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Der Automobilzulieferkonzern ZF Friedrichshafen AG wird im Geschäftsjahr 2007 ein Umsatzplus von 8 Prozent auf rund 12,6 Milliarden Euro erzielen. Das Unternehmen treibt die Internationalisierung v ZF-Umsatz steigt im Jahr 2007 um acht Prozent Der Automobilzulieferkonzern ZF Friedrichshafen AG wird im Geschäftsjahr 2007 ein Umsatzplus von 8 Prozent auf rund 12,6 Milliarden Euro erzielen. Das Unternehmen treibt die Internationalisierung voran, investiert in erheblichem Umfang im In- und Ausland und stellt in diesem wie im nächsten Jahr rund 3.000 zusätzliche Mitarbeiter ein, davon jeweils über 1.000 in Deutschland. Hans-Georg Härters erstes Jahr als Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG ist geprägt vom Ausbau der weltweiten Geschäfte des Konzerns. „Wir kommen auf dem Weg der weiteren Internationalisierung des Konzerns gut voran und haben in den wichtigsten Wachstumsmärkten einige neue Kunden gewonnen“, bilanzierte Härter auf der Jahresschluss-Pressekonferenz von ZF am 13. Dezember in Stuttgart. „Gerade in den wirtschaftlich florierenden BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) haben wir ein kräftiges Umsatzplus erzielt“, sagte Härter, der auch „eine überaus robuste Nutzfahrzeug- und Baumaschinen-Konjunktur“ als großen Wachstumstreiber für die Geschäfte des Unternehmens ausmacht. Im Nutzfahrzeugsegment erzielte ZF mit rund 480.000 produzierten Getrieben für Lastwagen und Busse einen neuen Absatzrekord. Seit Mai 2007 trägt hierzu auch ZF Kama bei, das Gemeinschaftsunternehmen von ZF mit Kamaz, dem Marktführer bei schweren Lkw in der Russischen Föderation. Große Zuwächse verzeichnete der ZF-Konzern zudem bei Achssystemen für Nutzfahrzeuge sowie bei Achsen und Getrieben für Baumaschinen. Profitiert hat der ZF-Konzern erneut auch von seinen innovativen und umweltfreundlichen Pkw-Produkten. Allein das 6-Gang-Automatgetriebe, mit dem sich im Vergleich zu 5-Gang-Automatgetrieben rund acht Prozent Kraftstoff einsparen lassen, wurde im Jahr 2007 über eine Million Mal gefertigt. Ebenfalls auf über eine Million produzierte Einheiten kommt das elektronische Dämpfungssystem CDC, das für zusätzliche Fahrstabilität und dadurch Fahrsicherheit sorgt. Von der Kraftstoff sparenden Elektrolenkung wurden 2007 über zwei Millionen Einheiten gefertigt. Zuversichtlicher Ausblick ins Jahr 2008 „Wir werden absehbar auch im Jahr 2008 wieder wachsen – wenn auch nicht mit der gleichen Dynamik wie im auslaufenden Jahr“, erläuterte Hans-Georg Härter die Aussichten. „Allerdings müssen wir enorme Anstrengungen unternehmen, um unsere Produktivität 2008 noch zu steigern.“ ZF investiert in großem Umfang in neue Produkte, neue und bestehende Standorte, in Produktionsanlagen und -maschinen. In Deutschland investiert der Konzern unter anderem in den Aufbau der Fertigung für das 8-Gang-Automat-getriebe oder die Produktion von Hybridantriebstechnik. Im Ausland baut ZF seine weltweiten Standorte von Brasilien bis China aus oder neue auf, etwa Werke in der Slowakei, Tschechien und Indien. Im Investitionsprogramm des Unternehmens steht auch der weitere Aus- und Aufbau von Entwicklungszentren in Shanghai (China), Tokio (Japan) und Pilsen (Tschechien). Umsätze der Unternehmensbereiche Bis auf die Pkw-Fahrwerktechnik erzielen im Jahr 2007 alle Unter-nehmensbereiche des ZF-Konzerns Umsatzsteigerungen. Bei ei-nem Plus von 4 Prozent erreicht der Umsatz der Pkw-Antriebstechnik 2,067 Milliarden Euro. Der Umsatz der Pkw-Fahrwerktechnik sinkt aufgrund von Sondereffekten um voraussichtlich 2 Prozent auf 2,288 Milliarden Euro. Jeweils zweistellige Umsatzzuwächse erzielen im Gesamtjahr 2007 die Unternehmensbereiche Nutzfahrzeug- und Sonder-Antriebstechnik (+ 18 Prozent, 2,088 Milliarden Euro), Arbeitsmaschinen-Antriebstechnik und Achssysteme (+ 11 Prozent, insgesamt 1,873 Milliarden Euro) sowie Antriebs- und Fahrwerkkomponenten (+ 12 Prozent, 2,383 Milliarden Euro). Die zusammengefassten Geschäftsfelder des Unternehmens wachsen um 8 Prozent auf 1,800 Milliarden Euro. Die Lenkungstechnik erzielt ein Plus von 12 Prozent auf 2,622 Milliarden Euro. Die Umsätze aus diesem Gemeinschaftsunternehmen mit Bosch gehen zu 50 Prozent (1,311 Milliarden Euro) in die Bilanz des ZF-Konzerns ein. Abzüglich eines Konsolidierungsbetrages von 1,210 Milliarden Euro zwischen den einzelnen Unternehmensbereichen ergibt sich für 2007 ein voraussichtlicher Konzernumsatz von 12,6 Milliarden Euro. „ZF investiert in die Zukunft“, erklärte Härter die im Jahr 2008 auf etwa 700 Millionen Euro steigenden Ausgaben für Forschung und Entwicklung, die auch im kommenden Jahr mehr als fünf Prozent des Konzernumsatzes betragen werden. Das Unternehmen stellt in Entwicklungsbereichen und zur Bewältigung der Nachfrage zusätzliches Personal ein: Wie schon 2007 will ZF auch 2008 rund 3.000 neue Mitarbeiter einstellen – davon jeweils mehr als 1.000 Mitarbeiter in Deutschland. Die Beschäftigtenzahl des Unternehmens liegt damit im Jahresschnitt 2007 bei rund 58.000 Mitarbeitern und wird 2008 planmäßig auf über 60.000 Mitarbeiter steigen. „Die Suche nach geeigneten Fachkräften wird dabei zunehmend schwieriger, allgemein aufgrund der geringen Zahl an Arbeitssuchenden und speziell wegen des Fachkräfte- und Ingenieurmangels“, sagte Härter. „Auf der Suche nach Personal haben wir deshalb in diesem Jahr neue Wege eingeschlagen, indem wir zum Beispiel unsere Kooperationen mit Hochschulen verstärkt haben“, so der ZF-Vorstandsvorsitzende. „Besonders hoffnungsvoll sehe ich dem Start der Wissenswerkstatt entgegen, einer Einrichtung am Standort Friedrichshafen, mit der wir zusammen mit der Stadt und dem VDI Kinder und Jugendliche für die Technikwelt begeistern und neugierig auf das Erlernen eines technischen Berufs machen wollen.“ Kontaktinformationen: ZF Friedrichshafen AG Hauptverwaltung Graf-von-Soden-Platz 1 88046 Friedrichshafen Martin Demel, Leiter Wirtschaftspresse und PR, Tel. 0171 381 0216, Fax. 07541â¬7790 2528; E-mail: |
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