anderes als Tiefensee“,


Kontaktinformationen:
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Baumweg 45, 60316 Frankfurt,
Pressesprecherin Gerda Seibert, Tel.: (069) 40 57 09-34, E-Mail: , Homepage: www.gdl.de

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