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Jena/Leipzig, 28.09. 2004 15:20

100 Teilnehmer und Referenten tauschten ihre Praxiserfahrungen zu IBM WebSphere aus
Erste „WebSphere Community Conference“ von Teilnehmern gut angenommen

„Service Oriented Architectures“ (SOA) standen in Mittelpunkt des Interesses der Teilnehmer der ersten „WebSphere Community Conference“ (WCC), die von der DNUG organisiert und zusammen mit der COMMON und GWUG in Leipzig veranstaltet wurde. Praxiserfahrungen aus den Gebieten Business Approach, Application Development und Systemmanagement wurden in zahlreichen Sessions präsentiert und diskutiert. Auf Grund der positiven Resonanz bei Besuchern und Referenten wird die „WebSphere Community Conference“ auch in den kommenden Jahren regelmäßig stattfinden.

Leipzig/Jena im September 2004 – Etwa 100 WebSphere-Anwender trafen sich am 20. und 21. September in Leipzig zur ersten WebSphere Community Conference, die von der Deutschen Notes User Group e.V. (DNUG) organisiert und in Zusammenarbeit mit COMMON Deutschland e.V. unter Beteiligung der German WebSphere User Group (GWUG) veranstaltet wurde. Die Konferenz bot eine Vielfalt an Informationen zu aktuellen Trends und Neuigkeiten rund um IBM WebSphere sowie die Möglichkeit, im Hands-on-Labor eigene Erfahrungen mit dieser Software zu sammeln. Themen waren unter anderem Portale, Lizenzen, Portlets für iSeries, KonTraG/Basel II aus Security-Sicht, Integration, Anwendungsentwicklung WDSC, WS Commerce und Migration. Besonders interessiert zeigten sich die Teilnehmer an der Service Oriented Architecture, einem richtungsweisenden Konzept, das beispielsweise im Zusammenhang mit Portallösungen zukünftig neue Lösungsmöglichkeiten eröffnet.

Die Referenten stellten in ihren Vorträgen an Hand praktischer Beispiele Lösungen vor, die auf der Basis von WebSphere realisiert worden sind. So gab es Vorträge über Anwendungen bei Unternehmen wie Zürich Finance, Schuhhaus Ludwig Görtz, den Viessmann Werken und Deckel Maho. Großes Interesse fand die Vorstellung des Webshops auf der Basis von WebSphere Commerce, den die Gesellschaft zum Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden betreibt. Die rege Beteiligung des Publikums an den Podiumsdiskussionen zu den Themen „Alternative Open Source“ und „Anwender berichten - WebSphere in der Praxis“, zeigte, dass hier noch viele Fragen ungeklärt sind und die Veranstaltung den Informationsbedarf der Anwendern traf. Ein Get Together am Abend des ersten Konferenztages gab Teilnehmern und Referenten Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch in entspannter Atmosphäre.

WebSphere als Teil der IBM On-Demand-Strategie stellte Markus F. Hieronimus, WebSphere Central Region & WebSphere zSeries EMEA Director bei IBM, in seiner Keynote vor. In seinem Vortrag über Server-Architekturen ging er insbesondere auf des SOA-Konzept und Webservices ein. Die Integration von Geschäftsprozessen, die Voraussetzung zur Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens ist, lässt sich auf der Basis eines „Enterprise Service Bus“ realisieren. Von der Modellierung über Transformation und Integration bis zum Management muss ein Geschäftsprozess einen Zyklus durchlaufen, der letztendlich zur Optimierung führt. IBM bietet im WebSphere-Produkt-Portfolio eine Fülle von Werkzeugen und Middleware-Software, die das ermöglichen. Am Beispiel der nächsten Generation der ebay-Handelsplattform wurde dieser Zyklus verdeutlicht.

Anton Fricko, EMEA Program Manager for jStart Emerging Technologies, IBM Österreich, stellte sehr anschaulich und ausführlich die Trends im Bereich der Clients dar. Hier bietet IBM eine Reihe von Konzepten an, die von Erweiterungen des J2EE-Modells über Ultra-Rich-Clients bis hin zum „Container-based execution Model“ in Form des Lotus Workplace Rich Client reicht. Die Teilnehmer bekamen mit diesem Vortrag Einblicke in die neuesten Technologien aus dem J2EE-Umfeld sowie in erste Erfahrungen mit J2EE-based RIA (Rich Internet Applications), der FLEX-Applikation von Macromedia. Außerdem wurde eine Implementierung des Lotus Workplace Rich Client bei einem europäischen Kunden vorgestellt. Ergänzt wurde der Vortrag mit Demos von Prototypen, die im Rahmen von jStart Engagements der IBM Emerging Technologies-Gruppe für Europäische Kunden entwickelt wurden.

Die DNUG beschäftigt sich bereits seit Ende 1999 mit WebSphere. Sowohl in Arbeitskreisen als auch in den zweimal jährlich stattfindenden Konferenzen setzen sich die Mitglieder mit Entwicklungstrends und Anwendungen von WebSphere auseinander. Die Kooperationstagung im September 2004 in Leipzig war der Auftakt für weitere hochkarätige WebSphere-Konferenzen unter dem Fokus „Von Anwendern für Anwender“. Das vollständige Programm sowie eine Übersicht über die Aussteller findet man unter: http://www.websphere-user.org.


Über die DNUG:
Die DNUG ist eine Gemeinschaft von mehr als 1.500 Spezialisten für kollaborative IT-Systeme. Mitglieder sind über 500 Konzerne, IT-Dienstleister, Hochschulen und Einzelmitglieder. Der Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern über Intra-/Inter- und Extranet-Anwendungen auf Basis von Lotus Domino/Notes, IBM WebSphere sowie damit verbundenen Technologien steht im Mittelpunkt der Arbeit. Aktuelle Informationen von Analysten, Management-Experten und Herstellern sowie Produktvergleiche vervollständigen das Angebot der DNUG.

Ziel der DNUG ist es, den Return on Investment in eine Domino und/oder WebSphere Infrastruktur zu maximieren und somit zum Geschäftserfolg der Mitglieder beizutragen. Hierzu dienen insbesondere der Austausch von Erfahrungen über eine erfolgreiche Nutzung der Infrastruktur für unterschiedliche Anforderungen, die Minimierung der laufenden Kosten der Infrastruktur und die Vermeidung von Fehlinvestitionen.

Die 1994 gegründete DNUG veranstaltet jährlich zwei mehrtägige Konferenzen sowie zahlreiche Workshops, Arbeitskreise und regionale Treffen. Seit 2003 wird der DNUG-Award für den besonders effizienten Einsatz der genannten Systeme verliehen.

Kontakt:
DNUG e.V.
Dr. Roswitha Boldt
Berggasse 1, D-07745 Jena
Tel: +49 (36 41) 45 69 - 0, Fax: +49 (36 41) 45 69 - 15
E-Mail:
Web: www.dnug.de


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Berggasse 1, D-07745 Jena
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