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Betreff:EKD-Pressemitteilung 283/2007 Weihnachtspredigten und Weihnachtsbotschaften

Siedler, Annette
Datum: 21.12.2007 16:06:36
 
Mit der Bitte um Beachtung der jeweiligen Sperrfrist
 
 
 
EKD-Pressemitteilung 283/2007    
 
 
 

Achtung: Pressemitteilung hat 17 Seiten

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

nachfolgend finden Sie nachrichtliche Zusammenfassungen der Weihnachtspredigten und die Weihnachtsbotschaften Leitender Geistlicher in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), soweit sie bei der Pressestelle der EKD eingegangen sind.

 

Wir bitten Sie, die unterschiedlichen Sperrfristen zu beachten. Es gilt grundsätzlich das gesprochene Wort!

 

Die Texte sind in etwaigen Langfassungen nach Ablauf der auf den landeskirchlichen Internetseiten zu finden.

 

Auf diesem Wege möchten wir aus der Pressestelle der EKD uns bei Ihnen für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr bedanken und allen, die regelmäßig unsere Pressemitteilungen bekommen und über kirchliche Ereignisse berichten, ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschen. Für alle, die über die Weihnachtsfeiertage arbeiten müssen, hoffen wir auf stressfreie Tage und genügend freie Zeit, Weihnachten zu erfahren. Allen, die über die Feiertage frei machen können, wünschen wir besinnliche Stunden und viele gute Begegnungen.

 

Die Pressestelle im Kirchenamt der EKD ist am Wochenende, an Heiligabend und über die Weihnachtsfeiertage unter der Nummer 0511/2796-109 zu erreichen. Ab 27. Dezember ist die Pressestelle zu den üblichen Bürozeiten wieder besetzt.

 

Mit freundlichen Grüßen aus Hannover

Ihr

gez. Christof Vetter

und Silke Römhild


Bischof Wolfgang Huber

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

 

Sperrfrist: Heiligabend, 24. Dezember, 0.00 Uhr

 

Weihnachten mahnt zu Frieden im Kleinen und im Großen

 

Weihnachtsbotschaft

 

Wo Kinder vernachlässigt werden, muss die Gesellschaft eingreifen, betont der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, zum Weihnachtsfest 2007. Die Botschaft, dass Gott als Kind zur Welt kommt, enthalte die Aufforderung, sich den Kindern in unserer Gesellschaft mit besonderer Aufmerksamkeit zuzuwenden. Besondere Segenswünsche des Ratsvorsitzenden gelten in diesem Jahr den deutschen Soldatinnen und Soldaten im Kosovo, die Bischof Huber kurz vor Weihnachten besucht hat.

 

„Maria gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge,“ heißt es in der Weihnachtsgeschichte. In diesem, unter ärmlichen Verhältnissen geborenen Kind kommt Gott selbst in die Welt. Dass wir diesem Wunder Raum geben, ist der tiefste Sinn des Weihnachtsfestes.

 

Wenn wir die Weihnachtsbotschaft auf uns wirken lassen, können wir nicht davon absehen, dass ein Kind ins Zentrum gestellt wird. Das erinnert daran, dass der Schutz für Kinder oberste Priorität hat. Nicht nur Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten oder Lehrerinnen und Lehrer in den Schulen sind besonders gefordert, sondern ebenso Menschen, die in der eigenen Nachbarschaft mit der Vernachlässigung von Kindern konfrontiert sind. Um der Kinder willen bedarf es gemeinsamer Anstrengungen über die Zuständigkeit von Ämtern und Einrichtungen hinaus. Im Zentrum unseres Handelns muss das Wohl und die Würde der Kinder stehen.

 

„Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens,“ rufen in der Weihnachtsgeschichte die Engel den Hirten auf den Feldern bei Bethlehem zu. Der von den Engeln und den Menschen ersehnte Friede muss im Großen wie im Kleinen Maßstab des Handelns sein. Weihnachten fordert dazu heraus, den Frieden zu schützen und für einen gerechten Frieden zu sorgen.

