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Wella AG – Geschäftsjahr 2003 ++ 4,3 % kursbereinigtes Umsatzplus ++ Verbessertes Finanzergebnis ++ Gewinn vor Steuern auf Rekordniveau ++ Die Wella AG blickt auf ein nicht ganz einfaches Geschäftsjahr 2003 zurück. Die anhaltend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Verhältnisse in vielen Regionen der Welt, insbesondere im für Wella wichtigen Markt Deutschland und negative Wechselkurseinflüsse belasteten das Geschäft. Dennoch verzeichnete das Unternehmen – auch vor dem Hintergrund der bei Kunden und Mitarbeitern herrschenden Unsicherheit, die zwangsläufig mit einem Übernahmeprozess verbunden ist – erneut ein gutes Ergebnis: Die Wella Gruppe erwirtschaftete 2003 einen Umsatz von 3.311,6 Mio Euro (2002: 3.390,4 Mio Euro). Dies entspricht einem wechselkursbereinigten Zuwachs von 4,3 Prozent. Nominal zeigte sich mit minus 2,3 Prozent eine rückläufige Entwicklung. 67,6 Prozent (2002: 65,0 Prozent) seines Umsatzes erzielte das Unternehmen in Europa, 13,5 Prozent (13,5 Prozent) in Asien/Pazifik, 12,4 Prozent (13,9 Prozent) in Nordamerika und 6,5 Prozent (7,6 Prozent) in Lateinamerika. Damit generierte Wella insgesamt 74 Prozent seines Umsatzes im Ausland In der Ergebnisentwicklung konnten die vielfältigen Belastungen des Jahres aufgefangen und kompensiert werden. Der Gewinn vor Steuern verbesserte sich um 0,2 Prozent, obwohl das operative Ergebnis (EBIT) mit 312,9 Mio Euro (2002: 320,6 Mio Euro) im vergangenen Geschäftsjahr leicht rückläufig (- 2,4 Prozent) war. Wechselkursbereinigt konnte eine Ergebnissteigerung von 1,5 Prozent erzielt werden. Die EBIT-Rendite beträgt 9,4 Prozent (2002: 9,5 Prozent). Das Finanzergebnis verbesserte sich von - 81,7 Mio Euro auf - 73,5 Mio Euro. Außerordentliche Belastungen wie im Vorjahr waren nicht zu verzeichnen. Dadurch lag der Gewinn vor Steuern mit 239,4 Mio Euro (2002: 238,9 Mio Euro) nochmals um 0,2 Prozent über dem Rekordniveau von 2002. Das Nachsteuerergebnis ging um 8,7 Prozent zurück und beträgt 130,5 Mio Euro (2002: 143,0 Mio Euro). Grund dafür ist die auf 45,5 Prozent (2002: 40,2 Prozent) gestiegene Steuerquote – Resultat von in erheblichem Umfang abgebauten latenten Steuerforderungen. Zum Jahresende 2003 beschäftigte Wella weltweit 17.450 Mitarbeiter (2002: 17.920). Davon arbeiteten 11.620 (67 Prozent) außerhalb Deutschlands. 64 Prozent aller Wella Mitarbeiter waren in Europa tätig. Geschäftsbereich Friseur: ++ Marktanteile gewonnen ++ Währungsberei-nigter Umsatzzuwachs von 3,0 Prozent ++ EBIT-Rendite über 13 Prozent Der Umsatz des größten Wella Geschäftsbereichs, Friseur, übertraf 2003 währungsbereinigt das Vorjahr um 3,0 Prozent. Nominal ging er um 3,4 Prozent auf 1.536,5 Mio Euro (2002: 1.591,1 Mio Euro) zurück. Damit hatte das Friseurgeschäft 46,4 Prozent (2002: 46,9 Prozent) Anteil am Gesamtumsatz der Wella AG. Weltweit konnte Wella seine Marktposition leicht ausbauen. Die bedeutendsten Zugewinne an Marktanteilen konnten in der Region Europa erzielt werden, insbesondere in den großen Friseurmärkten Italien, Frankreich und Spanien. Auch in Deutschland konnte der Konzern mit seinen Friseurmarken trotz der schwachen Konjunktur und eines stagnierenden Friseurmarktes seinen Marktanteil leicht steigern und damit die Marktführerschaft weiter ausbauen. Marktanteilsgewinne waren auch in der Region Asien/Pazifik und hier insbesondere in Australien und China zu verzeichnen. Das operative Ergebnis (EBIT) des Bereichs war mit 202,2 Mio Euro (2002: 214,3 Mio Euro) um 5,6 Prozent rückläufig. Die EBIT-Rendite beträgt 13,2 Prozent, nach 13,5 Prozent im Vorjahr. Geschäftsbereich Consumer: ++ Umsatz währungsbereinigt leicht unter Vorjahresniveau ++ Ergebnisanstieg um 17,6 Prozent ++ EBIT-Rendite auf 6,1 Prozent verbessert Der Geschäftsbereich Consumer erzielte im Berichtszeitraum einen Umsatz von 932,3 Mio Euro (2002: 1.026,4 Mio Euro). Dies entspricht einem nominalen Rückgang um 9,2 Prozent. Auch um Währungseffekte bereinigt sank der Umsatz leicht (-1,6 Prozent). Das