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Mainz, 29.10. 2007 09:09



ZDF: Eine folgenschwere Affäre - Der Fernsehfilm der Woche - Montag, 3. Dezember 2007, 20.15 Uhr

Jeder gegen jeden Ein Münchner Morddezernat ermittelt in den eigenen Reihen
Der Münchner Kommissar Benno Söder hat eine Affäre mit der Frau seines Vorgesetzten, um aus seiner glücklosen Ehe auszubrechen. Seine Geliebte wird ermordet. Ihr Mann darf wegen Befangenheit nicht selbst ermitteln und überträgt die Lösung des Mordfalls ausgerechnet seinem Kollegen Benno. Der hat alle Hände voll zu tun, seine eigene Befangenheit zu verbergen.
Die Suche nach dem Täter eskaliert bald in den eigenen Reihen der Polizei. Denn alle Tatverdächtigen sind oder waren im gleichen Münchner Morddezernat beschäftigt. "Eine folgenschwere Affäre" in der Regie von Martin Enlen ist ein hochkarätig besetzter, spannender und psychologisch subtiler Thriller um Mord, Unterschlagung, Verrat, Illoyalität und Schuld unter Kollegen eines Münchner Morddezernats. Eine desolate Ehe droht daran zu zerbrechen.


Unter den Polizeikolle-gen herrscht Misstrauen, Lüge und Angst bis hin zur Erpressung. Je-der scheint gegen jeden etwas in der Hand zu haben. Mit Beamten-routine allein ist diesem Fall nicht beizukommen. Der Polizeiapparat droht an sich selbst zu scheitern...
Fritz Karl, Katharina Böhm, Peter Simonischek, Michael Fitz und Silke Bodenbender machen diesen neuen ZDF-"Fernsehfilm der Woche" zu einem schauspielerischen Highlight.
Gabriele Heuser, Fernsehfilm I 2
z . presse 24. Oktober 2007
Montag, 3. Dezember 2007, 20.15 Uhr
Eine folgenschwere Affäre
Der Fernsehfilm der Woche
Buch Detlef Michel
Regie Martin Enlen
Kamera Philipp Timme
Musik Stefan Schulzki
Szenenbild Jana Karen
Produktion ABC Studio, Wiesbaden
Produzent Dr. Eberhard Jost
Produktionsleitung Michael Meister
Redaktion Gabriele Heuser
Länge 88'
Die Rollen und ihre Darsteller:
Andrea Katharina Böhm
Benno Fritz Karl
Ewald Peter Simonischek
Hartmut Michael Fitz
Sabine Henkel Lisa Martinek
Irene Silke Bodenbender
Martha Carolin Fink
und andere 3
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Inhalt:
Durch eine vertrackte Vermischung von Privat- und Arbeitsleben findet sich Benno Söder, Kommissar im Morddezernat München und verhei-ratet mit Gerichtsmedizinerin Andrea, eines Tages in einer schier un-lösbaren, fatalen Situation wieder: Bennos Geliebte Sabine, die pi-kanterweise die Ehefrau von Bennos vorgesetztem Hauptkommissar Hartmut Henkel ist, wird ermordet in der Wohnung ihrer Schwester Martha aufgefunden. Benno Söder wird ausgerechnet in diesem Mordfall an den Tatort gerufen. Hartmut Henkel kann als Ehemann und damit Befangener die Ermittlung nicht leiten und überträgt Benno den Fall. Der hat zwar ein großes Interesse daran, den Mörder seiner Ge-liebten zu finden, will und muss aber – nicht nur vor Ehefrau Andrea – seine emotionale Verwicklung in den Fall verbergen. Sabines Schwester Martha hatte ihre Wohnung gegen Geld für Schäferstünd-chen zur Verfügung gestellt, allerdings ohne zu wissen, mit wem sich ihre Schwester dort traf. Der Fall wird für Benno noch komplizierter als sich herausstellt, dass Bennos Schwiegervater Ewald, pensionierter Kriminalrat und ehemaliger Chef von Sabine, kurz nach der Tatzeit in der Mordwohnung war. Bennos Ehefrau Andrea leitet als Gerichtsme-dizinerin die Obduktion von Sabines Leiche und stellt fest, dass Sa-bine schwanger war.
Halbherzig beginnt Benno Hartmut als Zeugen zu befragen und Schwiegervater Ewald wegen der ihn belastenden Spuren zur Rede zu stellen. Dabei stellt er beschämt fest, dass sein Schwiegervater und Andrea die ganze Zeit über seine Affäre Bescheid wussten. Die Ehe von Benno und Andrea kriselt heftig, umso stärker, als Ewald seine Lieblingstochter drängt, die in seinen Augen unglückliche Ehe zu be-enden. Andrea liebt Benno jedoch immer noch und legt sich mit ihrem Vater an.
