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Berlin, 23.03. 2005 12:42

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direct/Wirtschaftsjunioren-BJU: Aufweichung mit harten Folgen

direct/Wirtschaftsjunioren-BJU: Aufweichung mit harten Folgen

Bundesverband Junger Unternehmer (BJU) und Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) fordern gemeinsam Ende der Schuldenpolitik/ Bundesvorsitzende Karoline Beck und Thorsten Westhoff: Aufweichung des Stabilitätspakts ist unverantwortlich, kurzsichtig und phantasielos


Berlin, 23. März 2005. "Die Aufweichung des Stabilitätspaktes ist Ausdruck einer verantwortungslosen, kurzsichtigen Finanzpolitik ohne Vision". Das sagten die Bundesvorsitzenden der Wirtschaftsjunioren Deutschland und des Bundesverbandes Junger Unternehmer, Thorsten Westhoff und Karoline Beck, heute in einer gemeinsamen Erklärung. "Die tatsächliche Verschuldung Deutschlands liegt bei über 300 Prozent unserer Wirtschaftsleistung - weil die ungedeckten, zukünftigen Verpflichtungen durch Renten, Pensionen und Gesundheitskosten regelmäßig unterschlagen werden."

Im Interesse der jungen Generation, so Beck und Westhoff, gelte es jetzt nicht, neue Schulden zu machen, sondern, eine strikte Sichtung und Streichung überflüssiger Ausgaben vorzunehmen. Die nun anstehende Aufweichung des Stabilitätspaktes werde Europa wieder in die Schuldenmacherei der Zeit vor Maastricht zurückwerfen: "Schon heute belasten die hohen Steuern gerade mittelständische Unternehmen, nehmen ihnen Eigenkapital und behindern sie im internationalen Wettbewerb. Wenn die Zeit kommt, die Schuldenmacherei, die Herr Eichel sich gerade genehmigen lässt, durch Steuern zu finanzieren, wird die Steuerlast auch dem Letzten die Lust nehmen, ein Unternehmen zu gründen oder weiterzuführen".

Die Kriterien, die künftig zur finanziellen Beurteilung der Mitgliedsstaaten herangezogen werden sollen, täuschten Stabilität nur noch vor, erklärten Westhoff und Beck: "Die Tatsache, dass bisher drei Prozent drei Prozent sind und andere Faktoren keine Rolle spielen, haben die Währungsunion erst möglich gemacht. Die Beurteilungsmaßstäbe, die nun an den Pakt angelegt werden sollen, sind dagegen völlig beliebig. Wenn Deutschland seine Neuverschuldung mit der deutschen Einheit begründen kann, werden die Beitrittsländer sich auf ihre Sonderlasten und Italien auf den Mezzogiorno berufen. Um Ausreden für neue Schulden war die Finanzpolitik noch nie verlegen".

Die politische Logik dahinter sei überdeutlich: Die Steuer und Abgabenlast erdrossele schon jetzt das Wirtschaftswachstum in den meisten europäischen Staaten: "Weil bei den Bürgern nichts mehr zu holen ist, will man neue Schulden machen, denn Sparmaßnahmen sind unpopulär. Es fällt natürlich leichter, die Lasten künftigen Generationen aufzubürden, statt sich den Problemen heute zu stellen."


Im Bundesverband Junger Unternehmer haben sich rund 2.000 junge selbständige Unternehmerinnen und Unternehmer aller Branchen im Alter bis 40 Jahre zusammengeschlossen. Die Mitglieder des BJU sind Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens mit mindestens zehn Beschäftigten oder 1 Million Euro Jahresumsatz. Die BJU-Mitgliedsunternehmen machen insgesamt einen jährlichen Umsatz von rund 20 Milliarden Euro und haben ca. 150.000 fest angestellte Mitarbeiter.

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).


Kontaktinformationen:

Ansprechpartner

Dr. Thomas Klugkist
Pressesprecher der Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD)
Tel: 030/20308-1516
Thomas.Klugkist@wjd.de
www.wjd.de

Volker Barkmann
Bundesverband Junger Unternehmer (BJU)
Tel: 030 30065480
barkmann@bju.de
www.bju.de

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