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München (n-t), 04.02.2004 14:32


Börse München mit 2003 zufrieden – weiteres Wachstum prognostiziert

Während der bundesdeutsche Aktienmarkt im vergangenen Jahr über 5 % an Umsatz verlor, kann München sich über kräftige Umsatzsteigerungen freuen. „Die Börse München erzielte ein deutliches Plus von über 40%“, so Geschäftsführerin Christine Bortenlänger. „Immer mehr Kunden, vor allem aus dem Direktbanksektor, nutzen die Vorteile unseres Marktmodells.“ Andreas Schmidt, Geschäftsführer der Börse München, ergänzt: „Die Strategie auf Basis der Erfahrungen mit MAX-ONE ist erfolgreich und wird weiter fortgesetzt.“ Im Rentenhandel verlor München ca. 13 %, der deutsche Markt ca. 11 % an Umsatz.

Mit dem Start des neuen Handelssystems MAX-ONE Anfang Mai 2003 ist München angetreten, dem Anleger Liquidität, Sofortigkeit und Vollausführung bei höchster Preisqualität zu garantieren. Bortenlänger unterstreicht im Zusammenhang dieses Leistungsversprechens, dass der Computer im Börsenhandel immer wichtiger würde, den Menschen aber nicht vollständig ersetzen könnte. Dies zeigten die Erfahrungen mit vollelektronischen Systemen ohne menschliche Einflussmöglichkeit, die gerade für private Anleger nicht die Qualität wie MAX-ONE bieten würden.

90 % der Orders in München werden innerhalb von 60 Sekunden ausgeführt, Teilausführungen gibt es in weniger als einem halben Prozent der Fälle, insbesondere bei äußerst großvolumigen Orders oder illiquiden Papieren. „Hierfür bekommen wir von allen Seiten große Anerkennung, denn diese Leistung führt beim Kunden unmittelbar zu einer Reduktion der Ordergebühren“, betont Bortenlänger. „Dabei sind die Preise immer besser oder mindestens so gut wie am liquidesten Referenzmarkt.“ Messungen der Börse München belegen, dass damit in 82 % aller Fälle der Kunde ein besseres Angebot bekommt als an anderen deutschen Börsen.

Am Ziel, in den kommenden Jahren 10 % Marktanteil in der Summe aus Aktien- und Rentenumsatz zu erreichen, hält die Geschäftsführung der Börse München weiter fest. Nach der Orderbuchstatistik weist die Börse für 2003 wie im Vorjahr knapp unter 2 % Marktanteil aus. Begründet wird das fehlende Wachstum in 2003 mit niedrigen Rentenumsätzen, der generellen Zurückhaltung privater Anleger und sehr schwachen Aktienumsätzen vor dem Start des neuen Handelssystems im Mai. „Für die Zukunft stimmen uns die vergangenen Monate positiv, denn wir verzeichnen kontinuierlich ein Order- und Umsatzwachstum, das im Januar gegenüber den besten Vorjahresmonaten im Aktienhandel wieder ein Plus von mehr als 40 % bedeutet“, so Bortenlänger.

Geschäftsführer Schmidt kündigte an, dass am 29. März 2004 das nächste Release von MAX-ONE eingesetzt werde, das eine nochmalige Verbesserung des Marktmodells bedeute. „Der Kunde erhält eine wiederum verbesserte Dienstleistung der Börse München, vor allem im Rentenhandel.“ Auch damit will man Marktanteile gewinnen. Eine Fusion mit anderen in- oder ausländischen Börsen kann Schmidt sich derzeit nicht vorstellen. „Wir halten weder einen Zusammenschluss öffentlich-rechtlicher Börsen noch privatrechtlicher Träger für geeignet, um die Positionierung im Markt zu verbessern.“ Die Alleinstellung gegenüber anderen Börsenplätzen, die mit MAX-ONE erreicht wurde, werde man nicht aufgeben, sondern kontinuierlich ausbauen.

Am Abendhandel bis 20 Uhr hält die Börse München fest. Besonders im Handel von ausländischen Wertpapieren verzeichnet die Börse seit November nach 17.30 Uhr steigende Umsätze. „Der Abendhandel entspricht dem Selbstverständnis einer Börse für den privaten Anleger, die geöffnet bleibt, wenn der private Anleger aus der Arbeit kommt und Zeit hat, sich um seine Wertpapiergeschäfte zu kümmern“, so Schmidt.


Bildunterschrift:


Kontaktinformationen:
Geschäftsführung
Dr. Christine Bortenlänger
Andreas Schmidt


Anschrift: Börse München
Lenbachplatz 2a
80333 München
Telefon: 0 89/54 90 45-0
Telefax: 0 89/54 90 45-31
[email protected]

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