Im Verlauf eines zweiten Drogen- und Mordfalles stößt Benno auf harte Fakten: Irene, Leiterin der Spurensicherung, hat offenbar Drogen aus der Asservatenkammer unterschlagen, um damit private Schulden zu begleichen. Er spricht Irene direkt darauf an, die ihn sogleich aus-kontert: Irene weiß von dem Liebesverhältnis mit Sabine Bescheid und erpresst Bennos Schweigen über ihre Unterschlagung mit diesem Wis-sen. Alle Beteiligten im Morddezernat München befinden sich in einer scheinbar unauflösbaren Pattsituation, weil jeder gegen jeden etwas in der Hand hat: Ewald gegen Benno, Benno gegen Ewald, Andrea ge-gen Benno, Benno gegen Irene und umgekehrt. Für Benno wird die Situation so unerträglich, dass er aus der gemeinsamen Wohnung mit 4
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Andrea und Schwiegervater Ewald auszieht – zu Irene. Aus Rache erzählt Ewald Hartmut von Bennos Verhältnis mit Sabine. Der rastet aus und entzieht Benno den Fall. Benno ist privat und beruflich auf dem Tiefpunkt. Nur noch Kommissar Zufall kann den Sabines Mörder ermitteln. Und der schlägt zu, als Benno mit Irene entgegen den beruf-lichen Spielregeln ein letztes Mal die Tatwohnung aufsucht...
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"Wenn Privat- und Berufsleben sich vermischen"
Interview mit Drehbuchautor Detlef Michel
In Ihrer Geschichte sind gleich zwei Kommissare privat und be-ruflich in einen Mordfall verstrickt. Eigentlich sind beide befan-gen. Warum ermittelt Benno trotzdem?
Ja, befangen sind beide, der eine, weil er der Ehemann der Ermorde-ten ist, der andere, weil er der Geliebte ist. Der Ehemann würde natür-lich am liebsten selber ermitteln, selber herausfinden, wer seine Frau umgebracht hat. Darf er aber nicht, denn jeder weiß, dass er befangen ist. Das Reglement verdonnert ihn zur Untätigkeit. Aber Benno, der Geliebte, hat die Möglichkeit, den Mörder zu suchen, denn von seiner Affäre mit der Frau des Kollegen weiß niemand. Er kann so tun, als sei er nicht befangen. Aber wenn das auffliegt, dann hat er verloren, dann gerät er selber unter Verdacht, dass er seine Geliebte umgebracht hat und nur deshalb selber ermittelt, damit das nicht ans Tageslicht kommt. Benno steckt also in einem heillosen Konflikt.
Bennos Schwiegervater Ewald gerät als erster in Verdacht. Wa-rum? Was weiß er über die Ehe seiner Tochter Andrea mit Benno?
Er hat Lebenserfahrung und weiß, dass die Ehe in einem desaströsen Zustand ist. Und er hat kriminalistischen Instinkt. Das heißt, er traut selbst der eigenen Tochter ein Verbrechen zu. Er will ihr helfen, will die vermeintliche Tat vertuschen und gerät so selber in Verdacht.
Warum wird Irene zur Mörderin?
Vordergründig ist es das klassische Motiv Eifersucht. Aber in ihrem Fall ist es mehr. Wenn eine Frau, die lesbisch ist, von ihrer Geliebten verlassen wird, weil sie zu ihrem Mann zurückkehren will, gewisser-maßen die Seiten wechselt, dann ist das zugleich Verrat an der eige-nen Lebensweise. Das ist viel schwerer hinzunehmen, als das bloße Verlassenwerden von einem Menschen, den man liebt.
Was bedeutet es für einen Polizeibeamten, befangen zu sein? In was für einen Loyalitätskonflikt gerät er?
Ich glaube gar nicht, dass jemand, der befangen ist, zwangsläufig in einen Loyalitätskonflikt geraten muss, jedenfalls nicht bewusst. Ein Beamter darf nicht gegen seinen eigenen Bruder ermitteln, weil er in einen Loyalitätskonflikt zwischen Gesetz und Familie gerät. Dieser Fall
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wäre so eklatant, dass der Beamte das natürlich weiß. Würde er den-noch ermitteln, dann würde er sehenden Auges gegen das Recht ver-stoßen. Was aber ist mit den Beamten, die in Fällen von Fremden-feindlichkeit ermitteln, selber aber von fremdenfeindlichen Vorurteilen nicht frei sind? Sie sind ja überzeugt, dass das, was sie denken, rich-tig ist. Die sehen keinen Loyalitätskonflikt. Und wenn der Vorgesetzte das dann auch noch deckt, oder auch so denkt, dann wird aus dem rechtlichen Problem ein politisches. Da ist die Zivilgesellschaft gefragt, und die Presse, die solche ideelle Kumpanei aufdeckt.
Aber Sie haben recht, wenn man Loyalität ganz weit fasst, könnte man sagen: Der Beamte, der befangen ist, gerät in einen Loyalitätskonflikt mit dem Rechtsstaat. Aber wo fängt das an? Es gibt ja den Ermes-sensspielraum. Mal ganz konkret: Wenn ein Polizist mich im Haltever-bot erwischt und ein Auge zudrückt, finde ich das nett von ihm. Aber wenn er seinen Kumpel erwischt? Was dann?
Psychologisch fundierte Dramen und Thriller sind seit vielen Jah-ren Ihre "Spezialität" als Autor. Was reizt Sie daran besonders beim Schreiben?
Man entscheidet sich nicht für ein bestimmtes Genre, das ist kein be-wusster Akt. "Reiz", wie Sie sagen, ist schon richtig. Etwas reizt einen, und man gibt dem nach. Erst hinterher fragt man sich: Warum gerade dies? Warum nicht etwas anderes?