 

Besonders ist in diesem Zusammenhang an die Gegend zu erinnern, in der vor 2000 Jahren Jesus geboren wurde. Gerade für Bethlehem und Jerusalem, für den gesamten Nahen Osten ist es notwendig, Wege friedlicher Koexistenz für Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Religionen zu finden, damit keiner in seiner von Gott geschenkten Würde eingeschränkt wird.

 

Auch dort, wo beharrlicher Einsatz die Hoffnung auf Frieden geweckt hat, gilt es, diesen Frieden zu sichern und auszubauen. Ich denke in diesen Tagen besonders an die Situation im Kosovo. Die deutschen Soldatinnen und Soldaten, die ich in der Adventszeit dort besucht habe, leisten einen beeindruckenden Beitrag zur Sicherung des Friedens.  Ihnen danke ich mit großem Nachdruck für ihr Friedensengagement. Ihnen, die ohne ihre Familien Weihnachten feiern müssen, gelten meine Segenswünsche zu Weihnachten genauso wie ihren Familien zu Hause.

 

 

Hinweis: Der Ratsvorsitzende predigt am Heiligen Abend im Berliner Dom und in St. Marien, Berlin. Eine Zusammenfassung der Predigt folgt zu späterem Zeitpunkt.


Landesbischof Christoph Kähler

Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen

Stellvertretender Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

 

„Eltern sollen Probleme aussprechen können, ohne zu Problem-Fällen zu werden“

 

Weihnachtswort

 

Maria, die Mutter Jesu, stellt Christoph Kähler, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen, in den Mittelpunkt seines Weihnachtswortes:

„Das Elisabethjahr hat den Blick geschärft für Menschen, die ganz unscheinbar und ohne viel Aufhebens zu machen, sich ganz selbstverständlich anderen zuwenden. Betrachten wir die Weihnachtsgeschichte aus diesem Blickwinkel, fällt Maria auf. Schwangerschaft und Geburt vollziehen sich unter denkbar ungünstigen Umständen. Sie nimmt dennoch die Verantwortung an, die ihr mit dem Jesuskind in die Krippe eines Stalles gelegt ist. Sie liebt ihr Kind und ist mit ihm glücklich. Sie empfindet das Kind als großes Geschenk, als Segen Gottes.

 

Kinder zu lieben, ihnen Geborgenheit und Herzenswärme zu schenken, scheint uns etwas Selbstverständliches. Um so mehr erschrecken uns Nachrichten von Müttern (und Vätern), die sich ihrer Kinder entledigen, die sie töten, die Liebe in Frage stellen – und damit ihr eigenes Leben. Offenbar hat in unserer Gesellschaft, die nach Perfektion strebt, die Ratlosigkeit kaum Platz. Es gibt nicht nur einen Wettbewerb um die Märkte und Marktanteile. Längst gibt es den Wettlauf um das bestangezogene, das erfolgreichste Kind, die aufopferndste Mutter. Wohin mit der Ohnmacht, wenn Menschen diesem Perfektions-Drill nicht gewachsen sind?

 

Gerade Maria, die so oft als Königin dargestellt wird, lehrt uns, dass es perfektes Leben nicht geben kann. Der Stall von Bethlehem ist das Gegenteil eines Palastes. Maria war eine wirkliche Menschenmutter, die oft nichts hatte als ihre Zuneigung. Sie hat mit dem aufwachsenden Jesus und später mit dem im ganzen Land bekannten Prediger viele Spannungen durchlebt. Erfahrungen, die kaum vermeidbar sind. Kinder bedeuten auch Arbeit, nervliche Belastung, manchmal Überforderung. Vermeidbar aber ist die Ohnmacht, in der Mütter und Väter mit ihren Kindern allein zurückbleiben.

