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Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. direct/FAZ: Lettischer Ministerpraesident: Nazismus, Kommunismus - zwei gleiche Brueder Lettischer Ministerpräsident: Nazismus, Kommunismus - zwei gleiche Brüder Der lettische Ministerpräsident Indulis Emsis hat zu einem "gleichwertigen" Umgang mit Nazismus und Kommunismus aufgefordert. Emsis sagte gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe), Kommunismus und Nationalsozialismus seien "zwei gleiche Brüder, ohne Unterschied". Während es bei der Aufarbeitung des Nationalsozialismus "Klarheit" gebe, herrsche gegenüber der kommunistischen Vergangenheit immer noch "Idealismus". Emsis erklärte die Empörung in Westeuropa über eine Gleichsetzung von Kommunismus und Nationalsozialismus mit einer verfehlten Rußland-Politik. Emsis sagte: "Eine Erklärung ist der Überrespekt gegenüber einer Großmacht, ohne Rücksicht darauf, ob diese Macht Menschenrechte oder Demokratie achtet. Rußland spielt damit: Wir sind groß, wir sind mächtig, wir dürfen uns das erlauben." Emsis warnte in dem Gespräch vor der Gefahr totalitärer Tendenzen in Rußland: "Wenn Wesen und Folgen des Totalitarismus in Rußland nicht gesehen werden, kann es dort immer wieder jemand geben, der sagt: Ich will wieder einsteigen in denselben Fluß." Rußland sei nicht bereit, sich mit den Folgen des Kommunismus zu beschäftigen. Die Beziehungen der baltischen Staaten zu Rußland seien vor allem deshalb belastet, weil Moskau nach wie vor nicht anerkennen wolle, daß das Baltikum fünfzig Jahre lang okkupiert worden sei. Die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen wünschten sich dabei eine stärkere Unterstützung durch die EU gegenüber Rußland. Es könne nicht angehen, daß "ein Staat außerhalb der EU mehr Macht hat und wichtiger genommen wird als ein Mitglied der EU". Der lettische Regierungschef warf Rußland vor, in Lettland die Proteste gegen die Minderheitenpolitik des Landes zu schüren. Lettland bereitet zum 1. September eine Schulreform vor, die russische Schulen zu mehr Unterricht in lettischer Sprache verpflichtet. Dagegen richten sich seit Monaten Proteste russischer Schüler. Emsis sagte: "Man kann ganz deutlich sehen, daß die russische Macht dahintersteckt." Kontaktinformationen: Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Frankfurter Allgemeine Zeitung Jasper von Altenbockum Telefon: 0049 (0) 69 - 75 91 - 14 57 E-Mail: cvd@faz.de
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