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Erfolgsfaktoren für Fußgängerzonen / Ergebnisse der Studie "Wirtschaftsstandort Innenstadt" liegen vor Wiesheu: "Auf das Konzept kommt es an" München Fußgängerzonen sind dann für Kunden attraktiv und werden für den Einzelhandel zu gewinnversprechenden Standorten, wenn sie bestimmte Rahmenfaktoren aufweisen und das Konzept stimmt. Wichtig ist, daß Kunden und Angebot in einer ansprechenden Umgebung zusammen kommen können. Entscheidend für den Kunden ist auch ein verkehrsoptimaler Zugang zur Fußgängerzone. Das sind die Hauptergebnisse der jetzt vorliegenden Studie "Wirtschaftsstandort Innenstadt". Für Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu ist klar: "Ein Erfolg für die Innenstädte kommt nicht von ungefähr. Hier gilt es sich anzustrengen und ein attraktives Angebot auf die Beine zu stellen. Die Studie unterstreicht auch, dass die verkehrliche Erreichbarkeit stimmen muß." Die Studie "Wirtschaftsstandort Innenstadt" wurde vom Landesverband des bayerischen Einzelhandels in Auftrag gegeben und vom Bayerischen Wirtschaftsministerium unterstützt. Befragt wurden Einzelhandelsunternehmen und Stadtverwaltungen in 199 bayerischen Klein- und Mittelstädten. Ein wichtiger Erfolgsfaktor für Fußgängerzonen ist der Studie zufolge, daß die Erreichbarkeit der Innenstadt durch ausreichende Parkmöglichkeiten im unmittelbaren Umfeld gesichert ist. Wenn das nicht der Fall ist, überlegen die Kunden, zu Einkaufszentren außerhalb der Stadt zu fahren. Hier werden Parkmöglichkeiten in ausreichender Anzahl meist unentgeltlich geboten. In bayerischen Klein- und Mittelstädten mit gut funktionierenden Fußgängerzonen stehen nach den Ergebnissen der Studie im Durchschnitt 2 Stellplätze je 100 Einwohner in fußläufiger Entfernung zur Fußgängerzone zur Verfügung. Weitere Erfolgsfaktoren für Fußgängerzonen sind der Studie zufolge: - Fußgängerzonen werden in der Regel nur in Städten ab 20.000 Einwohnern mit hoher Zentralität und historischem Stadtkern erfolgreich betrieben - Fußgängerzonen sollten nicht überdimensioniert werden und die zentrale Einkaufslage der Stadt erschließen - eine Nutzungsmischung von Einzelhandel und Außengastronomie erhöht die Attraktivität - Städte müssen Fußgängerzonen aktiv managen und laufend investieren, um sie dauerhaft attraktiv zu erhalten, z.B. durch Organisation von Events, Ausgestaltung mit Kunstobjekten und Sitzgelegenheiten oder der Einrichtung von Besucherleitsystemen - Der Anteil von Verkaufsflächen außerhalb des Stadtkerns überschreitet in Regionen mit erfolgreicher Fußgängerzone die Verkaufsfläche in der Innenstadt um nicht mehr als 40 Prozent. Insgesamt vorbildlich gestaltet sind der Studie zufolge die Fußgängerzonen in Nördlingen, Straubing und Kitzingen: - Nördlingen: Nördlingens historische Innenstadt wird durch die rundum begehbare Stadtmauer von den äußeren Stadtteilen deutlich abgegrenzt. Die Fußgängerzone generiert ihre Frequenz einerseits durch Kunden aus der Stadt und dem Umland, andererseits durch Tourismus. Cafés und Restaurants mit Außengastronomie sowie Kaufhaus und Markthalle und zahlreiche Einzelhändler leisten ihren Beitrag zu einer lebendigen Fußgängerzone. Die Altstadt ist mit dem Auto sowie öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, das Parkraummanagement ist kundenfreundlich gestaltet. - Straubing: Die Straubinger Innenstadt mit ihren ansprechenden Fassaden trägt wesentlich zur Attraktivität der Fußgängerzone mit bei. Mit dem kostenlosen Großparkplatz sowie zusätzlicher Pendelbusanbindung ist die Innenstadt gut erreichbar. Touristische Angebote sowie ein interessanter Geschäftsbesatz tragen mit zu einer lebendigen Fußgängerzone bei. - Kitzingen: Das historische Ambiente der Stadt ergänzt sich gut mit der zeitgemäßen Gestaltung der Fußgängerzone, wie etwa begrünte Fassaden. Die Innenstadt ist sehr gut erreichbar, Parkmöglichkeiten stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung und öffentliche Verkehrsmittel halten in der Fußgängerzone. Die Broschüre ist kostenlos und kann gegen eine Versandkostenpauschale von fünf Euro bei der CIMA Stadtmarketing GmbH, Brienner Str. 45, 80333 München, Fax. 089-5420607, Tel. 089 55118154, E-mail: auerswald@cima.de bezogen werden. Kontaktinformationen: Pressestelle des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Leiter der Pressestelle: Dr. Reinhard Pfeiffer Stellvertreter(in): Stefan Schell Stellvertreter(in): Doris Ausfelder Postanschrift: 80525 München Hausadresse: Prinzregentenstraße 28 80538 München Pressestelle Tel.: 089/2162-2290 -2291 -2612 -2747 Pressestelle Fax: 089/2162-2614 Pressestelle E-Mail: Pressestelle@stmwivt.bayern.de
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