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„Nanu, der Gabelstapler lenkt ja hinten!“ – Der Girls’ Day im Industriepark Höchst überraschte 120 Mädchen Die vierzehnjährige Marlene aus Hattersheim staunt nicht schlecht, als sie das erste Mal auf einem Gabelstapler sitzt. Bislang war sie der Annahme, dass Fahrzeuge lenkbare Räder stets vorne haben. „Ich bin überrascht, dass ein Stapler mit den hinteren Rädern lenkt, es macht Spaß“, so die Realschülerin bei ihrer Jungfernfahrt auf dem großen Gerät. Der Parcours mit dem Gabelstapler war nur eine Station des Girls’ Day im Industriepark Höchst, bei dem sanofi aventis, Infra-serv Höchst, Clariant und Provadis Berufe vorstellten, die nur selten von Mäd-chen für eine Ausbildung gewählt werden. sanofi aventis führte die Mädchen in eine High-Tech-Welt. „Galenik“ hieß eine Station, ein Begriff, der den jungen Besucherinnen nicht viel sagte. Andreas Mül-ler von sanofi aventis sorgte für Aufklärung: „In der Galenik versuchen wir he-rauszufinden, in welcher Darreichungsform ein Medikament am besten wirkt. Hier wird festgelegt, ob das Medikament später als Tablette, Kapsel, Injektion oder als Saft auf den Markt kommt.“ Für nicht weniger Interesse sorgte das Naturstoff¬screening, bei dem nach Stoffen gesucht wird, die in der Natur vorkommen und eine biologische Wirkung haben. „Ich finde es toll“, so eine Schülerin, „dass nach Naturstoffen gesucht wird, das wusste ich gar nicht.“ Berufe (be-)greifbar machen Für Dominique Bendel, Ausbildungsbetreuerin von Infraserv Höchst, ist der Girls’ Day ein Tag, an dem Berufe nicht nur den Mädchen bekannt gemacht werden sollen. „Uns geht es auch darum, dass die Mädchen Ausbildungsberufe wie Fachkraft für Lagerlogistik oder Chemikant einmal aus nächster Nähe kennen lernen und auch selbst Hand anlegen dürfen.“ Und das durften sie: Der Gabel-staplerparcours sorgte für viel Spaß und zeigte, dass der Ausbildungsberuf zur Fachkraft für Lagerlogistik viele Facetten hat. Langeweile kam bei den Mädchen nicht auf, dafür sorgten die Organisatoren des Tages. Spätestens bei einem Experimentalvortrag wurden die Mädchen, die schon um acht Uhr in den Girls’ Day gestartet waren, hellwach. „Knall-Bumm“ hieß der Vortrag, der seinem Namen alle Ehre machte. „Ich wusste gar nicht, dass Chemie so interessant sein kann“, lautete das Fazit von Svenja. Für sie waren die Experimente „viel cooler als in der Schule.“ Ähnlich die Situation bei Provadis: Mädchen an der Werkbank, in der einen Hand den Schraubenzieher, in der anderen einen Stecker. „Bei dieser Station stellen die Mädchen ein Elektrokabel her, das sie mitnehmen können“, so Dorothea Se-kulla, Personalreferentin bei Provadis. „Da staunen oft die Väter, was die Töchter so können.“ Der Beruf dazu heißt Elektronikerin für Betriebstechnik, der nach Meinung der Personalreferentin für Mädchen sehr gut geeignet ist. Berufe mit Zukunft stehen auch Mädchen offen Im Industriepark Höchst werden rund 35 Berufe ausgebildet. Viele davon gelten als reine Männerberufe und werden nur selten von Mädchen für eine Ausbildung gewählt. „Das ist schade“, findet Dominique Bendel, „denn oftmals sind Mädchen genauso gut geeignet.“ Die Hälfte aller Mädchen-Ausbildungsplätze verteilt sich auf nur zehn Berufe – ein ungesundes Verhältnis, wie die Ausbildungsexpertin meint. „Die Berufswelt ist viel größer, vielfältiger und interessanter als viele Schü-lerinnen glauben. Die Industrie bietet zahlreiche Weiterbildungs- und Aufstiegs-möglichkeiten, das ist entscheidend für die Zukunft.“ Über die Ausbildungsmöglichkeiten am Industriepark Höchst informiert am 17. September der Tag der offenen Tür bei Provadis. Informationen dazu und zu den Ausbildungsberufen gibt es bei der Provadis-Hotline unter 069/305-3549. Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein führender Dienstleister und ganzheitlicher Standortbetreiber für die Chemie- und Pharmaindustrie. Infraserv GmbH & Co. Höchst KG versorgt Unternehmen der Prozessindustrie mit Produk-ten und Dienstleistungen in den Bereichen Energie, Facility Management, Um-weltschutz sowie Sicherheit und Entsorgung. Als hundertprozentige Tochtergesell-schaften gehören Infraserv Logistics, Infraserv Höchst Technik, Provadis, chemfi-dence und Technion zur Infraserv-Höchst-Gruppe. Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt 2.089 Mitarbeiter und 204 Auszubil-dende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören 3755 Mitarbeiter und 244 Auszubil-dende. Im Jahr 2004 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften einen Umsatz von rund 907 Millionen Euro. Der Industriepark Höchst ist Standort für über 80 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Le-bensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten täglich im Industriepark. Das Gelände ist 460 Hektar groß; 89 Hektar sind noch frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2004 rund 390 Millionen Euro am Standort. Sämtliche Pressemitteilungen und -fotos von Infraserv Höchst finden Sie im In-ternet unter http://www.infraserv.com. Die Rufnummer der Presse-Hotline: (069) 305-5413. Kontaktinformationen: Infraserv GmbH & Co. Höchst KG Unternehmenskommunikation Industriepark Höchst Gebäude C 770 65926 Frankfurt am Main Name Michael Wanhoff Telefon +49/69/305-7179 Telefax +49/69/305-80025 Mobil +49/172/6553224 E-Mail michael.wanhoff@infraserv.com Internet www.infraserv.com Datum 28.4.2005
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