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Berlin (n-t), 15.03.2004 11:40

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DIRECT/Ostdeutscher Sparkassen- und Giroverband: Tourismusbarometer

7. Sparkassen Tourismusbarometer vorgestellt

Leichte Erholung in ostdeutscher Tourismuswirtschaft


Berlin 15.03.2004 Die Tourismuswirtschaft in den neuen Ländern hat im vergangenen Jahr nach dem Krisenjahr 2002 wieder steigende Umsätze verzeichnet. Dies geht aus dem 7. Sparkassen Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbandes (OSGV) hervor, das OSGV-Verbandsgeschäftsführer Claus Friedrich Holtmann am Montag gemeinsam mit der dwif-Consulting GmbH auf der Internationalen Tourismusbörse 2004 präsentierte.

Während bei der Betten- und Zimmerauslastung in allen neuen Ländern ein leichtes Plus verzeichnet wurde, ging die Zahl der Übernachtungen in Brandenburg um 0,6 Prozent nochmals leicht zurück.

Besonders erfreulich war die Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen, wo die Zahl der gewerblichen Übernachtungen um 5,4 Prozent stieg. In Sachsen-Anhalt betrug der Anstieg 0,8 Prozent. Die Bettenauslastung stagnierte in Brandenburg bei knapp 29 Prozent, stieg in Mecklenburg-Vorpommern auf 36 Prozent (+ 2 Prozent) und in Sachsen-Anhalt von 27 Prozent in 2002 auf 28 Prozent in 2003. Ein Plus von zwei Prozent auf 34 Prozent verzeichneten die Beherbergungsbetriebe in Sachsen.

Trotz dieser ermutigenden Zahlen kann noch nicht von einer Trendwende gesprochen werden. Insbesondere das Gastgewerbe hat die Talsohle noch nicht voll durchschritten. Zwar waren als Folge von SARS und der weltweiten Bedrohung durch Terrorismus deutsche, vor allem aber ostdeutsche Ziele wieder gefragter als in der Vergangenheit, dennoch müssen die ostdeutschen Gebiete große Anstrengungen unternehmen, um langfristig attraktiv zu bleiben. Vor allem als Reiseziel ausländischer Gäste macht das 7. Sparkassen Tourismusbarometer schwere Defizite aus.

Lediglich Dresden und die Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern sind im Ausland bekannt, so die Analyse des dwif. Es fehlten spezifische Vermarktungskonzepte, die die Interessen internationaler Gäste berücksichtigten.

Nur wenige ostdeutsche Ferienregionen, wie die Ostsee sind als Destinationen derzeit im In- und Ausland bekannt. Deswegen sollte die Kooperation einzelner Regionen und gemeinsame Vermarktungskonzepte weiter entwickelt werden. Kleine, vergleichsweise unbekannte Regionen können im Wettbewerb nicht bestehen, so das Resumé.


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