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Baxter setzt Ergebnisse der Effizienz-Offensive um / Überdimensioniertes Produktangebot hemmt effiziente Therapie Portfoliokonzentration bei Baxter Medication Delivery Baxter wird sein Portfolio zur Ernährungs- und Infusionstherapie auf das medizinisch Notwendige konzentrieren, um den klinischen Alltag von Ärzten und Apothekern zu vereinfachen. Von bislang über 250 unterschiedlichen Produkten werden bis 2008 über die Hälfte aus dem Portfolio genommen, davon ein Großteil noch in diesem Jahr. Damit setzt Baxter die Empfehlungen des Advisory Boards zur Standardisierung der Ernährungs- und Infusionstherapie konsequent um. „Wir haben mit kritischem Blick das eigene Portfolio überprüft und vieles, was medizinisch überholt oder überflüssig war, im wahrsten Sinne des Wortes ausgemustert“, so Dr. Hans Fischer, Business Director Medication Delivery, im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin. Ein Großteil der mangelernährten Patienten kann nach einfachen Handlungsanleitungen und unter Einsatz weniger, wirkungsvoller Produkte behandelt werden. Dies stellte Dr. Johann Ockenga, Berlin, anhand des Algorithmus’ Ernährungstherapie dar. Dieser stringente Leitfaden wurde auf Initiative von Baxter als Ergänzung zu den Leitlinien und Empfehlungen der Fachgesellschaften von einem interdisziplinären Advisory Board erarbeitet und wird mittlerweile in zahlreichen Kliniken eingesetzt. „Die richtige Indikationsstellung und optimale Durchführung ernährungstherapeutischer Maßnahmen ist eine wesentliche Voraussetzung für eine bessere Behandlung der Patienten und zugleich eine effizientere Nutzung der Ressourcen“, betonte Ockenga. Durch eine Therapie nach effizienten Standards könne die Zahl der mangelernährten Patienten verringert; Mortalität und Morbidität gesenkt; die Krankenhausverweildauer verkürzt und damit die Behandlungskosten gesenkt werden. Die medizinische Rationale für eine Standardisierung der Infusionstherapie ergibt sich aus der Bedeutung des Flüssigkeits- und Volumenersatzes als lebenserhaltende Maßnahmen. Das erläuterte Professor Dr. Thomas Standl, Solingen. Bedarf für eine Standardisierung erwachse aber auch aus der unübersichtlichen Fülle an Lösungen, die am Markt erhältlich sind. Tatsächlich sei eine Beschränkung auf drei unterschiedliche Elektrolytlösungen für Säuglinge, Kleinkinder und Erwachsene sowie je zwei Volumenersatzmittel denkbar. „Selbst unter dem Gesichtspunkt der Notwendigkeit von Alternativprodukten, z.B. auf Grund von Unverträglichkeiten, kann das Sortiment der klassischen Infusionslösungen und Volumenersatzmittel von derzeit mehr als 100 auf etwa 15 Präparate um 85 Prozent gesenkt werden“, so Standl. Welche Folgen sich aus dem Überangebot ergeben können, fasste Fischer zusammen. Dieses führe nicht nur zu häufigeren Medikationsfehlern, sondern auch zu einem Anstieg der klinikinternen Bestell-, Transport- und Lagerkosten. Für Baxter habe sich daraus ein klarer Auftrag ergeben: „Die Konzentration des Portfolios auf das, was medizinisch und ökonomisch sinnvoll ist“, so Fischer. „All in One“-Systeme wie OliClinomel® oder Cernevit® für die parenterale Ernährung, mit denen 80 bis 90 Prozent der Patienten behandelt werden können, stehen ab sofort im Mittelpunkt der Aktivitäten. Elektrolyt- und Volumenersatzlösungen werden nach Möglichkeit nur noch in einer Containerart – dem Viaflo®-Beutel – und in weniger Packungsgrößen angeboten. Xylithaltige Lösungen wird es hingegen nicht mehr geben, ebenso wenig redundante Containersorten im Bereich Glas- und Plastikflaschen. Vor dem Hintergrund der Kostendämpfungsbemühungen im Gesundheitswesen sei die Konzentration des Angebots seitens der Industrie ein wichtiger und zukunftsweisender Weg, den Baxter nun beschreite, so Fischer. Kontaktinformationen: the.messengers, Anke Westerhoff / Edna Balzer, Dorotheenstraße 43, 61348 Bad Homburg, Tel.: 06172 . 285 10 20, Fax: 06172 . 285 10 11, anke.westerhoff@the-messengers.de / edna.balzer@the-messengers.de presse_de@baxter.com
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