Mich reizen Biografien vor dem Hintergrund einer Gesellschaft, die ihre eigene Gewalttätigkeit nur mühsam im Zaum hält. Wie dünn ist das Eis der Zivilisation, auf dem wir laufen, wie leicht brechen wir ein? Hilft uns jemand? Können wir uns noch retten oder gehen wir unter? Davon will ich erzählen. Sagen wir es nicht ganz so dramatisch: Ge-schichten von Menschen, die die Suppe auslöffeln müssen, die sie sich selber eingebrockt haben. Also eigentlich Geschichten über Ver-antwortlichkeit.
Das Interview führte Gabriele Heuser
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Biografien
Detlef Michel
(Buch)
Detlef Michel wurde 1944 in Türkheim im Elsass geboren, verbrachte seine Schulzeit in Braunschweig und studierte anschließend in der Hochzeit der Studentenbewegung bei Bloch, Jens und Lepenies in Tü-bingen, München und Berlin Germanistik, Soziologie und Psychologie. Schon während des Studiums schrieb Michel erste Texte für das le-gendäre Reichskabarett, seit 1975 auch Theaterstücke, unter anderem für das Grips-Theater die preisgekrönten Stücke "Das hältste ja im Kopf nicht aus", "Eine linke Geschichte" und "Ab heute heißt du Sara", zusammen mit seinem Schriftstellerkollegen Volker Ludwig. Parallel dazu lehrte er nach der Promotion 1973 an den Universitäten von Ber-lin und Osnabrück zum Thema Massenmedien, zuletzt als Gastprofes-sor am Literaturinstitut Leipzig. Mit dem ZDF verbindet das P.E.N.-Mitglied seit seinem ersten "Kleinen Fernsehspiel" im Jahr 1977 "Der unanständige Profit" eine ganze Reihe erfolgreicher Produktionen – Filme wie "Die Denunziantin" (1993), eine Geschichte über den Verrat an Carl Goerdeler, dem zivilen Kopf der Verschwörung des 20. Juli (ausgezeichnet mit dem Deutschen Drehbuchpreis), und "Reise in die Dunkelheit" (1997), das Porträt eines an Alzheimer erkrankten Mannes (nominiert für den TeleStar), aber auch zahlreiche Folgen für "Evelyn Hamanns Geschichten aus dem Leben". Detlef Michel ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.
Film und Fernsehen – eine Auswahl:
1977 "Der unanständige Profit", ZDF,
Regie: Thomas Mitscherlich
1985 "Tatort – Ordnung ist das halbe Sterben",
Regie: Wolfgang Tumler
"Hart an der Grenze", Regie: Wolfgang Tumler
"Tatort – Tod macht erfinderisch",
Regie: Rolf von Sydow
1988 "Fifty-Fifty", Kino, Regie: Peter Timm
1990 "Solo für Georg", Regie: Jens-Peter Behrend
1993 "Die Denunziantin", Kino/ZDF,
Regie: Thomas Mitscherlich
1996 "Kinder ohne Gnade", Regie: Claudia Prietzel
"Der andere Wolanski", Regie: Hartmut Griesmayr
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1997 "Reise in die Dunkelheit", ZDF,
Regie: Berthold Mittermayr
1998 "Der Rosenmörder", ZDF, Regie: Matti Geschonneck
2004 "Die Quittung", ZDF, Regie: Niki Stein
2007 "Kunstfehler", ZDF, Buch (Co-Autorin Kornelia Koronetz), Regie: Marcus O. Rosenmüller
"Schuld und Rache", ZDF, Regie: Martin Enlen
"Eine folgenschwere Affäre", ZDF, Regie: Martin Enlen
"Mordgeständnis" (AT), ZDF, Regie: Thorsten Näter
TV-Serien – eine Auswahl:
1994-2006 "Evelyn Hamanns Geschichten aus dem Leben"
(13 Folgen), ZDF, Regie: diverse
Auszeichnungen – eine Auswahl:
1990 Publikumspreis der Theatergemeinde Berlin ("Ab heute heißt Du Sara")
1993 Deutscher Drehbuchpreis für "Die Denunziantin"
2004 Deutscher Fernsehpreis für "Die Quittung"
2005 Nominierung für den Grimme-Preis für "Die Quittung"
Martin Enlen
(Regie)
Martin Enlen stammt aus Frankfurt am Main und arbeitete in München zwei Jahre lang bei freien Filmproduktionen, bevor er von 1986 bis 1992 an der dortigen Hochschule für Fernsehen und Film studierte. Gleich nach seinem Abschluss bekam er selbst einen Lehrauftrag für Regie. Schon Martin Enlens erste Arbeiten auf der Hochschule, Der letzte Tanz" (1989) und "Für immer" (1990), wurden viel beachtet und auf namhaften Festivals nominiert. Sein Abschlussfilm "Aus gutem Grund" (1991), der sich mit dem Thema Abtreibung beschäftigte, war in Hollywood 1992 sogar für den Studenten-Oscar nominiert und erhielt bei den Internationalen Film-Festspielen in New York die Gold-medaille in der Kategorie "Schnitt" und Silber in der Kategorie "Bester Film". Sein Kinodebüt startete Martin Enlen mit dem Film "Roula" (1995), für den er auch das Buch schrieb. Der Film behandelt das Tabuthema "Inzest" und wurde auf verschiedenen Festivals in München, Montreal, Chicago und Genf gezeigt. Große Popularität erzielte sein Mobbing-Film "Wer Kollegen hat, braucht keine Feinde"
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(1995) mit Martina Gedeck und Heino Ferch in den Hauptrollen, für den er 1996 für den Adolf-Grimme-Preis nominiert wurde. Aufsehen erregten auch seine nächsten beiden Fernsehfilme "Vergewaltigt – Eine Frau schlägt zurück" (1998) mit Iris Berben und "Andrea und Marie" (1998), ebenfalls mit Iris Berben und Hannelore Elsner, die beide um denselben Mann (Michael Mendl) kämpfen. Martin Enlen wendet sich aber nicht nur behutsam schwierigen Themen zu, er dreht auch gerne Komödien wie "Kind zu vermieten" (1998) und Krimis wie "Tatort – Das Glockenbachgeheimnis" (1999) und "Tatort – Der Tod auf der Walz" (2005), die zu den Highlights dieser Krimi-Reihe gehören. 2001/2002 drehte Martin Enlen den Dreiteiler "Der Liebe entgegen" (2002) für das ZDF: die wahre Geschichte deutscher Frauen, die Ende der 50er Jahre nach Neuseeland ausgewandert sind. Ebenfalls fürs ZDF inszenierte er unter anderem die Fernsehfilme "Gefährliche Gefühle" (2003), "Ein Kuckuckskind der Liebe" (2005) sowie "Schuld und Rache" (2007) und "Der Tote am Strand" (2007).
