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Georgsmarienhütte, 07.10. 2005 10:20



Georgsmarienhütte GmbH schafft weitere Arbeitsplätze für Schwerbehinderte

Schaffung von behindertengerechten Arbeitsplätzen investiert: Investitionen, die sich auszahlen. Viele Unternehmen betrachten die Erfüllung der Schwerbehindertenquote von fünf Prozent ausschließlich als wirtschaftliche Belastung. Das niedersächsische Stahlwerk setzt ganz bewusst auf die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen. Die erste Werkstatt für Mitarbeiter, die auf Grund ihrer Behinderung nicht mehr in den Produktionsbetrieben tätig sein konnten, wurde bereits in den 80er Jahren eingerichtet.

Seit 1993 hat die Georgsmarienhütte GmbH gut 3,5 Millionen Euro in die Damals übernahmen diese Belegschaftsmitglieder anfallende Maler- und Holzarbeiten. Heute arbeiten fast 100 Schwerbehinderte in den verschiedenen Werkstätten und Produktionsbereichen, deutlich mehr als die gesetzliche Quotenregelung vorsieht.

Beispielhaft ist die Einrichtung eines Arbeitsplatzes in einem Produktionsbetrieb der GMHütte: Bisher musste Stahl mittels Handputzmaschinen mit großem körperlichen Aufwand bearbeitet werden. Durch die Anschaffung eines so genannten Putzmanipulators entfallen die sonst vorhandenen physischen Belastungen. Der Mitarbeiter steuert aus dieser geschlossenen und klimatisierten Kabine im Sitzen ein an einem Manipulatorarm angebrachtes Werkzeug und führt so seine Arbeit aus.

Niemand wird abgeschoben
Damit schwerbehinderte Menschen auch in den Produktionsbereichen der GMHütte arbeiten können, werden Arbeitsplätze nach und nach technisch so ausgestattet, dass diese Mitarbeiter trotz ihrer Behinderung in den täglichen Arbeitsprozess integriert werden. „Das ist uns besonders wichtig“, bekräftigt Dr. Klaus Lang, Geschäfts-führer Personal und Arbeitsdirektor der Georgsmarienhütte GmbH. Wir versuchen, Know-how der Kollegen in den entsprechenden Betrieben zu halten. Niemand wird abgeschoben, auch ein Einsatz außerhalb des bisherigen Arbeitsbereiches ist wichtig für das Gesamtunternehmen.“

Arbeitseinsätze erfolgen neben der Produktion in der Instandhaltung, der Konstruktion und im Sicherheitsbereich des Unternehmens. Guter Wille und Einfallsreichtum seien gefragt, sagt Dr. Klaus Lang, der gemeinsam mit den Technikern der Georgsmarienhütte bei der Konzeption der Arbeitsplätze vom Integrationsamt des Nieder-sächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie fachlich unterstützt wird. Auch Zuschüsse des Integrationsamtes tragen dieses Engagement mit. Unternehmen, die die 5-Prozent-Quote nicht erfüllen, haben eine gesetzlich festgelegte Ausgleichsabgabe zu entrichten. Durch dieses Umlageverfahren werden keine Steuergelder beansprucht und das Geld wird dort eingesetzt, wo Unternehmen zur sozialen Verantwortung bereit sind.

Neue Wege für junge Menschen
Einen neuen Weg beschritt die Georgsmarienhütte GmbH, als sie im Jahre 2002 erstmals Ausbildungsplätze zum Zerspanungsmechaniker für hörgeschädigte junge Menschen schuf. Auch dabei war Einfallsreichtum notwendig. Neben den entsprechenden CNC-Dreh- und Fräsmaschinen wurde eigens eine Lerninsel innerhalb der Lehrwerkstatt eingerichtet. Hier kann der theoretische Unterricht optimal durchge-führt werden. Damit sich alle Azubis dieses Ausbildungsberufes untereinander und mit dem Ausbilder austauschen können, gibt es Computer und Beamer, um die Kommunikation dort herzustellen, wo Gesten oder Gebärden nicht weiterhelfen.

„Soziale Verantwortung zeigen, heißt nicht, den Behinderten einfache Beschäftigung anzubieten, sondern sie in die Gemeinschaft aller Mitarbeiter zu integrieren“, erklärt Dr. Klaus Lang. Mit dem richtigen Konzept sei die Integration Schwerbehinderter sowohl für das Unternehmen als auch für die behinderten Menschen eine positive Entscheidung, die allen zu Gute komme. Allein im Jahr 2004 und in diesem Jahr wurden für insgesamt 32 Belegschaftsmitglieder Anträge auf Einrichtung behindertengerechter Arbeitsplätze gestellt.

Mit Hilfe von Maschinen, die speziell auf die Bedürfnisse der Behinderten ausgerichtet sind, werden Belastungen vermindert, Gefahrenbereiche umgangen und gesunde Körperhaltungen gefördert. Geringere Stillstandszeiten und weniger Ausfallzeiten zeigen deutlich: Soziales Engagement zahlt sich für beide Seiten aus.






Kontaktinformationen:
Dr. Beate-Maria Zimmermann, Tel. 05401 / 39-4491

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