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Mitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. direct/AUSSCHNITT Medienbeobachtung: MeinungsMonitoring im Web - Coca-Cola unter Druck MeinungsMonitoring im Web - Coca-Cola unter Druck AUSSCHNITT Medienbeobachtung analysiert Diskussionen in Internet-Foren nach qualitativen Kriterien Coke unter Druck - Die bekannteste Marke der Welt hat nach Diskussionen über das inzwischen in Großbritannien wieder vom Markt genommene Wasser Dasani auch in Deutschland Schaden genommen. So ein Ergebnis des MeinungsMonitoring von deutschsprachigen Diskussionsforen und Newsrooms im Internet, das im März von AUSSCHNITT Medienbeobachtung durchgeführt wurde. Die Debatte um das mit Mineralstoffen versetzte Leitungswasser Dasani entbrannte, nachdem Coca-Cola eingestehen musste, dass das Produkt aus Leitungswasser hergestellt wird. Als Hauptkritikpunkt dominiert der Betrugsvorwurf an Coca-Cola. Billiges Leitungswasser werde zum vierhundertfachen Preis weiterverkauft. Darüber hinaus nimmt die Marke Coca-Cola Schaden: In mehr als der Hälfte der 136 ausgewerteten Meinungs-Beiträge (52 Prozent) ist dabei das Marken-Image von Coca-Cola negativ. Für Unternehmen stellen Internet-Foren nicht nur ein Risiko sondern auch eine Chance dar. "Im Netz können sie kritische Diskussionen früh erkennen und die Stärken eigener Argumente abschätzen, bevor diese in den Medien thematisiert werden", so Ingrid Moorkens, Leiterin Medien-Analyse von Ausschnitt. Die Online-Ausgaben von Spiegel und FTD veröffentlichten am 3. März 2004 Meldungen über einen Skandal von Coca-Cola in Großbritannien: "Coca-Cola verkauft Leitungswasser" titelt SpiegelOnline und bringt damit auf den Punkt, was auch in Meinungsforen im Internet heiss diskutiert wird. Denn Wasser ist nicht gleich Wasser - besonders in Deutschland gelten strenge Vorgaben was die Qualität und die Bezeichnung von abgefülltem Wasser in Flaschen anbelangt. Quellwasser, Mineralwasser, und Tafelwasser sind verschiedene Produktbezeichnungen, die sich je nach Herkunft und Qualitätsanforderungen unterscheiden. Eine Seite fühlt sich vom Getränke-Konzern betrogen, da dieser im Süden von London Leitungswasser in Flaschen füllt, mit Mineralien versetzt und dann verkauft. Andere Akteure wiederum loben die Geschäftsidee und ziehen Vergleiche zum deutschen Tafelwasser Bonaqa, das als Tafelwasser in Deutschland erfolgreich vertrieben wird. AUSSCHNITT Medienbeobachtung untersucht in einer Fallstudie die Entwicklung des Meinungsbildes von Coca-Cola-Marken in deutschsprachigen Internetforen und im deutschsprachigen Newsweb im Monat März 2004. Ziel des Meinungsmonitoring ist das Aufzeigen von Stärken und Schwächen einzelner Argumente und Einwände, die die Diskussion bestimmen und auf deren Hintergrund gezielte Antwort-Strategien entwickelt werden können. Themenmanagement ist die Basis guter Öffentlichkeitsarbeit - an aktuellen Themen dran sein, neue Trends aufspüren und erkennen, Themenkarrieren verfolgen - eine ständige Herausforderung für PR-Berater. Ein gutes Bauchgefühl reicht oft nicht aus für das Erkennen aktueller und potenzieller Issues. Die Beobachtung von Newsgroups und Foren im Internet (MeinungsMonitoring) ist ein Instrument zur Früherkennung von Themen. Im untersuchten Fall um den Verkauf von Dasani als abgefülltes Leitungswasser dominieren in den Interforen die Betrugsvorwürfe an Coca-Cola (73,5% aller Meinungsbeiträge - siehe Abb. 1). Im Gegensatz dazu spielte ein mögliches Gesundheitsrisiko aufgrund des potenziell krebserregenden Bromat, Bestandteil von Dasani, nahezu keine Rolle (2,9%). Zwar erreicht die Diskussion über das versetzte Leitungswasser auch die produktverwandte Coke-Marke Bonaqa in Deutschland, ohne dieser allerdings bislang großen Schaden zuzufügen. Im März verfügt Bonaqa noch über das beste Image in den Diskussions-Gruppen im Internet (siehe Abb. 3). Denn grundsätzlich sei der Verkauf von Leitungswasser, das im übrigen häufiger als Mineralquellen auf dessen Reinheit hin kontrolliert würde, legal, argumentieren die Befürworter der Debatte - der Konsument entscheidet. Zudem gelte die Idee als geschäftstüchtig, da hohe Gewinnspannen erzielt werden. In der Tat erwidern die Hauptkritiker: Der Preis sei unangemessen hoch. Es handele sich um Betrug am Verbraucher. Die Diskussion wird den Getränke-Konzern nicht kalt lassen - Zunächst ist die Markteinführung von Dasani in Frankreich und Deutschland gestoppt. Eine Auswirkung auf das Image anderer Coke-Marken ist aber nicht auszuschließen. Grundlage der Analyse: Grundlage des MeinungsMonitoring sind zunächst alle in deutschsprachigen Internetforen und im deutschsprachigen Newsweb veröffentlichten Beiträge zum Getränkekonzern Coca-Cola sowie zu dessen Marken. Nach dieser ersten Eingangsanalyse wurden 10 Internetforen und Newsrooms qualitativ und quantitativ detaillierter untersucht. Die Ergebnisse sind in der Mai-Ausgabe des Magazins pressesprecher nachzulesen. Einige Grafiken stehen zum Download unter http://www.ausschnitt.de/pr/pr.htm zur Verfügung. Der ausführliche sechsseitige Bericht "Coca-Cola unter Druck" mit acht Charts ist bei AUSSCHNITT Medienbeobachtung auf Anfrage erhältlich. AUSSCHNITT Medienbeobachtung AUSSCHNITT Medienbeobachtung ist einer der führenden Dienstleistungspartner im Markt der Medienbeobachtung und MedienResonanzAnalyse in Deutschland. Rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Berlin und Frankfurt/Oder beschäftigt. Das Unternehmen beobachtet mehr als 6.600 nationale und internationale Printmedien, Nachrichtenagenturen, Online-Medien und TV-Sender sowie Videotext-Channels. In diesem Medienpool recherchieren Fachlektoren etwa 15.000 Themen für einen namhaften Kreis von rund 4.000 Kunden verschiedenster Branchen. In Kooperation mit einem weltweit agierenden Korrespondenten-Netzwerk wird in rund 60.000 Medientiteln aus 81 Ländern recherchiert. Individuell zugeschnittene quantitative und qualitative MedienResonanzAnalysen auf Basis eines modularen Baukastensystems sowie SponsoringAnalysen und MeinungsMonitoring sind weitere Dienstleistungen des Unternehmens. Express Services, Anzeigenbeobachtung, PressSummaries in den Zielsprachen der Kunden und Übersetzungen werden darüber hinaus angeboten. Weitere Informationen unter www.ausschnitt.de. Abdruck: honorarfrei, Beleg erbeten Kontaktinformationen: AUSSCHNITT Medienbeobachtung Ingrid Moorkens Leitung Medien-Analyse Gneisenaustraße 66 D-10961 Berlin T. +49 (0) 30/20 39 87-1 42 F. +49 (0) 30/20 39 87-1 45 E-Mail: moorkens@ausschnitt.de
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