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Frankfurt/Main (n-t), 11.03.2004 16:11

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DIRECT/ FAZ: SPD: Kein Einfluß auf Redaktion der Frankfurter Rundschau

SPD: Kein Einfluß auf Redaktion der Frankfurter Rundschau


Trotz der Bereitschaft der SPD-eigenen Beteiligungsgesellschaft DDVG, sich an der Zeitung "Frankfurter Rundschau" zu beteiligen, soll die "Karl-Gerold-Stiftung" - benannt nach einem der Gründer der Zeitung - an der Zeitung beteiligt bleiben. Das berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagausgabe). Der "Stiftungszweck" werde eingehalten, versicherte SPD-Schatzmeisterin Inge Wettig-Danielmeier gegenüber der F.A.Z.

Ungewiß ist noch das Ausmaß der Beteiligung der DDVG an der "Frankfurter Rundschau". Frau Wettig-Danielmeier, die als Schatzmeisterin der SPD zugleich Treuhänderin des Parteivorstandes ist, sagte am Donnerstag der F.A.Z., sie schließe eine vorübergehende Mehrheitsbeteiligung der DDVG nicht aus. Sie fügte an: "Es ist von uns aber nicht beabsichtigt, die Mehrheit an der Frankfurter Rundschau dauerhaft zu behalten. Falls es im Verlauf der Verhandlungen aber doch dazu kommen sollte, werden wir neue Partner suchen. Ziel ist es lediglich, eine Minderheitsbeteiligung an der Frankfurter Rundschau zu halten." Sie verwies darauf, daß das auch in den meisten anderen Fällen der Beteiligung der DDVG an Zeitungen so sei.

Frau Wettig-Danielmeier äußerte, es werde in der Parteiführung "kein großes Problem" darin gesehen, daß sich die SPD-eigene Holdung an der überregionalen Zeitung beteilige. Vielmehr habe sie für den Fall ein Problem gesehen, daß die "Frankfurter Rundschau" zusammengebrochen wäre. Mit Blick auf die anderen Beteiligungen der DDVG fügte sie an, die Parteiführung nehme auf die redaktionellen und geschäftlichen Belange keinen Einfluß. Diese seien in ihrer Amtszeit auch nicht Gegenstand von Vorstandsberatungen gewesen.


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Kontaktinformationen:
Stephan Löwenstein
Frankfurter Allgemeine Zeitung
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