 

Der Staat kann Hilfssysteme anbieten, er kann aber nicht die Hilfe von Mensch zu Mensch verordnen. Wir brauchen Begegnungsmöglichkeiten, wo Menschen offen über ihre Not sprechen können. Menschen sollten ihre Probleme aussprechen können ohne zu Problem-Fällen zu werden. Treffpunkte für Eltern entstehen nicht von selbst. Initiativen sind gefragt, Schulen, Kindergärten, Rathäuser und Kirchen. Aber auch wir selbst: Jeder Mensch ist eine Begegnungsmöglichkeit. Wir sollten uns verabschieden davon, dass Leben perfekt sein könnte. Dann werden Menschen, die arm dran sind, die mit ihrer Kraft und ihrem Latein am Ende sind, eher offen Rat suchen – hoffentlich auch bei uns. Ich wünsche allen Thüringerinnen und Thüringern ein gesegnetes Weihnachtsfest.“

 

 

 


Landesbischof Johannes Friedrich

Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern

Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

 

Sperrfrist: Sonntag, 23. Dezember, 14.15 Uhr

 

„Weihnachten, wie es von Ursprung her war“

 

Landesbischof Johannes Friedrich predigt vor Gefangenen der Justizvollzugsanstalt München/Stadelheim

 

Von einem Jesus, der ganz unten, in einem Stall geboren worden war, nicht „für die erste Klasse der Gesellschaft, sondern die untere Schicht“ sprach Landesbischof Dr. Johannes Friedrich am Sonntag, 23. Dezember in seiner Predigt im ökumenischen Gottesdienst für die Gefangenen der Justizvollzugsanstalt Stadelheim in München.

Grund zur Freude an Weihnachten sei die Geburt des Erlösers aller Menschen und nicht die vollen Kaufhäuser mit ihren Lichterketten. Der wahre Grund der Weihnachtsfreude sei der „starke Freund und Bruder Jesus“, der gekommen sei, den „Menschen ihre Schuld zu nehmen, die Angst vor den irdischen Richtern und die Angst vor der Strafe Gottes“.  Vielleicht, so Friedrich, könnten die „Gefangenen in ihrer Situation diesen wahren Grund von Weihnachten mehr spüren als wir in unserer Welt draußen“.

 

 

Sperrfrist: 25. Dezember, 10 Uhr

 

Weihnachten als erfüllte Zeit

 

Landesbischof Johannes Friedrich predigt am 25. Dezember in der Münchner Matthäuskirche

 

Die weihnachtliche Zeit der „Hoffnung, der Erwartung, der Erlösung“ mache uns zu Kindern Gottes und befreie uns von den Zwängen des Alltags, so Landesbischof Dr. Johannes Friedrich in seiner Weihnachtspredigt am 25. Dezember in der Münchner St. Matthäuskirche.

 

Mündige Christen hätten die Freiheit, einzutreten für „eine Welt, in der Kinder willkommen sind und Eltern bestmöglich unterstützt werden. Eine Welt, in der Kinder geschützt und nicht missbraucht oder vernachlässigt werden. Wir müssen eintreten für eine Welt, in der die Arbeit dem Menschen dient und nicht der Mensch der Arbeit. Wir müssen eintreten für eine Welt, in der alten Menschen Respekt gezollt wird und sie liebevoll begleitet werden bis an das Ende ihrer Tage und nicht über ein möglichst baldige Beendigung ihres Lebens nachgedacht wird.“

 

Momente der Gnade Gottes seien auch im Alltag ganz überraschend zu erleben, so Friedrich. Ein besonders erfüllter Moment sei für ihn die Geburt seiner Enkeltochter Zoe in diesem Jahr gewesen. Doch diese Momente der Gnade seien nicht steuerbar: „Manchmal erhoffe ich mir viel von einem Ereignis oder von einer Begegnung – und komme enttäuscht zurück. Aber dann bricht es auch wieder ganz unerwartet herein, das Gefühl einer erfüllten Zeit. Ohne mein Zutun, ohne mein Verdienst. Plötzlich gelingt etwas, was ich schon x-mal zuvor vergeblich versucht hatte. Mal ist es ein Lachen, das mein Herz höher schlagen lässt, mal eine Begegnung, die außergewöhnlich war“. 

 

Mit seinem Kommen in die Welt an Weihnachten habe Gott eine Zeitenwende eingeleitet. „Gott hat die Zeit für reif befunden, in unser Leben einzubrechen. Es hell zu machen. Erlösung zu stiften“. Diese Zeitenwende sollte sich auch in verstärktem Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung widerspiegeln, so Friedrich.

