Wirtschaftsmagazin publiziert eine neue Steuer-Studie in Kooperation mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft – 50 Milliarden-Plus beim Bruttoinlandsprodukt erwartet
FOCUS-MONEY veröffentlicht Journal „Steuern vereinfachen – Ein neues Modell führt Deutschland aus der Krise“
Eine umfassende wissenschaftliche Studie zum Steuermodell des Heidelberger Rechtswissenschaftlers Paul Kirchhof präsentiert das Münchner Wirtschaftsmagazin FOCUS-MONEY in Kooperation mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Das 20-seitige Journal „Steuern vereinfachen – Ein neues Modell führt Deutschland aus der Krise“ erscheint am 19. Mai in Heft 22. Es wird zusätzlich der Abo-Ausgabe des Nachrichtenmagazins FOCUS am 24. Mai beigelegt. Die Fakten des Journals hat exklusiv das Hallenser Institut für Wirtschaftsforschung (IWH) erarbeitet.
FOCUS-MONEY-Chefredakteur Frank Pöpsel: „Die IWH-Berechnungen dokumentieren, dass die von Paul Kirchhof und der INSM geforderte radikale Vereinfachung des Steuersystems ein wirtschaftlicher Befreiungsschlag für Deutschland sein könnte. Wir könnten damit einen spürbaren Wachstumsschub, mehr Jobs, mehr Konsum und mehr Investitionen erleben. Mit der Publikation der Studie wollen wir unsere Leser über die Chancen dieses Modells informieren und die politisch Verantwortlichen motivieren, endlich die notwendigen Schritte in Angriff zu nehmen.“
Im Auftrag des Wirtschaftsmagazins FOCUS-MONEY und der INSM haben die Experten des IWH erstmals in einer 15-seitigen Studie die Auswirkungen eines einfacheren Steuersystems auf Wachstum und Arbeitsplätze untersucht. Das Modell würde demnach in den nächsten fünf Jahren mindestens 390.000 neue Jobs und ein um 50 Milliarden Euro höheres Bruttoinlandsprodukt schaffen. Zusätzlich würden der Konsum um 28 Milliarden und die Investitionen um zehn Milliarden Euro ansteigen.
In dem Modell, das nur noch drei Steuerstufen kennt und den Spitzensteuersatz auf 25 Prozent begrenzt, muss die Durchschnittsfamilie keine Steuererklärung mehr abgeben. Sämtliche Ausnahmetatbestände würden gestrichen. „Gelingt es, den Menschen damit nur einen Tag zurückzugeben, den sie bislang mit dem Kramen in Schuhkartons voller Belege verbringen, errechnet sich bei 30 Millionen Erwerbstätigen und einem Produktionswert von 100 Euro je Tag eine Sozialproduktssteigerung von drei Milliarden Euro“, erläutert Kirchhof in FOCUS-MONEY. „Da wird sichtbar, welche Ressourcen in einer Vereinfachung des Steuerrechts liegen.“
In einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach sprachen sich zuletzt 74 Prozent der Bundesbürger für ein einfacheres Steuerrecht aus. Diese Forderung rangiert noch vor dem Wunsch nach Steuersenkung.
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