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München, 02.11. 2006 08:36



Befragung unter 500 Journalisten zum Thema Pressemappe - Mit Pressefotos achtmal höhere Abdruckchancen



Wer in seine Pressemappe Fotos beilegt, erhöht die Abdruckchancen seiner Pressemitteilungen um den Faktor Acht. Das ist eines der Ergebnisse einer Befragung von knapp 500 Journalisten im deutschsprachigen Raum im Auftrag des Presse-Fotolabors Treml. Damit wird klar: Trotz aller elektronischen Möglichkeiten des Downloads auf Webseiten oder ganzer Foto-DVDs, entscheidet letztlich das Fotopapier in der Hand des Redakteurs über das Schicksal einer ganzen Nachricht.



Für eine Entscheidung „Ja“ oder „Nein“ nehmen sich Journalisten heute im Schnitt 12 Sekunden beim Sichten der Eingangspost. Schlagzeile, Foto, Lead-Satz – wenn diese drei Faktoren nicht überzeugen, wandert die Meldung in den Papierkorb. Ob das Foto letztlich tatsächlich verwendet wird, sei dabei nicht ausschlaggebend, ergab der qualitative Teil der Befragung. Es diene erst einmal dazu, sich die Geschichte vorzustellen, hieß es. Dabei warnen die Redakteure vor allzu werblichen Aufnahmen. Wenn schon das Foto sichtlich bemüht ist, das Logo des Absenders oder dessen Chefetage in den Vordergrund zu rücken, könne es mit der sachlichen Information in der Meldung auch nicht weit her sein, so der nahe liegende Schluss.

Karl-Wilhelm Treml, Inhaber des Fotolabors Treml und Betreiber des Redaktionsportals www.News-Ticker.org, empfiehlt deshalb das klassische Themenfoto, wie man es in einer Zeitung tatsächlich finden würde. Wenn ein Firmenlogo unbedingt vorkommen muss, solle man es leicht anschneiden und etwas unscharf stellen, damit der werbliche Charakter in den Hintergrund trete. Dargestellte Personen sollen nach Möglichkeit nicht in die Kamera lächeln, sondern gerade etwas tun, das mit dem Inhalt der Pressemitteilung zusammenhängt. Dazu gehöre ein aussagekräftiger Bildbegleittext auf die Fotorückseite, in dem die dargestellte Szene beschrieben, die vollen Namen und Funktionen der gezeigten Personen und der Fotograf genannt sind. Außerdem müsse der Hinweis „Alle Rechte frei, Belegexemplar erbeten“ enthalten sein, empfiehlt Fotografenmeister Treml, sonst scheuten Redaktionen mögliche Fotohonorare. Das ideale Maß für ein Pressefoto sei immer noch zwischen 13x18 und 21x29,7 Zentimeter. Aufgrund Bildbearbeitung und Druckverfahren habe das klassische Schwarz-Weiß-Foto nahezu ausgedient.

Nähere Auskünfte bei Fotolabor Treml GmbH, Telefon 089 743459-0, email:



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