Film und Fernsehen – eine Auswahl:
1989 "Der letzte Tanz", Kurzfilm
1990 "Für immer...", Kurzfilm
1991 "Aus gutem Grund", Kurzfilm
1995 "Tödliche Hochzeit", ZDF
"Roula", Kino
"Wer Kollegen hat, braucht keine Feinde"
1996 "Vergewaltigt – Die Wahrheit und andere Lügen"
1998 "Vergewaltigt – Eine Frau schlägt zurück"
"Kind zu vermieten"
"Andrea und Marie", ZDF
"Der Hurenstreik"
1999 "Tatort – Das Glockenbachgeheimnis"
"Versprich mir, dass es den Himmel gibt"
2000 "Bella Block – Am Ende der Lüge", ZDF
"Die Katzenfrau"
2002 "Der Liebe entgegen", ZDF
2003 "Liebe in letzter Minute", ZDF
"Gefährliche Gefühle", ZDF
2004 "Tatort – Vorstadtballade"
2005 "Der weiße Afrikaner"
"Ein Kuckuckskind der Liebe", ZDF
"Tatort – Der Tod auf der Walz"
2007 "Schuld und Rache", ZDF
"Der Tote am Strand", ZDF
"Eine folgenschwere Affäre", ZDF
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2007 "Tatort – A g'mahde Wiesn"
"Tabor Süden – Das Geheimnis der Königin" (AT), ZDF
Auszeichnungen – eine Auswahl:
1992 OSCAR-Nominierung der Academy of Motion Pictures Arts & Sciences für Besten Studentenfilm für "Aus gutem Grund"
Kodak-Nachwuchspreis Hof für "Aus gutem Grund" Gold und Silver Medal beim New York Filmfestival für "Aus gutem Grund"
1995 Nominierung Telestar für "Tödliche Hochzeit"
1996 Nominierung Adolf-Grimme-Preis für "Wer Kollegen hat, braucht keine Feinde"
Preis der GILDE-Filmkunsttheater für "Roula"
Katharina Böhm
(Andrea)
Die Österreicherin Katharina Böhm wurde 1964 in Sorengo (heute Stadtteil von Lugano) in der Schweiz geboren. Als Zwölfjährige stand sie erstmalig in der Serie "Heidi" des Schweizer Fernsehens in der Rolle der Klara vor der Fernsehkamera. Ihr erstes Filmengagement hatte sie 1979 mit einer Hauptrolle in Hans-Jürgen Tögels Familien-komödie "Lucky Star". Nach ihrer privaten Schauspielausbildung und weiteren Fernseh- und auch Kinorollen wurde sie durch den großen Erfolg der ZDF-Serie "Das Erbe der Guldenburgs" (1987 bis 1990) be-kannt. Danach kehrte Katharina Böhm der Kamera erst einmal den Rücken und ging nach Wien, wo sie bis 1992 am Theater in der Jo-sefstadt mit so namhaften Regisseuren wie Rudolf Noelte und Hans Lietzau zusammen arbeitete. Zurück vor der Kamera fand Katharina Böhm auch international Beachtung und feierte große Erfolge etwa in Italien, wo sie unter anderem als engagierte Kinderärztin im deutsch-italienischen Achtteiler "Die Kinderklinik" ("Amico mio", 1993) zu se-hen war. In Deutschland bekam Katharina Böhm 1995 eine Hauptrolle in Xaver Schwarzenbergers Film "Fesseln" (1995). Es folgten weitere Engagements in verschiedenen Fernsehfilmen, unter anderem in Armin Mueller-Stahls Regiedebüt "Gespräch mit dem Biest" (1996). Die Jahre 1999 bis 2002 waren für Katharina Böhm vor allem geprägt von einer weiteren Arbeit in Italien: Sie spielte dort in acht Folgen der Krimireihe "Il commissario Montalbano" dessen Verlobte Livia 11
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Burlando und wurde 1999 sogar zur beliebtesten Schauspielerin des Sommers gewählt. 2003 bis 2006 verkörperte sie unter anderem die Kommissarin Paula Blohm in der ZDF-Krimireihe "Nachtschicht". Jüngste ZDF-Projekte mit Katharina Böhm sind "Alma ermittelt – Tango und Tod" (2007), "Schuld und Rache" (2007), "Eine folgen-schwere Affäre" (2007), "Es gibt kein Morgen mehr" (AT) und "Tschüss! Wir bleiben hier" (AT).
