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Geplante industrielle Restrukturierung führt zum Arbeitsplatz-Abbau bei Villeroy & Boch Luxemburg Der steigende Wettbewerbsdruck aus Niedriglohnländern, die sinkende Konsumneigung und neueste technologische Entwicklungen in der Geschirrfertigung veranlassen Villeroy & Boch zur Restrukturierung der Produktion an seinem Traditionsstandort Luxemburg. Davon sind voraussichtlich 195 Mitarbeiter betroffen. Zur nachhaltigen Sicherung der Standorte hat Villeroy & Boch in den vergangenen fünf Jahren 51,5 Mio Euro in die Automatisierung der Geschirrwerke Luxemburg, Mettlach/Merzig und Torgau investiert. Diese drei Werke gelten heute als die modernsten Fabriken der europäischen Porzellanindustrie. So wurde in Luxemburg eine einzigartige roboterintegrierte Tassenfertigung realisiert und ein technologischer Quantensprung erreicht. Mit Abschluss des Masterplanes und der damit verbundenen Prozessverkettung und Automatisierung musste in allen Werken der Personalstand deutlich zurückgefahren werden. Am Standort Luxemburg sind von insgesamt 685 Beschäftigten 195 von diesen Maßnahmen betroffen. Die Kündigungen sollen unter Wahrung der Kündigungsfristen noch in diesem Jahr ausgesprochen werden. Den vorgesehenen Kollektivkündigungen gehen, wie vom Gesetzgeber bestimmt, ausführliche Gespräche mit den Mitbestimmungsgremien und den Gewerkschaften voraus, um zu möglichst sozialverträglichen Lösungen zu kommen. Im Werk Luxemburg werden heute 12 Mio Geschirrteile hergestellt. Durch Umstrukturierung der Fertigungsschwerpunkte, die Konzentration der Tassenfertigung in Luxemburg und insbesondere durch die Zuproduktion für eine Zweitmarke im unteren Preissegment soll in den kommenden Jahren die Werkskapazität von 15 Mio Geschirrteilen trotz schwierigen Umfeldes wieder voll ausgefahren werden. Der verbesserten Wettbewerbsfähigkeit und damit dem langfristigen Erhalt des Produktionsstandortes Luxemburg wird von Villeroy & Boch schon deshalb höchste Priorität eingeräumt, weil dieser Produktionsstandort bereits im Jahr 1767 in Septfontaines gegründet wurde. Für den gesamten Konzern gilt, dass sich die zentraleuropäischen Standorte nur mit einem hohen Automatisierungsgrad erhalten lassen. Ohne deutliche Steigerung der Produktivität und die damit verbundenen Personalmaßnahmen haben personalintensive Fertigungen gegen den Importdruck aus Osteuropa und Fernost keine Chance. Eine neue strategische Orientierung begleitet die Restrukturierungsbemühungen in allen Unternehmensbereichen und wird wieder für profitables Wachstum sorgen. Kontaktinformationen: Elke Fischer Presse und Public Relations Telefon +49 (0)6864 81 13 97 e-Mail fischer.elke@villeroy-boch.com
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