 

 

 

Landesbischof Ulrich Fischer

Evangelische Landeskirche in Baden

Vorsitzender der Vollkonferenz der Union Evangelischer Kirchen in der EKD (UEK)

 

Sperrfrist: 25. Dezember, 10.30 Uhr

 

Gott macht Mut, die Armut nicht zu verschweigen

 

Landesbischof Fischer predigt am 25. Dezember um 10 Uhr in der Stadtkirche Karlsruhe: Bei der Menschwerdung Gottes kann man nicht distanziert bleiben

 

Die Bedeutung der Weihnachtsbotschaft für jeden Einzelnen hat der badischen Landesbischof in seiner Predigt am ersten Weihnachtsfeiertag in der Karlsruher Stadtkirche betont. Die Geschichte der Geburt Jesu sei eine Liebensgeschichte Gottes mit den Menschen, sagte Ulrich Fischer.

 

„Wenn Gott hinabsteigt in diese Welt, dann kommt er nicht nur als Herr aller Herren, sondern will uns nahe kommen wie ein Liebhaber seiner Geliebten“, sagte der badische Landesbischof. Gott wolle sich in unsere Herzen einbetten, wie es im Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach heißt, dessen teilweise Aufführung im Gottesdienst Fischer in seiner Predigt interpretierte.

Der biblische Bericht des Geschehens vor 2000 Jahren in Bethlehem schlage einen Bogen zur heutigen Wirklichkeit. Wie damals Jesus keinen Raum in einer Herberge hatte, finde auch heute Gott oft keinen Raum in der Welt. „Dies ist zugleich ein Trost für alle, die auf dieser Welt heimatlos sind: Gott teilt unsere Heimatlosigkeiten in all ihren Formen“, so Fischer. Gott habe durch sein Kommen auf diese Welt alle Armut, alle Tiefen des menschlichen Lebens mit uns geteilt. Das motiviere die Christenmenschen zugleich: „In seiner Menschwerdung macht Gott uns Mut, seinen Weg in der Nachfolge Jesu weiterzugehen: den Heimatlosen Beheimatung geben, die Armen teilhaben zu lassen am Miteinander in Gesellschaft und Kirche, zu teilen, was wir können, weil wir mit jeder Gabe auch Gottes Liebe weitergeben.“ Gott mache auch Mut, Armut nicht zu verschweigen. „Niemand muss sich schämen, weil er oder sie kein Geld hat, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen“, betonte Fischer. „Gottes Liebe können wir einander umsonst weitergeben.“

In Gottes Liebe seien die Menschen reich beschenkt. Das paradoxe Geheimnis der Weihnacht sei es, dass die Armut Gottes im Stall letztlich der größte Reichtum für alle bedeute. Fischer: „Der königliche Thron, der Gott angemessen ist, ist der Schrein des menschlichen Herzens – mit seinem Kummer und seiner Hoffnung, mit seiner Fähigkeit zu Freude und Liebe. Hier findet die Menschwerdung Gottes ihre Vollendung: in unserem Herzen, in dem Gott Wohnung nimmt – uns zum Trost, uns zur Freude.“


Präses Nikolaus Schneider

Evangelische Kirche im Rheinland

Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland

 

Sperrfrist: Heiligabend, 24. Dezember 2007, 16 Uhr

 

„Die Weihnachtsgeschichte ist nur der Anfang“

 

Präses Nikolaus Schneider predigt an Heiligabend in der Johanneskirche in Düsseldorf

 

Weihnachten ist wegweisend. Das hat Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, in seiner Predigt am Heiligabend (16 Uhr) betont: „Weihnachten ist ein herausragendes Erinnerungsfest“, unterstrich der oberste Repräsentant der zweitgrößten Landeskirche in Deutschland, am Nachmittag in der Düsseldorfer Johanneskirche. „Erinnern ist aber nicht genug“, so der 60-jährige Theologe mit Blick auf die Geschichte von der Geburt Jesu im Stall zu Bethlehem: „Was damals geschah soll heute für mich leuchten, für mich Gegenwart werden: Glaube bindet das ,Damals’ und das ,Heute’ zusammen. Der Glaube, mein Glaube ist notwendig, damit die Erinnerung Bedeutung für die Gegenwart gewinnt.“

