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Hamburg / Euskirchen, 30.08. 2004 11:16

Medizin/ Chronisches Leiden
Eine Hölle namens IC - die unbekannte Volkskrankheit

Neue Forschungs- und Therapieansätze werden beim 56. Urologen-Kongress in Wiesbaden vorgestellt

Schmerz ist ihr ständiger Begleiter: Eine halbe Million Menschen leiden nach
Schätzungen von Medizinern in Deutschland an einer rätselhaften chronischen Entzündung der Blasenwand. „Wie eine Rasierklinge, die unaufhörlich in der Blase herumschneidet“, beschreiben Betroffene die Qualen, denen sie Tag und Nacht ausgesetzt sind.
Bis zu 60 Mal pro Tag müssen sie zur Toilette rennen, selbst wenn kaum mehr als ein Tropfen Urin in der Blase ist.
Die Schmerzen im Unterleib können so stark werden, dass sie mit Morphium unterdrückt werden müssen. Ein normales Leben ist für die Patienten – zu 90 Prozent sind Frauen betroffen – nur noch eine ferne Erinnerung. Viele fallen in ein dunkles Loch, in dem Selbstmordgedanken und Depressionen sie heimsuchen.
Die Krankheit, die diese fast unvorstellbaren Leiden verursacht, heißt Interstitielle Zystitis (IC). In den USA sind nach Schätzungen von Medizinern zwischen 1,5 und fünf Millionen Menschen betroffen, in Großbritannien wird von mindestens 400.000 Fällen ausgegangen. Trotz intensiver Forschung ist IC noch unheilbar.
Urologen können inzwischen allerdings die Schmerzen in vielen Fällen durch
Medikamente lindern – wenn die Patienten das Glück haben, die richtige Diagnose gestellt zu bekommen.
„Eine Odyssee von Arzt zu Arzt“ haben viele Betroffene hinter sich, denn die rätselhafte Krankheit verläuft nicht nur schleichend, sie ist auch vielen Medizinern noch nicht sehr vertraut.
Dass sich das ändert, ist erklärtes Ziel des ICA-Deutschland e.V., Förderverein für Interstitielle Cystitis. Fachliche Unterstützung bekommt der international renommierte Verein nicht nur von seinen Mitgliedern des Medizinischen Beirats, sondern auch von Wissenschaftlern weltweit.
Neue Forschungs- und Therapieansätze werden beim 56. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU), vom 22. bis 25 September in Wiesbaden, vorgestellt - ein weiterer wichtiger Schritt auf dem langen Weg aus der Hölle Interstitielle Zystitis.



Interviews mit Betroffenen und Experten vermitteln wir umgehend auf Anfrage.



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