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Genf (n-t), 25.03.2004 09:47

IFRS 2, Share-based Payments
PricewaterhouseCoopers begrüsst die Offenlegung und Erfassung als Aufwand der aktienbasierten Lohnzahlung

Der Aufwand, der mit den aktienbasierten Lohnzahlungen entsteht, muss laut dem neuen International Financial Reporting Standard – IFRS 2, Share-based Payments – in der Erfolgsrechnung erfasst werden. Unter den bisherigen IFRS mussten nur die Art und die Bedingungen dieser Entschädigungen offen gelegt werden. Deren Erfassung als Aufwand in der Jahresrechnung war freiwillig und erfolgte daher nur selten. PricewaterhouseCoopers ist der Ansicht, dass es den wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst ist, Lohnbestandteile in Form von Kapitalanteilen der Erfolgsrechnung als Aufwand zu belasten. Damit werden wesentliche Unterschiede in den Gewinnausweisen zwischen den Unternehmen mit aktienbasierten Lohnzahlungen und jenen ohne solche Entschädigungen zu Tage treten. Zürich, 23. März 2004 – PricewaterhouseCoopers unterstützt den erfolgswirksamen Ausweis, der mit Aktienprogrammen verbundenen Kosten. Dazu bedarf es vorweg der Definition des entscheidenden Parameters und der Aufarbeitung der relevanten Daten, was bei Aktienbezugsprogrammen mit individuellen Performance-Kriterien besonders komplex ist. Nach Vorliegen der relevanten Informationen folgt die Bewertung. Anschliessend können Aktionäre und weitere Stakeholders informiert werden, damit sie die entsprechenden Belastungen in der Erfolgsrechnung verstehen und akzeptieren können. IFRS-Einführung – die Zeit drängt Die IFRS-Anwender müssen sich nun beeilen, um rechtzeitig vor dem Implementierungsdatum, dem 1. Januar 2005, die Auswirkungen dieses neuen Standards auf ihr Unternehmen zu ermitteln. Seit dieses Thema vom International Accounting Standards Board bearbeitet wird, zeigen sich etliche Unternehmen besorgt über die mögliche Volatilität in den Belastungen der Erfolgsrechnung.

David Mason, Partner bei PricewaterhouseCoopers Schweiz, meint dazu: „Der neue Ansatz bringt mit sich, dass Aktienbezugsrechte für Mitarbeiter per Gewährungsdatum bewertet werden und der Betrag über die Laufzeit verteilt als Aufwand in der Erfolgsrechnung auszuweisen ist. Grössere Schwankungen in der Belastung von einem Jahr zum anderen werden nur dann auftreten, wenn Boni unregelmässig, also nicht zwingend jedes Jahr, ausgeschüttet oder in bar abgewickelt werden. Die Unternehmen müssen ihr derzeitiges Mitarbeiterentschädigungssystem sorgfältig untersuchen, um sichergehen zu können, dass sie das wirksamste System benutzen.“ Schritt hin zur globalen Rechnungslegung Die Auswirkungen des neuen Standards dürften sich auch auf Unternehmen, die nicht gemäss IFRS Bericht erstatten, auswirken. Unter anderem auch auf Unternehmen mit Sitz in den USA. Das US-Rechnungslegungsgremium, das Financial Accounting Standards Board, wird wohl ähnliche Entwürfe zur Überarbeitung der aktienbezogenen Lohnzahlungen in den USA veröffentlichen. Dort werden die Auswirkungen noch stärker sein, da viele US-Unternehmen ein so genanntes „Substanzwert-Modell“ benutzen, bei dem sich oft keine Belastung der Erfolgsrechnung ergibt. Daniel Suter, Partner bei PricewaterhouseCoopers Schweiz, kommentiert dies wie folgt: „Dies zeigt, dass die wichtigsten Rechnungslegungsgremien sich auf eine gemeinsame Denkweise und auf einen zukünftigen Grundkurs geeinigt haben. Für die europäischen Unternehmen wird es von grosser Bedeutung sein, ob die Entwürfe von den US-amerikanischen Märkten angenommen werden. Gegebenenfalls bedeutet dies einen grossen Fortschritt in der gegenseitigen Annäherung der IFRS und der US GAAP. Mit IFRS 2 wird ein wichtiger Schritt vollzogen zur Vervollständigung der Rechnungslegungs-Plattform für alle Unternehmen, die ab 2005 IFRS anwenden. Zudem bringt es die Kapitalmärkte näher an das Ziel einer global einheitlichen Finanzberichterstattung.“ Gerne stehen wir für weitere Erläuterungen zur Verfügung:

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