 

Deshalb sei Weihnachten alleine nicht genug: „Der Glaube begreift die Weihnachtsgeschichte als Anfang, er kann sich damit aber nicht begnügen“, sagte Präses Schneider: „Glaube, der uns durchs Leben und durch das Sterben tragen soll, Glaube, der uns Lebensgrund und Lebensziele gibt, ein solcher Glaube ist eben nicht nur in Jesu Geburt, sondern in seinem ganzen Leben, Sterben und Auferstehen, verwurzelt. Weihnachten, Karfreitag, Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten machen gemeinsam unseren Glauben aus!“ Genau dies komme im Predigtvers des Heiligabend-Gottesdienstes zum Ausdruck: „Jesus Christus ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit“ (1. Timotheus 3, 16).

 

„Das Kommen Gottes in Jesus Christus ist eben nicht ein Ereignis der Vergangenheit. Gott will unser gegenwärtiges Denken, Reden und Handeln ansprechen“, betonte Schneider. Und weiter: „Was würde Jesus dazu sagen?’ – dieser von Martin Niemöller überlieferte Satz als verbindliche Richtschnur für unsere Entscheidungen ist kein überflüssiger naiver Kinderglaube, sondern heilsame Wegweisung in allen Bereichen unseres Lebens! Es reicht also nicht, nach Gebet oder frommer Andacht – auch in der Kirche! – zum ,Alltagsgeschäft’ überzugehen. Alle unsere Lebensaufgaben bedürfen der Betrachtung unter den Rahmenbedingungen unseres Glaubens. Denn in der Bindung unseres Lebens an Christus schenkt Gott uns ein gültiges, ein gelingendes Leben – wie immer auch unsere äußeren Lebensumstände sein mögen. Für uns ist Hoffnung eben nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass Gott bei uns ist, egal wie es ausgeht!“


Pastor Renke Brahms

Schriftführer in der Bremischen Evangelischen Kirche,

 

Sperrfrist: 1. Weihnachtsfeiertag 25. Dezember 2007, 10.30 Uhr

 

 

„Mehr als ein Kind Gottes können wir nicht werden“

 

Der Schriftführer in der Bremischen Evangelischen Kirche predigt am 1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember um 10.30 Uhr  in der Bremer Innenstadtkirche Unser Lieben Frauen.

 

In seiner diesjährigen Weihnachtspredigt stellt Renke Brahms die paulinische Botschaft von der Gotteskindschaft aller Menschen dem herrschenden Zeitgeist gegenüber. "Wir können noch so wichtig sein in der Gemeinde oder sonst in dieser Gesellschaft, wir können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein, Säulen der Gemeinden, wir können Könige, Kanzler oder Bürgermeister, Arzt , Manager oder Pastor sein – mehr als ein Kind Gottes können wir nicht werden."

 

Auch wenn in unserer Welt des Marktes eigentlich nur der Wettbewerb um Anerkennung zähle, eine Gesellschaft, die nach diesen Maßstäben funktioniere, vernachlässige die Kinder, die Kranken und die Älteren. Folge man jedoch Jesu Weg, so sei Weihnachten ein Fest des Protestes. "Wo immer Krieg und Elend und Not herrscht, wo Konflikte mit Gewalt ausgetragen werden, wo Menschen andere Menschen unterdrücken, wo der Profit und das eigene Vorwärtskommen mehr gelten als der einzelne Mensch, da protestieren wir im Namen Jesu Christi, im Namen der Liebe. Wenn wir ernsthaft Weihnachten feiern, dann müssen wir von Jesus so erzählen, dass Menschen davon erfüllt und überwunden werden."

 

 

 

Präses Alfred Buß

Evangelische Kirche von Westfalen

 

Sperrfrist: 25. Dezember, 10.30 Uhr

 

Recht auf warme Mahlzeit und freien Zugang zu Bildung

 

Präses Buß predigt in Bielefeld in der Altstädter Nicolaikirche

 

Präses Alfred Buß hat zu Weihnachten die Armut von mehr als zwei Millionen Kindern angeprangert: „Jedes Kind hat ein Recht auf eine warme Mahlzeit und freien Zugang zu Bildungseinrichtungen, Schwimmbädern oder einer Klassenfahrt“, sagte der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen in seiner Predigt am 1. Weihnachtstag (25. Dezember) in Bielefeld.