Film und Fernsehen – eine Auswahl:
1980 "Die Einfälle der heiligen Klara", Regie: Vojtech Jasny
1982 "Es gibt noch Haselnusssträucher",
Regie: Vojtech Jasny
1984 "Kaltes Fieber", Kino, Regie: Joseph Rusnak
1985 "Tarot", Kino, Regie: Rudolf Thome
1987 "Stille Nacht", Kino, Regie: Monica Teuber
1993 "Die Kinderklinik" ("Amico mio”), Regie: Paolo Poeti
"A Rischio d’Amore”, Regie: Vittorio Nevano
"The Wanderer", Regie: Christopher King
1994 "Noël et après", Regie: Daniel Vigne
1995 "Fesseln", Regie: Xaver Schwarzenberger
1996 "Conversation with the Beast",
Kino, Regie: Armin Mueller-Stahl
1998 "Polizeiruf 110: Rot ist eine schöne Farbe",
Regie: Peter Patzak
"Geliebte Gegner", Regie: Peter Weck
"Gigolo – Bei Anruf Liebe", Regie: Michael Rowitz
1999 "Paul und Clara – Liebe vergeht nie",
Regie: Nikolai Müllerschön
"Il Commissario Montalbano: Il ladro di merendine", Regie: Alberto Sironi
"Il Commissario Montalbano: La voce del violino", Regie: Alberto Sironi
2000 "Tatort – Nichts mehr im Griff", Regie: Walter Bannert
"Il Commissario Montalbano: Il cane di terracotta", Regie: Alberto Sironi
"Il Commissario Montalbano: La forma dell'acqua", Regie: Alberto Sironi
"Die Nacht der Engel", Regie: Michael Rowitz
"Zwischen Liebe und Leidenschaft", ZDF,
Regie: Marijan David Vajda
"Die Zeit mit Dir", ZDF, Regie: Karola Hattop
2001 "Ein Sommertraum", ZDF, Regie: Rolf Silber
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2001 "Il Commissario Montalbano: La gita a Tindori",
Regie: Alberto Sironi
"Il Commissario Montalbano: Tocca d'artista",
Regie: Alberto Sironi
"Rette deine Haut!", Kino, Regie: Lars Becker
2002 "Der Freund von früher", ZDF,
Regie: Matthias Tiefenbacher
"Il Commissario Montalbano: Il senso del tatto",
Regie: Alberto Sironi
"Il Commissario Montalbano: Gli arancini di Montalbano", Regie: Alberto Sironi
"Nachtschicht – Amok", ZDF, Regie: Lars Becker
"Ich werde immer bei Euch sein",
Regie: Markus Fischer
2003 "Der zehnte Sommer", Kino, Regie: Jörg Grünler
"Dann kamst Du", Regie: Susanne Hake
2003 "Gefährliche Gefühle", ZDF, Regie: Martin Enlen
2004 "Nachtschicht – Vatertag", ZDF, Regie: Lars Becker
2005 "Tausche Kind gegen Karriere", ZDF,
Regie: Michael Rowitz
"Was für ein schöner Tag", ZDF, Regie: Rolf Silber
2006 "Nachtschicht – Tod im Supermarkt", ZDF,
Regie: Lars Becker
"Stunde der Entscheidung", Regie: Michael Rowitz
2007 "Alma ermittelt – Tango und Tod", ZDF,
Regie: René Heisig
"Wiedersehen in Verona", Regie: Dirk Regel
"Eine folgenschwere Affäre", ZDF, Regie: Martin Enlen
"Zu schön für mich", Regie: Karola Hattop
"Die andere Hälfte des Glücks",
Regie: Christiane Balthasar
"Es gibt kein Morgen mehr", ZDF,
Regie: Matti Geschonneck
"Tschüss! Wir bleiben hier", ZDF, Regie: René Heisig
"Schuld und Rache", ZDF, Regie: Martin Enlen
"Rendezvous mit einem Millionär" (AT),
Regie: Josh Broecker
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TV-Serien – eine Auswahl:
1978 "Heidi", Regie: Tony Flaadt, Joachim Hess
1987-1990 "Das Erbe der Guldenburgs", ZDF,
Regie: Gero Erhardt, Jürgen Goslar
1995 "Um die 30", ZDF, Regie: Ralf Huettner
1997 "Die Unzertrennlichen",
Regie: Bernhard Stephan, Ernst Josef Lauscher
2002 "Der Alte – Die verlorene Wette", ZDF,
Regie: Hartmut Griesmayr
2004 "Der Alte – Tod im Morgengrauen", ZDF,
Regie: Hartmut Griesmayr
2006 "Der Alte – Heimkehr in den Tod", ZDF,
Regie: Hartmut Griesmayr
Fritz Karl
(Benno)
Fritz Karl wurde 1967 in Gmunden in Österreich geboren. Nach einer Ausbildung im Internat der Wiener Sängerknaben besuchte er das Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Danach hatte Fritz Karl zahlreiche Theaterengagements, zuletzt war er sechs Jahre Ensemble-Mitglied im Theater in der Josefstadt in Wien. Seit dem Jahre 2000 konzentriert er sich auf Film- und Fernsehproduktionen.
