www.News-Ticker.org,  URL: http://www.news-ticker.org/pm.php?news_id=4606730






http://www.news-ticker.org/images/thumb/4606730.jpg
Würzburg, 02.07. 2006 09:01

"ET HÄTT NOCH IMMER JOT JEJANGE"
Der Dauerbrenner: Matthias Graf von Krockow

Machenschaften bei Sal. Oppenheim und BHF Bank

Matthias Graf von Krockow, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter des Bankhauses Sal. Oppenheim und jetzt auch Chef der kürzlich erworbenen BHF Bank, berät persönlich u.a. Großanleger, gemeinnützige Stiftungen und Altersvorsorgeeinrichtungen. Beispielsweise das Versorgungswerk der Ärztekammer Hamburg bei der Anlage ihrer Mittel.
So passt der „Neuerwerb“ BHF Bank ideal in die Geldbeschaffungsmaschine des Grafen. Nach der Übernahme der BHF Bank, die er sehr günstig von der holländischen ING Bank erwerben konnte, fand er Fonds vor, die nicht so liefen wie geplant. Anstelle die drohenden Verluste der zum Teil sehr hochkarätigen Anleger - die verpflichtet sind ihre Mittel mündelsicher anzulegen – bei der Übernahme zu regulieren, lässt er die Angelegenheiten bis zur Insolvenz der Fonds aussitzen.
Ursache könnte u.a. ein Besserungsschein sein, den der Graf mit der ING Bank vereinbart hat: Für die Abwicklung der bei der Übernahme weitgehend bekannten drohenden riesigen Verlusten aus Falschberatung und Anlegertäuschung des alten BHF-Bank-Personals, wurde ein mehrstelliger Millionenbetrag von der holländischen ING Bank bereitgestellt. Dieser ist bei Nichtinanspruchnahme zu einem bedeutenden Teil an Graf von Krockow persönlich auszukehren!
Hieraus ergibt sich die eigenartige Personalkontinuität: An bekannten, öffentlichen Arbeitsgerichtsprozessen hat der Graf zur Zeit kein Interesse: Die Betroffenen würden mit großer Wahrscheinlichkeit über gewisse Machenschaften unangenehme Details berichten.

Auch wenn Stiftungen wie die von Stein´sche Stiftung oder die Tucher´sche Stiftung mit dem Abzug ihrer Wertpapierdepots drohen oder den Abbruch ihrer Geschäftsbeziehungen ankündigen, lässt dies Graf von Krockow kalt. Für persönliche Interviews oder Stellungnahmen steht er nicht zur Verfügung.
Der Abzug von Konten oder Depots interessiert uns nicht, teilt hierzu der langjährige BHF-Bank-Mitarbeiter Heinz-Rudi Krämer mit. Der Mallorca-Fan „ladrón“ von Krockow lehnt jedes Gespräch mit Investoren ab. Diese werden auf seine Anweisung hin brüsk an der Eingangspforte abgewiesen und anschließend geschäftlich unter der Hand diskreditiert wenn sie es wagen, nach dem Fortgang ihrer Beteiligungen zu fragen. Ein weiterer langjähriger Mitarbeiter der BHF Bank, Herr Thomas Etzel, bringt es auf eine einfache Formel: Ein Großteil der Anleger merkt es nicht, ein weiterer Teil schluckt es und mit dem Rest werden wir fertig. Gerichtsverfahren werden „ausgesessen“.
Investoren wenden sich nicht nur angewidert von Sal. Oppenheim (Handelsblatt vom 18.08.2005) ab, sondern auch von der BHF Bank. „Et hätt noch immer jot jejange“: Wie in Köln müssten diese Vorgänge auch die Wirtschaftsstrafkammer der Staatsanwaltschaft Frankfurt interessieren. Nicht zuletzt ist von diesen Machenschaften die Altersversorgung von vielen auch nicht so begüterten Menschen betroffen.


Kontaktinformationen:
Wie oben