 

Armut sei nicht auf das Einkommen beschränkt. Häufig kämen viele Belastungen zusammen wie eine schlechte Wohnung, Mangelernährung, fehlende Gesundheitsvorsorge, unklare Rechtsverhältnisse, psychische Probleme. Nicht erst seit der Pisa-Studie sei der direkte Zusammenhang zwischen Bildungschancen und Armut bekannt. Buß: „Chancengerechtigkeit bedarf der Befähigungsgerechtigkeit. Wer nie gefördert wurde, bei dem kann man auch nur wenig fordern. Überforderung macht krank. Sicherheiten schwinden, Lebensängste nehmen zu. Anstrengungen gehen ins Leere.“

Weihnachten sei „ganz und gar göttlich und durch und durch menschlich“. Das Fest schenkt nach Überzeugung von Präses Buß den Menschen die Freiheit, *Söhne und Töchter Gottes zu sein, voller Ansehen und Würde, ohne Wenn und Aber. Gott wird Kind und Menschen werden zu Gotteskindern.“

 

Auszüge aus der Weihnachtspredigt am 25. Dezember 2007 Altstädter Nicolaikirche, Bielefeld:

Weihnachten ist ganz und gar göttlich und durch und durch menschlich: Gott wird Kind und Menschen werden zu Gotteskindern. Kindsein bedeutet geliebt zu werden, selbstverständlich dazu zu gehören, immer ein  Zuhause zu haben. Wenn unsere längst erwachsenen Kinder zu uns kommen, erleben wir, was das heißt: In kürzester Zeit breiten sie sich überall aus, als wären sie nie weg gewesen. Fraglos haben sie das Recht, einfach da zu sein, weil sie da sind. Weihnachten schenkt uns die Freiheit, Söhne und Töchter Gottes zu sein, voller Ansehen und Würde, ohne Wenn und Aber. Die Weihnachtslieder singen davon, da gibt es keine Stiefkinder: Ihr Kinderlein kommt, o kommet doch all’.

Umso schlimmer ist, dass bei uns an diesem Weihnachtsfest mehr als zwei Millionen Kinder in Armut leben müssen. Sie kommen zu kurz. Keine strahlenden Kinderaugen unter dem Weihnachtsbaum. Banges Fragen nach Morgen, banges Rechnen, ob es auch am Letzten des Monats noch etwas zu essen geben wird. 3,65 Euro im Monat für Schuhe. Armut hat viele Gesichter und viele Ursachen. Sie ist mehr als nur Einkommensarmut. Häufig treffen viele Belastungen zusammen: schlechte Wohnung, Mangelernährung, fehlende Gesundheitsvorsorge, unklare Rechtsverhältnisse, psychische Probleme und so fort... Wer in Armut oder mit unklarem Aufenthaltsstatus aufwächst, hat geringere Bildungschancen. Wir wissen das nicht erst seit Pisa. Chancengerechtigkeit bedarf der Befähigungsgerechtigkeit. Wer nie gefördert wurde, bei dem kann man auch nur wenig fordern. Überforderung macht krank. Sicherheiten schwinden, Lebensängste nehmen zu. Anstrengungen gehen ins Leere.

Aber jedes Kind hat ein Recht auf eine warme Mahlzeit und freien Zugang zu Bildungseinrichtungen, Schwimmbädern oder einer Klassenfahrt. Weihnachten schenkt ihnen die Freiheit, Söhne und Töchter Gottes zu sein, voller Ansehen und Würde, ohne Wenn und Aber.

