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Ölpreis steigt, Dollar schwach Die Ölpreise sind in der vergangenen Woche deutlich gestiegen und erreichten sogar den höchsten Stand seit Mitte September. Ausschlaggebend war die Bekanntgabe von gesunkenen US-Industrielagerbeständen an Rohöl und Heizöl sowie Wettervorhersagen für eine kältere Witterung im Nordosten der USA, der Region mit dem höchsten Heizölverbrauch des Landes. Sowohl die Geldmarktzinsen als auch die Anleiherenditen haben sich in den letzten Tagen in der Eurozone kaum verändert. Am Donnerstag 7.12. steht die nächste Sitzung der Europäischen Zentralbank am Programm. Es wird erwartet, dass der Leitzins um 25 Basispunkte auf 3,50 Prozent erhöht wird. Dies hat Präsident Trichet bereits mit einer Aussage am 2. November signalisiert, wobei die Inflationsgefahr im Euroraum „große Wachsamkeit“ erfordere. Der US-Dollar fiel in der vergangenen Woche im Verhältnis zum Euro mit 1,328 zwischenzeitlich auf den niedrigsten Stand seit März 2005. Druck auf den Dollar übte vor allem die Veröffentlichung von mehrheitlich schwachen US-Wirtschaftsdaten aus. Auf Wochensicht rechnen die Analysten der Volksbank Gruppe mit einer Seitwärtsentwicklung. Die Aktienmärkte haben mehrheitlich leichte Kursverluste verzeichnet. Die Gründe dafür lagen beim schwachen US-Dollar, der Veröffentlichung von mehrheitlich schwachen US-Wirtschaftsdaten sowie am höheren Ölpreis. Auch in der kommenden Woche stehen wichtige Wirtschaftsdaten zur Veröffentlichung an. Das Research-Team der Volksbank Gruppe geht nicht davon aus, dass diese gut genug ausfallen, um den Märkten neue Impulse zu verschaffen. Auf Wochensicht wird daher eine Seitwärtsentwicklung an den Aktienmärkten erwartet. Die US-Wirtschaft ist im 3. Quartal nach vorläufigen Zahlen etwas stärker gewachsen als vorausgeschätzt. Demnach stieg das Bruttoinlandsprodukt mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,2 Prozent Q/Q (erste Schätzung: 1,6%; Q2: 2,6%). Obwohl Wohnbauinvestitionen deutlicher zurückgegangen und private Konsumausgaben geringer gestiegen sind, haben höhere Investitionsausgaben dies mehr als ausgeglichen. Die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sind in den USA im Oktober – ohne Berücksichtigung des volatilen Transportsektors – um 1,7 Prozent M/M (September: +0,5%) zurückgegangen. Der Konjunkturindex der Einkaufsmanager aus dem Großraum Chicago ist im November auf 49,9 Punkte (Oktober: 53,5) und damit auf den tiefsten Stand seit April 2003 gefallen. Werte über 50 Punkte signalisieren ein Wachstum des Verarbeitenden Gewerbes, Werte darunter eine Kontraktion. Das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung hat sich im November wegen einer pessimistischeren Einschätzung zum Arbeitsmarkt eingetrübt. Der entsprechende Index ist auf 102,9 Punkte (Oktober: 105,1) zurückgegangen. In der Eurozone ist die Wirtschaft nach vorläufigen Berechnungen von Eurostat im 3. Quartal mit einer einfachen Rate von 0,5 Prozent Q/Q (Q2: 1,0%) gewachsen. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal ergab sich eine Wachstumsrate von 2,7% (Q2: 2,8%). Kontaktinformationen: Dipl.-Vw. Uta Pock: Tel. +43-1-53135-531; Mag. Friedrich Glechner, CFA: Tel. +43-1-53135-684; Dana Kharchenko, MBA: Tel. +43-1-53135-569; Mag. Mario Wattaul: Tel. +43-1-53135-403 e-mail: research@investkredit.at
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