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München, 20.10. 2004 08:33

Neue Märkte in Mittel-, Ost- und Südosteuropa
Messe München erwartet nachhaltige Impulse durch Integrationsprozess

Steigende Teilnehmerzahlen aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa
Langjährige Präsenz durch eigene Vertriebsorganisation und partnerschaftliche Zusammenarbeit
Verstärkte Kommunikationsmaßnahmen für Interessenten aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa mit eigenem Internetauftritt
München ist für die Märkte Mittel-, Ost- und Südosteuropas* der nächstgelegene zentraleuropäische Großmesseplatz mit gewachsenen und langfristig aufgebauten Beziehungen sowohl in die neuen EU-Mitgliedsländer als auch in die angrenzende Wirtschaftsregion Osteuropa/Zentralasien. Das Programm der Messe München umfasst wesentliche Leitmessen, die explizit die von der EU geförderten Bereiche betreffen.


Zu nennen sind hier vor allem die Bereiche Bauwirtschaft, Maschinen- und Anlagenbau, Umwelt- und Biotechnologie, Elektronik, IT, Telekommunikation sowie Veranstaltungen für das Handwerk und für Klein- und Mittelbetriebe.

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* Hier und im folgenden wird mit der Abkürzung MOE Bezug genommen auf die 18 Länder Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Makedonien, Polen, Rumänien, Russland, Serbien/Montenegro, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ukraine, Ungarn, Weißrussland.

Der Messeplatz München hat deshalb die besten Voraussetzungen, Marktpartner aus
Ost und West zusammen zu bringen, sei es im Hinblick auf den Integrationsprozess in den neuen Mitgliedsländern oder auch im Hinblick auf die weitere wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung in den angrenzenden Wirtschaftsräumen.

Als wesentlicher Standortvorteil erweist sich nicht nur die Dynamik des Wirtschaftsstandorts Münchens mit seinen hochkarätigen Wissenschaftseinrichtungen, sondern auch die ausgezeichnete Verkehrsverbindung per Straße, Schiene und Luft. Mit über 400 wöchentlichen Flugverbindungen in die neuen EU-Mitgliedsländer sowie den angrenzenden Wirtschaftsraum Osteuropa/Zentralasien ist der Messeplatz München für die Messeteilnehmer aus dieser Region innerhalb kurzer Zeit zu erreichen.

Positive Entwicklung
Für die strategische Ausrichtung der Messe München sind die neuen Märkte der EU und der angrenzenden Länder ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Dies bestätigen die Beteiligungszahlen aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Über die vergangenen zehn Jahre konnten beachtliche Steigerungen der Teilnehmer aus dieser Region erzielt werden. So sind die Besucherzahlen im Zehn-Jahres-Zeitraum zwischen 1994 und 2003 um 100 % von rund 15.500 auf über 31.000 Interessenten und die Ausstellerzahlen sogar um über 240 % von rund 260 auf fast 900 Unternehmen gestiegen. Die Nettoflächen haben im gleichen Zeitraum ebenfalls um über 200 % zugenommen von knapp 3.600 qm auf 11.000 qm.

Zu den Top-Ten unter den Ausstellerländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas zählten 2003 die Tschechische Republik mit 253 Unternehmen, Ungarn (112), Kroatien (98), Polen (92), Slowenien (79), Russland (56), Serbien/Montenegro (45), Rumänien (37), Litauen (24) und Weißrussland (24). Die Top-Ten der Besucherländer führte ebenfalls die Tschechische Republik an mit 5.682 Interessenten, es folgten Slowenien (5.133), Kroatien (3.272), Russland (3.130), Ungarn (2.607), Serbien/Montenegro (1.822), die Slowakische Republik (1.427), Rumänien (1.047) und die Ukraine (862).

