Anonymisierungslösung die den Datenschutz beim Filesharing in Tauschbörsen wiederhergestellt
Der unsichtbare User
Im Tauschbörsen-Dschungel kämpft die Industrie gegen illegale Nutzer, während der Bedarf an Privatsphäre steigt. Ein Programm soll die Spuren der Nutzer verwischen ohne Illegalität fördern zu wollen.
Filesharing-Programme wie eMule, KaZaA oder Shareaza geben beim Herunterladen von Dateien die IP-Adresse des jeweiligen Rechners bekannt. Da sich mit etwas Aufwand die Identität des Filesharing-Nutzers über die IP-Adresse feststellen lässt, können User ihre Anonymität nicht waren. Mit SaferSurf.com wird eine Anonymisierungslösung angeboten, die den Datenschutz in Tauschbörsen wiederhergestellt. Hunderte von Proxy-Servern, die weltweit angeordnet sind, verschleiern die IP und garantieren, dass ein Ausspionieren unmöglich wird. Bei jeder neuen Verbindung zum Herunterladen von Dateien wird ein anderer Proxy-Server verwendet. Ein möglicher ‚Mitlauscher’, der die IP-Adresse auf Verdacht speichern will, erhält nur IP-Adressen von Servern, die keiner konkreten Person zugeordnet werden können.
Eine De-Anonymisierung ist deshalb nicht möglich. Man wisse, so René Holzer bei SaferSurf.com, dass in Tauschbörsen ständig Urheberrechtsverletzungen vorkommen. Trotzdem sei man davon überzeugt, dass die Peer-to-Peer-Technologie nicht pauschal kriminalisiert werden dürfe. Die Nutzer einer solchen Technologie hätten ein Recht auf Anonymität und Datenschutz. Die Nutzwerk-Technologie wurde zum Abschluss der Entwicklung einem Datenschutzexperten vorgestellt und eine ausführliche technische Beschreibung veröffentlicht. Der Datenschutzexperte bestätigte, dass der Proxy-Dienst rechtskonform sei. Zudem biete der Echtzeit-Datenfilter neben der Anonymisierung von Filesharing-Nutzern auch die Möglichkeit, den PC vor Computerschädlingen zu schützen und schneller im Internet zu surfen.