Film und Fernsehen – eine Auswahl:
1988 "Die Verlockung", Kino, Regie: Dieter Berner
1990 "Die Spitzen der Gesellschaft", Kino, Regie: Franz Novotny
1994 "Höhenangst", Kino, Regie: Houchang Allahyari
1998 "Der Weibsteufel", Regie: Jo Baier
"Polizeiruf 110 – Tod und Teufel", Regie: Berthold Mittermayr
2000 "Die Verhaftung des Johann Nepomuk Nestroy", Regie: Dieter Berner
"Polizeiruf 110 – Bis zur letzten Sekunde", Regie: Bodo Fürneisen
2001 "Sophie – Sissis kleine Schwester", Regie: Matthias Tiefenbacher
"Julie's Geist", Kino, Regie: Bettina Wilhelm
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2001 "Entscheidung im Eis – Eine Frau jagt den Mörder", Regie: Jörg Grünler
"Spiel im Morgengrauen", Regie: Götz Spielmann
2002 "Die Nacht, in der ganz ehrlich überhaupt niemand Sex hatte" / "Alibi", Regie: Christoph Schrewe
"Schneemann sucht Schneefrau", ZDF, Regie: Marco Serafini
2002 "Der Bestseller – Mord auf Italienisch", Regie: Jörg Grünler
2003 "Die Männer vom K 3 – Blutrache", Regie: Jan Ruzicka
"Tauerngold", Regie: Rüdiger Nüchtern
"Alpenglühen", Regie: Hajo Gies
"Ein Banker zum Verlieben", ZDF, Regie: Marco Serafini
2004 "Jennerwein", Kino, Regie: Hans-Günther Bücking
2005 "Tatort – Die Schlafende Schöne", Regie: Dieter Berner
2005 "Der weiße Afrikaner", Regie: Martin Enlen
"Durch Liebe erlöst", ZDF, Regie: Jörg Grünler
"Ein Kuckuckskind der Liebe", ZDF, Regie: Martin Enlen
"Rosa Roth – Im Namen des Vaters", ZDF,
Regie: Carlo Rola
"Sterne über Madeira", ZDF, Regie: Marco Serafini
"Wer früher stirbt, ist länger tot", Kino,
Regie: Marcus H. Rosenmüller
2006 "Papa und Mama", ZDF, Regie: Dieter Wedel
"Auf ewig und einen Tag", ZDF,
Regie: Markus Imboden
"Geküsst wird vor Gericht", Regie: Zoltan Spirandelli
2007 "Die Flucht", Regie: Kai Wessel
"Eine folgenschwere Affäre", ZDF, Regie: Martin Enlen
"Tango zu dritt", ZDF, Regie: Thomas Kronthaler
"Beim nächsten Tanz wird alles anders",
Regie: Brigitte Müller
"Tatort – Der Traum von der Au", Regie: Tim Trageser
"Zodiak – Der Horoskopmörder",
Regie: Andreas Prochaska
"Die Zeit, die man Leben nennt" (AT), ZDF,
Regie: Sharon von Wietersheim
"Tatort – Der Traum von der Au", Regie: Martin Enlen
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TV-Serien – eine Auswahl:
1998 "Die Neue – Eine Frau mit Kaliber - Verhängnis", Regie: Detlef Rönfeldt
"MediCopter 117 – Schulbus in den Tod", Regie: Thomas Nikel
2000-2001 "Julia – eine ungewöhnliche Frau", Regie: Gero Ehrhardt, Walter Bannert
2002 "Kommissar Rex – Bis zur letzten Kugel", Regie: Wilhelm Engelhardt
2006 "Siska – Stirb, damit ich glücklich bin", ZDF,
Regie: Hans-Jürgen Tögel
Auszeichnungen – eine Auswahl:
1995 Darsteller-Preis des Max-Ophüls-Festivals
Peter Simonischek
(Ewald)
Peter Simonischek, geboren in Graz, absolvierte seine Ausbildung 1968 bis 1970 an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Anschließend war er zuerst in St. Gallen, in Bern und am Schauspielhaus in Düsseldorf, dann von 1979 bis 1999 als Ensemble-mitglied der Berliner Schaubühne unter der Leitung von Peter Stein und später Andrea Breth engagiert. Seit der Spielzeit 1999/2000 ge-hört Peter Simonischek zum Ensemble des Wiener Burgtheaters. Seit 1982 spielt er Hauptrollen bei den Salzburger Festspielen, seit Som-mer 2003 die Titelrolle im "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal. Neben vielen anderen Film- und Fernsehrollen beeindruckte beson-ders seine Darstellung eines an der Alzheimer-Krankheit Leidenden in "Reise in die Dunkelheit" (ZDF, 1997) und das "Porträt eines Richters" (1997). Im Kino war er unter anderem in Hans Steinbichlers modernem Heimatdrama "Hierankl" (2003) zu sehen, welches mehrfach ausge-zeichnet wurde.