Diese positive Entwicklung setzte sich im Jahr 2004 weiter fort. So ist zum Beispiel bei der bauma+mining im Zehn-Jahres-Zeitraum zwischen 1995 und 2004 die Besucherzahl aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa von 11.856 auf 16.660 gestiegen. Allein aus Russland hat sich die Besucherzahl von 504 auf 2.720 mehr als verfünffacht. Bei der ispo Winter stieg die Zahl der Besucher in diesem Zeitraum von 1.604 auf 5.316. Die Besucherzahlen aus Russland stiegen im gleichen Zeitraum von 43 auf 895 Teilnehmer und haben sich somit verzwanzigfacht.

Auch im aktuellen Herbstprogramm der Messe München zeichnet sich das Wachstum aus den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas deutlich ab. Die Intermot München hat seit ihrer Premiere im Jahr 1998 immer mehr Besucher aus dieser Region angezogen. Zwischen 1998 und 2004 stieg die Besucherzahl von 1.446 auf 4.887. Bei der Expo Real 2004 gehörte ein Drittel der Ausstellerländer zum Wirtschaftsraum Mittel-, Ost- und Südosteuropas. 28,6 % der Aussteller aus dem Ausland kamen aus diesen Ländern. Unter den Top Five der Ausstellerländer sind sowohl die Tschechische Republik als auch Polen.

Langjährige Verbindungen
Der Handel zwischen Ost und West über den Standort München steht in einer langen Tradition, die bis in das Mittelalter zurück verfolgt werden kann. Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 und der Eröffnung der Neuen Messe München im Jahr 1998 erhielt die Zusammenarbeit der Messe München mit dem Wirtschaftsraum Mittel-, Ost- und Südosteuropas weitere Impulse. Durch Tochtergesellschaften, Vertretungen und Kooperationen ist die Messe München seit Jahrzehnten in den mittel- und osteuropäischen Märkten verankert: Die Tochtergesellschaft in Wien betreut seit 1993 mit neun Stützpunktvertretungen und eigener Vertriebsstruktur die Kunden der Messe München sowohl in den MOE-Ländern als auch Interessenten, die geschäftliche Strategien in den MOE-Ländern verfolgen. Darüber hinaus ist die Messe München mit Auslandsvertretungen in allen Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas präsent. In Russland ist zum Beispiel das Informationszentrum der Deutschen Wirtschaft Anlaufstelle für die Interessenten der Münchner Messen.

Die Tochtergesellschaft Internationaler Messe- und Ausstellungsdienst (IMAG) verfügt seit Jahrzehnten über Erfahrung in der Organisation von Messen und Messebeteiligungen im MOE-Wirtschaftsraum. Bereits 1957 hat sie die erste deutsche Messebeteiligung in Poznan organisiert. Über ein starkes Engagement in Polen hinaus, führte und führt die IMAG in vielen Ländern dieser Region Messebeteiligungen und Wirtschaftswochen durch, wie zum Beispiel im Baltikum, in der Ukraine, in Weißrussland und in der Russischen Föderation.

Mit der 1995 gegründeten Kooperation CEFA (Central European Fair Alliance) von 17 Messegesellschaften aus dem Donau/Alpen/Adria-Raum (Belgrad, Bozen, Bratislava, Bukarest, Budapest, Graz, Klagenfurt, Ljubljana, München, Novi Sad, Plovdiv, Prag, Sarajevo, Skopje, Wien und Zagreb) ist die Messe München sehr früh den Weg der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Messeorganisationen aus dem ehemaligen Ostblock gegangen. Unter dem Dach der CEFA wird in den Bereichen Marketing und Public Relations, Know-how-Transfer und Weiterbildungsmaßnahmen kooperiert. Dieses Netzwerk ermöglicht auch der Messe München eine systematische Branchenbetreuung in den Mitgliedsländern sowie eine gemeinsame Interessensvertretung gegenüber EU-Institutionen. Die Messe München will dabei besonders auch mittelständische und kleinere Unternehmen unterstützen, die Chancen der EU-Erweiterung zu nutzen.