Endverbrauchergeschäft repräsentierte 28,2 Prozent (2002: 30,3 Prozent) des Konzernumsatzes. Regional betrachtet, konnte 2003 Osteuropa/Mittlerer Osten/Afrika ein Umsatzwachstum von 4,7 Prozent (währungsbereinigt: 6,9 Prozent) verzeichnen. In den anderen Regionen war die Entwicklung durch ein schwaches konjunkturelles Umfeld (Europa) bzw. die anhaltenden Wechselkursschwächen vieler lateinamerikanischer und asiatischer Währungen negativ beeinflusst. Das EBIT des Bereichs ist um 17,6 Prozent auf 56,7 Mio Euro (2002: 48,2 Mio Euro) gestiegen. Dadurch verbesserte sich die EBIT-Rendite um 1,4 Prozentpunkte und liegt nun bei 6,1 Prozent (2002: 4,7 Prozent). Geschäftsbereich Kosmetik & Duft: ++ Weiterer Ausbau der Weltmarktposition ++ Währungsbereinigt 15,3 Prozent Umsatzwachstum ++ Leichte EBIT-Steigerung Die Cosmopolitan Cosmetics GmbH, Köln, unter deren Dach sämtliche Aktivitäten des Bereichs Kosmetik & Duft gebündelt sind, setzte im Geschäftsjahr 2003 ihren Wachstumskurs fort: Die Umsatzerlöse stiegen auf 842,8 Mio Euro (2002: 772,9 Mio Euro). Dies entspricht einem nominalen Anstieg von 9,0 Prozent. Bereinigt um Währungseinflüsse beläuft sich die Steigerung auf 15,3 Prozent. Der Anteil am Gesamtumsatz der Wella AG erhöhte sich auf 25,4 Prozent von 22,8 Prozent im Vorjahr. Das Wachstum wurde im Wesentlichen durch die erfolgreiche Einführung neuer Düfte generiert. 2003 unterstützten unter anderem Kreationen von Escada, Gucci, Montblanc, Rochas, Dunhill, Cindy Crawford, Naomi Campbell und Yardley den weiteren Ausbau der Weltmarktstellung von Cosmopolitan Cosmetics. Darüberhinaus hat vor dem Hintergrund der allgemeinen Konsumzurückhaltung auch die Produktdiversifizierung über alle Preissegmente hinweg das hohe organische Wachstum ermöglicht. Konsequente Internationalisierung hat den Anteil der Umsätze außerhalb Deutschlands auf 79,4 Prozent (2002: 78 Prozent) ansteigen lassen. Der Umsatz auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt kletterte um 19,6 Prozent. Mit einer Zuwachsrate von 4,6 Prozent in Osteuropa und 10,1 Prozent in der Region Asien/Pazifik hat sich das starke Wachstum des Vorjahres auf diesen Märkten verlangsamt. Wie auch in Asien hat die Virus-Epidemie SARS sowie zusätzlich der Irak-Krieg das Travel-Retail- bzw. Duty-free-Geschäft belastet. Das operative Ergebnis (EBIT) des Geschäftsbereichs Kosmetik & Duft verbesserte sich in 2003 um 0,7 Prozent auf 83,4 Mio Euro (2002: 82,8 Mio Euro). Währungsbereinigt betrug die Steigerung 5,1 Prozent. Die EBIT-Rendite ging im Berichtszeitraum auf 9,9 Prozent (2002: 10,7 Prozent) zurück. Ausblick 2004 wird für Wella ein Jahr großer Herausforderungen werden. Im Consumergeschäft erwartet Wella eine Umkehrung des rückläufigen Trend spätestens, wenn es auf der Basis des globalen Lizenzvertrags sukzessive in die P&G Organisation überführt worden ist. Mittelfristig erwartet Wella dann eine verbesserte Ergebnissituation. Für den Bereich Friseur geht Wella davon aus, die Rendite wieder leicht über Vorjahresniveau verbessern zu können bei einem Umsatzwachstum über der Höhe des Marktes. Für das Duftgeschäft erwartet Wella auch 2004 das relativ höchste Wachstum der drei Geschäftsbereiche. Es soll weiterhin von dem auf die Besonderheiten der regionalen Märkte abgestimmten Auftritt sowie innovativen neuen Duftkreationen getragen werden. Kontaktinformationen: Wella AG Unternehmenskommunikation Berliner Allee 65 D-64274 Darmstadt Telefon: +49(0)6151 34 0 (Zentrale) Telefon: +49(0)6151 34 3440 (UK) Fax: +49(0)6151 34 2956 Birgit Klesper Leitung Unternehmenskommunikation, Unternehmenssprecherin Telefon: +49 (0) 6151 34 3440 Fax: +49 (0) 6151 34 2956 Mail: bklesper@wella.de Carola Wacker-Meister Leitung Unternehmenskommunikation Märkte, Produkte & Trends Telefon: +49 (0) 6151 34 2342 Fax: +49 (0) 6151 34 2453 Mail: cwacker@wella.de Sabine Lohr Leitung Unternehmenskommunikation Institutionell Telefon: +49 (0)6151 34 2325 Fax: +49 (0)6151 34 3298 Mail: slohr@wella.de
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