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München (n-t), 23.03.2004 14:56

Pierer: „Wir haben den Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze in Deutschland aufgenommen.“
Siemens hat nicht die Absicht, in großem Stil Arbeitsplätze aus Deutschland zu verlagern

Siemens hat Gespräche mit den Arbeitnehmer-Vertretungen begonnen, in denen nach Möglichkeiten gesucht wird, die Wettbewerbsfähigkeit der inländischen Arbeitsplätze zu verbessern. Dabei geht es um die Flexibilisierung der Arbeitszeit und um nachhaltige Kostensenkungen. Erklärtes Ziel ist es, möglichst viele Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten. Heinrich v. Pierer, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG: „Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie aus Wettbewerbsgründen ein Arbeitsplatz nach dem anderen aus Deutschland verschwindet. Deshalb haben wir den Kampf um diese Arbeitsplätze aufgenommen. Wir haben die Hoffnung, dass möglichst viele dieser gefährdeten Arbeitsplätze gerettet werden können. Dazu müssen aber alle Seiten kompromissbereit sein.“ Konkrete Pläne zur Verlagerung von 10.000 Arbeitsplätzen gibt es nicht.

Mit den Arbeitnehmer-Vertretern der Siemens AG in Deutschland ist vor einigen Wochen folgendes Vorgehen verabredet worden:

1. In einer Informationsphase erörtern die Vorstände der geschäftsführenden Bereiche mit den Betriebsräten das konkrete Ausmaß der aufgrund von nicht wettbewerbsfähigen Kosten gefährdeten Arbeitsplätze. Dabei geht es darum, die Probleme zu definieren und die heute bestehenden Kostenlücken offen zu legen.

2. In einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses, die bereits Anfang des Jahres für den 31. März 2004 verabredet worden ist, werden die in diesen Bereichsgesprächen definierten Probleme im Einzelnen dargestellt. Damit beginnt die zweite Phase.

3. Im Anschluss an die Sitzung des Wirtschaftsausschusses werden Arbeitsgruppen aus Mitgliedern der Unternehmensleitung und der Arbeitnehmer-Vertreter gebildet, in denen dann Verhandlungen über Lösungsmöglichkeiten aufgenommen werden. Es ist davon auszugehen, dass diese Verhandlungen mehrere Wochen andauern werden.

Pierer: „Ich erwarte, dass am Ende Ergebnisse stehen, die zu einer nachhaltigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit unserer inländischen Standorte führen werden. Dies jedenfalls ist unser erklärtes Ziel.“

Die Aussage, dass insgesamt mehr als 10.000 Arbeitsplätze nach Osteuropa verlagert werden sollen, ist nicht haltbar und für den weiteren Verlauf konstruktiver Gespräche und Verhandlungen nicht hilfreich.


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