Wirtschaftliche Schwerpunkte
Die EU-Osterweiterung entfaltet für die europäische Wirtschaft eine besondere Dynamik, bedingt durch gezielte Fördermaßnahmen. Aus diesen Maßnahmen für die EU-Beitrittsländer wie beispielsweise SAPARD (Special Accession Programme for Agriculture & Rural Development), PHARE (Anpassung an EU-Standards im Bereich Verwaltung und Gesetzgebung) und ISPA (Strukturanpassungshilfen) ergeben sich neue Nachfragestrukturen. Die Messe München hat gerade für diese Entwicklungen und Teilmärkte entsprechende Veranstaltungen in ihrem Portfolio, die für die Wirtschaft in den EU-Beitrittsländern von großem Interesse sind.

Aus diesen Rahmenbedingungen ergibt sich eine hohe Attraktivität der Münchner Messeveranstaltungen als Foren der Investitionsgüterwirtschaft (Bau, Infrastruktur, Immobilien, Verkehr, Informations- und Kommunikationstechnologie, Elektronik, Maschinen- und Anlagenbau, Ver- und Entsorgungstechnologie), aber auch als Drehscheibe für den Handel mit gehobenen Konsumgütern, pharmazeutischen Produkten, Agrar- und Forsttechnologie sowie Produkten und Dienstleistungen im Bereich des Handwerks.

Verstärkte Kommunikationsmaßnahmen
Das Potential der Märkte Mittel-, Ost- und Südosteuropas wird für die Kunden der Messe München durch verstärkte Kommunikationsmaßnahmen weiter erschlossen. Hierzu gehört ein eigener Internet-Auftritt unter dem Motto Tor zum Neuen Europa / Gateway to New Europe mit eigenem Logo auf der Homepage der Messe München (www.messe-muenchen.de), das symbolisch den europäischen Sternenkranz als Brücke zwischen den neuen und alten EU-Mitgliedsstaaten und ihren Märkten aufgreift.

Über den Button „Tor zum Neuen Europa“ erhalten Interessenten Länderinformationen, das Veranstaltungs- und Serviceangebot der Messe München, Suchfunktionen zum Messeportfolio, abgestimmt nach Branchen, sowie eine umfassende Linksammlung zu MOE-Themen als weiterführendes Informationsangebot. Der Fokus liegt sowohl auf Kunden aus den Märkten Mittel-, Ost- und Südosteuropas als auch auf Kunden, die wirtschaftliche Strategien in diesen Märkten verfolgen. Mittelfristig wird das Serviceangebot der Messe München weiter ausgebaut, damit Besucher und Aussteller ihre Messeteilnahme noch effektiver gestalten können. Im Vordergrund stehen dabei unterstützende Maßnahmen, um Angebot und Nachfrage gezielt zusammenzuführen, z.B. über eine Kontaktbörse und ein Internetportal.

Ukom/es

Über die Messe München International (MMI)

Die Messe München International (MMI) ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien eine der weltweit führenden Messegesellschaften. Über 30.000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besucher aus rund 180 Ländern nehmen jährlich an den Veranstaltungen in München teil. Darüber hinaus veranstaltet die MMI Fachmessen in Asien, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit vier Tochtergesellschaften im Ausland und 75 Auslandsvertretungen, die 97 Länder betreuen, verfügt die MMI über ein weltweites Netzwerk.




Kontaktinformationen:
Leiter des Zentralbereichs Kommunikation
Ullrich Esser Telefon (+49 89) 949-20600
Fax (+49 89) 949-20609
E-mail esser@messe-muenchen.de

Leiterin Unternehmenskommunikation
Dr. Eva Seißer Telefon (+49 89) 949-20710
Fax (+49 89) 949-20719
E-mail seisser.dr@messe-muenchen.de


Medienreferentin TV und Hörfunk
Christine Heufer
Telefon (+49 89) 949-20715
Fax (+49 89) 949-20719
E-mail heufer@messe-muenchen.de

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