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Stuttgart, 20.12. 2007 09:28

Neutrale Altersvorsorge-Beratung für alle im Land unter einem Dach

Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg mit 11,7 Milliarden Haushalt für 2008

Den Haushalt der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg für 2008 beschloss die Vertreterversammlung am 14. Dezember 2007 in Stuttgart: Mit 11,73 Milliarden Euro fällt er um 15,5 Prozent höher aus als der des laufenden Jahres. Ein Grund dafür: Die gestiegene Versichertenzahl des Rentenversicherungsträgers im Land aufgrund der Organisationsreform der Rentenversicherung vor zwei Jahren. 83,4 Prozent der Ausgaben des Haushalts entfallen auf Rentenleistungen. Die dafür aufgewendeten 9,8 Milliarden Euro bedeuten gegenüber 2007 eine Erhöhung um 1,1 Milliarden Euro (12,9 Prozent).

Die wichtige Bedeutung der Deutschen Rentenversicherung als neutrale Institution bei der Beratung über die Altersvorsorge hob der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg und Vertreter der Arbeitgeber, Helmut Rapp, in seinem Jahresrückblick hervor. Die erfreuliche Finanzlage der Rentenkassen mit einer aktuell auf rund 0,72 Monatsausgaben angewachsenen Nachhaltigkeitsrücklage („Notgroschen“) der Rentenversicherung spiegle auch die positive Wirtschaftsentwicklung wider, freute sich Rapp. Er warnte jedoch ausdrücklich davor, den Beitragssatz zu senken, bevor nicht die Nachhaltigkeitsrücklage wieder vollständig aufgefüllt ist. Bei den prognostizierten Zahlen würde die „Schwankungsreserve“ der Rentenversicherung Ende 2011 die gesetzlich vorgeschriebene Obergrenze von 1,5 Monatsausgaben überschreiten. Demnach müsste dann der Beitragssatz um 0,5 Prozent auf 19,4 Prozent gesenkt werden.

9,8 Milliarden Euro Rentenausgaben

Die Vertreterversammlung, das „Parlament“ der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, bestehend aus je 30 Vertretern von Arbeitgebern und Versicherten, befasste sich neben dem Jahresrückblick des Vorstands und der Geschäftsführung mit dem Zahlenwerk des Rentenversicherungsträgers für das kommende Jahr: Größte Einnahmequellen im Haushalt 2008 bleiben die Rentenversicherungsbeiträge (76,15 Prozent = 8,975 Milliarden Euro,) und die Bundeszuschüsse (22,56 Prozent = 2,647 Milliarden Euro). Neben den Rentenausgaben von 9,8 Milliarden Euro umfasst der Haushalt auch die Beiträge für die Krankenversicherung der Rentner (5,59 Prozent = 656 Millionen Euro). Für Rehabilitation sieht der Haushalt 2008 Ausgaben von 380 Millionen Euro vor, vier Millionen (1,1 Prozent) mehr als für 2007. Die Steigerung der Verwaltungs- und Verfahrenskosten von 4,3 Prozent (netto) liegt in der Übernahme des Auskunfts- und Beratungsdienstes von der Deutschen Rentenversicherung Bund (ehemals BfA) begründet. 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechselten am 1. August 2007 zur Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg.

Beratung als eine Kernaufgabe der Rentenversicherung

Ideale Voraussetzungen für eine neutrale Altersvorsorge-Beratung im Land sah Vorstandsvorsitzender Helmut Rapp in der zum 1. August 2007 erfolgten Zusammenführung der Auskunft und Beratung für alle Rentenversicherten in Baden-Württemberg „unter einem Dach“ beim Regionalträger. Wie wichtig gute Beratung zur Altersvorsorge sei, zeige die kürzlich vorgelegte Studie „Altersvorsorge in Deutschland 2005“: Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg stelle sich dem vom Gesetzgeber erteilten Auftrag, allen Versicherten mit kompetenter Beratung auch beim Aufbau einer zusätzlichen betrieblichen wie privaten Altersvorsorge zur Seite zu stehen. Rapp nannte beispielhaft das Fortbildungsprogramm „Altersvorsorge macht Schule“, das an den Volkshochschulen im Land mit Unterstützung durch Lehrkräfte der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg angeboten wird, sowie die neue Jugendkampagne „Rentenblicker“, die das Thema Altersvorsorge auch in Schulen bringe.

Ideale Voraussetzungen für optimale Beratung gebe es in Baden-Württemberg: Mit ihrem flächendeckenden, übers ganze Land verteilte Netz von Regionalzentren und Außenstellen sei die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg bestens gerüstet, der wichtigen Aufgabe nachzukommen, die ihr als neutrale Institution bei der Altersvorsorge-Beratung aller Bürger im Land zukomme. „In diesem Jahr wurde wahr, was wir unseren Versicherten als ihren Vorteil aus der Organisationsreform versprochen haben: Umfassender Service in den Regionen aus einer Hand“, sagte Rapp. Der Regionalträger der gesetzlichen Rentenversicherung im Land integrierte am 1. August das Beratungsnetz der Deutschen Rentenversicherung Bund und ist nun für die Beratung aller Rentenversicherten im Land zuständig. Spekulationen über die mögliche Höhe einer Rentenanpassung im kommenden Jahr erteilte Rapp eine Absage: Es sei falsch, bei den Rentnern voreilige Erwartungen zu wecken, ohne zu wissen, ob sie auch eingelöst werden könnten. Als erfreulich wertete der Vorstandsvorsitzende die weiterhin steuer- und beitragsfreie Entgeltumwandlung. Das Gesetz zur Förderung der betrieblichen Altersversorgung habe einem wichtigen Anliegen beider Sozialpartnergruppen in der Selbstverwaltung entsprochen. Das bringe bemerkenswerte Fortschritte für die betriebliche Altersversorgung, wovon insbesondere Beschäftigte profitierten, die nur unterdurchschnittlich verdienten.

„Auf Kurs“ sei die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg bei ihren Sparbemühungen bei den Verwaltungskosten, teilte Rapp mit. Der Gesetzgeber hat in diesem Bereich allen Rentenversicherungsträgern bis zum Jahr 2010 eine zehnprozentige Sparauflage verordnet.
Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, Dr. Gero-Falk Borrmann, hob in seinem Jahresrückblick hervor, dass das umlageorientierte Renten-Verfahren, der „Generationenvertrag“, Akzeptanz in allen Schichten der Bevölkerung brauche. Daran orientiere sich die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg. Dabei würden nicht nur die gesetzliche Rente, sondern auch die beiden anderen Säulen der Altersvorsorge, die betriebliche und private Altersvorsorge, informativ, neutral und mit hohen Nutzwert für die Versicherten vermittelt.


Kontaktinformationen:
Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg
Gerd Markowetz
Gartenstr. 105
76135 Karlsruhe

Telefon +49 (0)721 825-23800
Telefax +49 (0)721 825-23899
Mobil +49 (0160) 90120380

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