Theater – eine Auswahl:
1970-1974 diverse Engagements in der Schweiz
1974-1976 Staatstheater Darmstadt
1976-1978 Schauspielhaus Düsseldorf
1979-1999 Schaubühne Berlin 16
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2001-2006 Renaissance Theater Berlin
seit 1999 Burgtheater Wien
Film und Fernsehen – eine Auswahl:
1984 "Herrenjahre", ZDF, Regie: Axel Corti
"Die Orestie des Aischylos", ZDF, Regie: Peter Stein
1985 "Der Park", ZDF, Regie: Peter Stein
1987 "Die Puppe", Kino, Regie: Georg Tressler
1988 "Fürchten und Lieben" ("Paura e amore"), Kino,
Regie: Margarethe von Trotta
1989 "Die Affäre Rue de Lourcine", ZDF, Regie: Peter Behle
1990 "Die Zeit und das Zimmer", ZDF, Regie: Luc Bondy
"Der achte Tag", Kino, Regie: Reinhard Münster
"Der veruntreute Himmel", Regie: Ottokar Runze
1991 "Erfolg", Regie: Franz Seitz
1992 "Der Berg", ZDF, Regie: Markus Imhoof
"Das Wintermärchen", ZDF, Regie: Luc Bondy
1993 "Krücke", Kino, Regie: Jörg Grünler
1994 "Tief oben", Kino, Regie: Willi Hengstler
"Kein Platz für Idioten", ZDF, Regie: Gedeon Kovács
1995 "Tödliches Geld", Regie: Detlef Rönfeld
"Die Grube", Regie: Karl Fruchtmann
1996 "Edgar Wallace: Das Karussell des Todes",
Regie: Peter Keglevic
"Kunst", ZDF, Regie: Eugen Helmle
"Ein starkes Team – Eins zu Eins", ZDF,
Regie: Konrad Sabrautzky
1997 "Agentenfieber oder Wie betrügt man seine Frau", Regie: Bernhard Stephan
"Reise in die Dunkelheit", ZDF,
Regie: Berthold Mittermayr
"Porträt eines Richters", Regie: Norbert Kückelmann
1998 "Babyhandel in Berlin – Jenseits aller Skrupel" ("Assignment Berlin"), Regie: Tony Randel
2000 "Vertrauen ist alles", ZDF, Regie: Berno Kürten
"Liebst du mich", ZDF, Regie: Gabriela Zerhau
2002 "Gebürtig", Kino, Regie: Schindel Stepanik
"Blumen für Polt", Regie: Julian Pölsler
2003 "Hierankl", Kino, Regie: Hans Steinbichler
2005 "Daniel Käfer – Die Villen der Frau Hürsch",
Regie: Julian Pölser
"Einmal so wie ich will", ZDF, Regie: Vivian Naefe
2006 "Daniel Käfer und die Schattenuhr",
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Regie: Julian Pölsler
2007 "Einsatz in Hamburg – Die letzte Prüfung", ZDF,
Regie: Stephan Wagner
2007 "Eine folgenschwere Affäre", ZDF, Regie: Martin Enlen
"Mit einem Schlag" (AT), Regie: Vivian Naefe
Auszeichnungen:
1989 Deutscher Kritikerpreis
1998 Mitglied der deutschen Akademie für Darstellende Künste
1999 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst
2001 Goldenes Ehrenkreuz des Lands Steiermark
2003 ORF-Hörspielpreis
2004 Mitglied der Akademie der Künste Berlin
2006 Adolf-Grimme-Preis zusammen mit Regisseur und anderen Darstellern für "Hierankl"
Michael Fitz
(Hartmut)
Michael Fitz wurde 1958 in München als Spross einer Künstlerfamilie geboren. Schon früh entdeckte er die Liebe zur Musik: 1974 gründete er seine erste Band und trat im näheren Umkreis seiner Heimatstadt als Gitarrist und Sänger auf. 1977 entdeckte ihn die Regisseurin Uschi Reich als Hauptdarsteller für ihren Erstlingsfilm "Keiner kann was da-für" (1978), einer Dreiecksgeschichte über arbeitslose Jugendliche. Michael Fitz entdeckte hierdurch für sich den Bereich Film/Fernsehen, volontierte in den nachfolgenden Jahren bei verschiedenen TV- und Kinoproduktionen und arbeitete neben seiner schauspielerischen Tä-tigkeit auch als Regieassistent. Von 1980 bis 1983 besuchte er die Abteilung Dokumentarfilm der Filmhochschule München. Von nun an widmete sich Michael Fitz parallel der Schauspielerei und der Musik. Der endgültige Durchbruch als Schauspieler gelang ihm mit der Serie "Der Schwammerlkönig" (1988) an der Seite von Ottfried Fischer, Walter Sedlmayr und Wolfgang Fierek. Seither wirkte er in zahlreichen TV-Produktionen mit, unter anderem mit durchgehenden Rollen in den Serien "Happy Holiday" (1993 bis1994), "Aus heiterem Himmel" (1995 bis 1999), "Frauenarzt Dr. Markus Merthin" (1997) und "Die Boegers" (2001). Für den Pilotfilm von "Die Boegers" steuerte er auch den Titel-song und die Filmmusik bei. Außerdem gehört Michael Fitz seit 1991
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durchgehend als Kommissar Carlo Menzinger an der Seite von Miro Nemec und Udo Wachtveitl zum Münchner "Tatort"-Team. 2005 wurde er mit dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Deutschen Filmpreis für seine schauspielerische Leistung in dem Fernsehspiel "Marias letzte Reise" (2005) ausgezeichnet. Eine Hauptrolle übernahm Michael Fitz in Adolf Winkelmanns Fernsehfilm "Engelchen flieg 2 – Das Leuchten der Sterne" (2007) in dem er den Vater eines schwerbehin-derten Mädchens spielt. Genauso populär wie als Schauspieler ist Michael Fitz als Musiker und Sänger. 2005 veröffentlichte er sein neuntes Album "Hoam" und tourt mit seiner Band.
