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Berlin (n-t), 12.11.2003 09:50

Dr. Thomas: „Späte Einsicht, aber richtiges Signal“
Praxisgebühr Kassenärztliche Bundesvereinigung

Als „zwar späte Einsicht, die aber dennoch ein richtiges Signal setzt“, hat Dr. med. Hans-Jürgen Thomas, Vorsitzender des Hartmannbundes, die Absicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) bezeichnet, die Verhandlungen über das Einziehen der neuen Praxisgebühr scheitern zu lassen, wenn das Inkasso-Risiko bei den niedergelassenen Ärzten bleiben soll.

Dass die KBV sich nunmehr der vom Hartmannbund schon lange vertretenen Auffassung anschließe – dass nämlich das Einziehen der Praxisgebühr ein originärer Verwaltungsakt ist, der bei den Krankenkassen anzusiedeln ist – zeige, so der Hartmannbund-Vorsitzende, „dass der breite Protest aus dem Bereich der niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen auch bei der zuständigen Körperschaft nicht länger ungehört verhallt.“

Wichtig seien jetzt weitere Aktionen, um die Versicherten auf den „bürokratischen Irrsinn des Praxisgebühr-Einzugs in den Arztpraxen hinzuweisen und die Etablierung von Registrierkassen und Inkasso-Tätigkeiten in den Praxen ab dem 01. Januar 2004 doch noch zu verhindern“, forderte Dr. Thomas, der gleichzeitig seinen Vorschlag erneuerte, andernfalls für die zu entrichtende Praxisgebühr Scheckhefte zu konzipieren, die den Versicherten von den Krankenkassen zur Verfügung gestellt werden müssten.


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