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Hannover (n-t), 17.03.2004 16:15


Spanier fordern auf der CeBIT deutsche IT-Branche heraus: Programmiermaschine übernimmt Software-Entwicklung

Wenn die neue „Programmiermaschine“ weiter so erfolgreich ist, wird sich das Berufsbild des Programmierers deutlich verändern. IT-Spezialisten müssen nach Einschätzung der spanischen Firma CARE Technologies künftig als System-Analytiker bei ihren Kunden Geschäftsprozesse verstehen und modellieren – das Programmieren erledigt der Computer. Mit ihrer „Programmiermaschine“ hat CARE Technologies seit der Markteinführung in Deutschland vor acht Wochen starkes Aufsehen bei IT-Abteilungen großer Industrie- und Handelsunternehmen und bei Systemintegratoren erzielt. „OlivaNova® Model Execution“ produziert Software auf Knopfdruck anhand von Modellen und beschleunigt die Software-Entwicklung um einen Faktor, der je nach Projekt zwischen 12 und 47 liegt (Benchmark der Gartner Group).

Die Spanier, die seit Januar eine deutsche Niederlassung in München betreiben, fordern auf der CeBIT die deutsche IT-Branche heraus: 50 Firmen können ein Anforderungsprofil für benötigte Software an CARE Technologies senden und in einem kostenlosen zwei Tage dauernden Workshop erleben, wie ihr Computerprogramm zunächst als Modell entsteht und dann in Minutenschnelle von der Programmiermaschine in funktionierende Software umgesetzt wird. (Anmeldung unter http://www.programmiermaschine.de/aktion48). Erste Projekte werden bereits mit der Automobilindustrie, dem Einzelhandel, einem Versicherungskonzern und mehreren eCommerce-Anbietern durchgeführt.

Als Spin-off der Polytechnischen Universität von Valencia hat CARE Technologies seit 1995 eine Idee des spanischen Professors Oscar Pastor umgesetzt, den Prozess der Software-Entwicklung durch klare Definition der Anforderungen an das gewünschte Computer-Programm zu automatisieren. Modellierwerkzeuge gibt es mehrere am Markt, aber nur das Produkt von CARE Technologies verdient derzeit die Bezeichnung „Programmiermaschine“. Grund: Die Spanier nehmen für sich in Anspruch, als einzige die automatische Transformation von Modellen in Programmcode zu beherrschen. Andere Anbieter erstellen lediglich Programmskelette, eine Struktur, die vom Bediener selbst zum Leben zu erwecken ist. Die Programmiermaschine „OlivaNova® Model Execution“ arbeitet plattformunabhängig und produziert Software in Java, Visual Basic und demnächst auch in .NET. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Software auf Windows/ Apple, Unix/Linux oder MainFrame eingesetzt werden soll.


Das renommierte Marktforschungsunternehmen Gartner Group hat mehrere von der „OlivaNova® Model Execution“ erstellte Programme mit einer Reihe herkömmlich produzierter Software verglichen. Auch halbautomatische Codegeneratoren von Wettbewerbern wurden miteinbezogen. Das Ergebnis: Der Entwicklungsprozess von der Idee bis zur fertigen Software läuft laut Gartner Group
12 bis 47 Mal schneller als in den untersuchten Vergleichsfällen ab. Die Programmiermaschine „OlivaNova® Model Execution“ macht also aus einem Jahr Software-Entwicklung Monate oder gar Wochen.

Nach den Worten von Joachim Fischer, Mitglied der Geschäftsleitung von CARE Technologies Deutschland, „ist die Zeit der tagelangen Suche nach einem Programmfehler vorbei. Die Fehlerrate sinkt mit der Programmiermaschine auf ein Fünfzehntel, weil der Programmierer durch Plausibilitätsprüfungen nur noch wenige Möglichkeiten hat, Fehler zu machen.“ „OlivaNova® Model Execution“ baut auf der formalen Sprache UML auf.

CARE Technologies gehört zur CHG-Firmengruppe im spanischen Alicante und wurde dort auf Herz und Nieren getestet: Software für ein Hotel mit 50.000 Übernachtungen, ein Wasserwerk mit 40.000 Kunden, ein Softwarehaus, das 3.700 Apotheken in Spanien versorgt, eine Steuerkanzlei, ein Möbelhaus und
ein Golfplatz. 37 Software-Ingenieure der Firma CARE Technologies und 15 Informatik-Wissenschaftler der Polytechnischen Universität von Valencia arbeiten an der ständigen Weiterentwicklung. Ein prominent besetzter wissenschaftlicher Beirat dient dazu, Expertenwissen aus aller Welt zusammenzutragen. Neben Prof. Oscar Pastor sind Prof. Brian Henderson-Sellers aus Sidney, Prof. Miguel Katrib aus Havanna, Prof. Jean Vanderdonckt aus Belgien, Prof. Roel Wieringa aus den Niederlanden und Prof. Stephen Liddle aus Utah im Beirat.

Die Aktion der kostenlosen Prototyp-Entwicklung für die ersten 50 Unternehmen
ist im Internet unter http://www.programmiermaschine.de/aktion48 zu erreichen.

CARE Technologies ist unter +49(89) 42705-500 erreichbar.

Mehr Informationen unter www.programmiermaschine.de


Bildunterschrift:
Siegfried Borho und Joachim Fischer

Die Basisforschung für eine „Programmiermaschine“ finanzierte der Unternehmer Siegfried Borho (links) schon vor acht Jahren einer Gruppe von Wissenschaftlern der Polytechnischen Universität von Valencia um Professor Dr. Oscar Pastor. Dafür sicherte sich Borho die Vermarktungsrechte. Zusammen mit Joachim Fischer, Mitglied der Geschäftsleitung von CARE Technologies Deutschland, (rechts) stellte Borho im Januar 2004 das verblüffende Ergebnis der Entwicklungsarbeit der Öffentlichkeit vor.


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TOPTEXT Medienservice Richard Tigges
Tel.: +49 (160) 715 09 07, E-Mail: [email protected]

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