Film und Fernsehen – eine Auswahl:
1978 "Keiner kann was dafür", Regie: Uschi Reich
1991-2007 "Tatort" (44 Folgen), Regie: diverse
2001 "Die Boegers – Es muss Liebe sein" (Pilot),
Regie: Regie: Rudolf Bergmann
2003 "Die Verbrechen des Professor Cappellari – Stachel im Fleisch", ZDF, Regie: Niki Müllerschön
2004 "Utta Danella: Der Mond im See", Regie: Heidi Kranz
"Eine zweimalige Frau", Regie: Karen Müller
2005 "Marias letzte Reise", Regie: Rainer Kaufmann
"Schwarzwaldklinik – Neue Zeiten", ZDF,
Regie: Hans-Jürgen Tögel
2007 "Eine folgenschwere Affäre", ZDF, Regie: Martin Enlen
"Engelchen flieg 2 – Das Leuchten der Sterne",
Regie: Adolf Winkelmann
"Tschüss! Wir bleiben hier" (AT), ZDF,
Regie: René Heisig
"Der Maulbeerbaum" (AT), Regie: Peter Weissflog
"Letzte Chance für die Liebe" (AT), Regie: Dirk Regel
"Baching" (AT), Regie: Matthias Kiefersauer
"Räuber Kneißl" (AT), Regie: Marcus H. Rosenmüller
TV-Serien – eine Auswahl:
1988 "Der Schwammerlkönig" (6 Folgen),
Regie: Rüdiger Nüchtern
1993-1994 "Happy Holiday" (23 Folgen), Regie: Heidi Kranz,
Erich Neureuther
1995-1999 "Aus heiterem Himmel" (55 Folgen), Regie: diverse
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1997 "Frauenarzt Dr. Markus Merthin" (24 Folgen), ZDF,
Regie: Werner Masten
1999 "Schlosshotel Orth – Der Haupttreffer", ZDF,
Regie: Klaus Gendries
1999 "Vermisst – Tödliche Leidenschaft" ("Squadra mobile scomparsi – Una practica in sospeso"),
Regie: Claudio Bonivento
2000/2003 "Männer sind was Wunderbares" (3 Folgen), ZDF,
Regie: Dennis Satin
2001 "Die Boegers" (16 Folgen),
Regie: Rudolf Bergman, Felix Dünnemann
2002 "Für alle Fälle Stefanie – Nachtschicht",
Regie: Gunter Krää
2003 "Edel & Starck – Der Berg ruft",
Regie: Bernhard Stephan
2004 "Forsthaus Falkenau – Herzenswunsch", ZDF,
Regie: Andreas Drost
"Hallo Robbie! – Robbie macht Theater", ZDF,
Regie: Monika Zinnenberg
2005 "Die Rosenheim-Cops – Das Lächeln der Tigerin", ZDF, Regie: Stefan Klisch
2006 "Familie Sonnenfeld – Geheimnisse",
Regie: Erhard Riedlsperger
"Mein Leben und ich – Ich will nicht wissen, was du vor fünf Jahren getan hast", Regie: Hilpert Jacob
"Siska – Liebe vor dem Tod", ZDF,
Regie: Hans-Jürgen Tögel
2007 "Im Namen des Gesetzes – Geplatzte Träume",
Regie: Axel Barth
"Der Alte – Heimkehr in den Tod", ZDF,
Regie: Hartmut Griesmayr
Auszeichnungen – eine Auswahl:
1998 Nachwuchsförderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung für Songpoeten für seine Arbeit als Musiker, Sänger und Komponist
2005 Bayerischer Fernsehpreis (Spezialpreis) für seine schauspielerische Leistung in "Marias letzte Reise"
Deutscher Fernsehpreis für die beste männliche Nebenrolle in "Marias letzte Reise"
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Bildhinweis:
Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon: 06131/70-6100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/einefolgenschwereaffaere
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Bildunterschrift:
ArchivNr: 37436-0-69
CopyRight:

Honorarfrei - nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und Erika Hauri

BU:

Benno (Fritz Karl, r.) ist total verliebt in Sabine (Lisa Martinek). Sabine wird ermordet.


Kontaktinformationen:
HA Kommunikation / Pressestelle Verantwortlich: Alexander Stock
Redaktion: Cordelia Gramm
Fotos: Erika Hauri

©2007 by ZDF

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