 

 

 

Kirchenpräsident Eberhard Cherdron

Evangelische Kirche der Pfalz

 

Sperrfrist: 25.12.2007; 10.00

 

„Vergesst um Gottes Willen eure Kinder nicht!“

 

Kirchenpräsident Eberhard Cherdron predigt in der Speyerer Gedächtniskirche

 

In seiner Weihnachtspredigt am 25. Dezember in der Speyerer Gedächtniskirche hat Kirchenpräsident Eberhard Cherdron daran erinnert, dass Gott von Anfang an die „Ohnmacht des Kindseins“ mit den Menschen teilte.„Gott kam als Kind in eine Welt, die immer schon die der Erwachsens war. In Jesus Christus wurde Gott Mensch und damit das, was alle Menschen am Anfang sind: Kinder, ´elend, nackt und bloß`, wie es in einem Weihnachtslied heißt.“

 

Die Weihnachtsgeschichte erzähle auch „die Geschichte von dem Verhältnis der Erwachsenen zu den Kindern: von Erwachsenen, die daran denken, einander zu verlassen, wenn Kinder kommen. Und die in Gestalt des König Herodes im Zweifelsfall nicht einmal davor zurückschrecken, Kinder zu beseitigen, wenn sie ihren eigenen Plänen im Weg stehen“, sagte Cherdron. „Für Kinder gab es keine guten alten Zeiten.“

 

In den vergangen Monaten sei die Öffentlichkeit immer wieder aufgeschreckt worden von Berichten über Eltern, die ihre Kinder schwer vernachlässigten und misshandelten. Mit Sorge beobachte er die Tendenz, „dass in unserer Gesellschaft die elementarsten menschlichen Grundbedürfnisse“ von Kindern nicht mehr befriedigt würden. Es sei erschreckend immer wieder erfahren zu müssen, dass Eltern jegliches Mitgefühl abhanden gekommen ist. Diese Erwachsenen fragten sich nicht mehr: „Würdest du gern behandelt werden, wie du dein Kind behandelst? Würdest du gerne sein, was dein Kind durch dich geworden ist?“ Aber auch diejenigen, „die Kinder nur als kleine Kunden, zukünftige Rentenzahler oder modisches Zubehör ihrer Selbstverwirklichung“ betrachteten, behandelten Kinder nur als Mittel zum Zweck und würden ihnen nicht gerecht.

 

„Weihnachten ist ganz von dem Gedanken bestimmt, dass Gott selbst zu einem Kind wird, damit wir zu Kindern Gottes werden. Bedingungslos nimmt er uns an. Unaufgebbar und unaufhebbar sind wir so mit ihm verbunden. So erinnert uns dieses Fest auch daran, dass die Würde des Menschen, nicht nur die des erwachsenen Menschen, unantastbar ist. Immer wieder ermahnte es die Erwachsenen: Vergesst um Gottes Willen eure Kinder nicht!“

 

Kinder sind „keine Sklaven, keine Untergebene, sondern freie Menschen“, hob auch Oberkirchenrat Rainer Schäfer hervor. In seiner Predigt am ersten Weihnachtsfeiertag sagte er in der Protestantischen Kirche zu Nussdorf/Landau: „ In der Taufe werden wir zu Gottes Kindern. Weihnachten ist die Geburtsstunde unserer Freiheit als Kinder Gottes. Wovon und wozu befreit? Barmherzigkeit zu üben; nach Gerechtigkeit zu dürsten und Frieden und Gerechtigkeit erfahren zu können, Frieden zu stiften.“ (lk)

 

 

 

Bischof Martin Hein

Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck

 

Wunsch und die Hoffnung nach einem guten, vertrauensvollen gemeinsamen Leben in unseren Familien

 

Weihnachtsbotschaft

 

Wir feiern Weihnachten. Am Heiligen Abend tritt die Heilige Familie vor unsere Augen: das Christuskind in der Krippe und seine Eltern, Maria und Josef. Weihnachten ist für viele Menschen hierzulande auch ein Familienfest.

 

In der Heiligen Familie sehen wir den Wunsch und die Hoffnung nach einem guten, vertrauensvollen gemeinsamen Leben in unseren Familien erfüllt. Doch bereits der Blick auf diese Familie bietet ein widersprüchliches Bild. Das Weihnachtsevangelium berichtet von einer - zumindest in der Heiligen Nacht  obdachlosen - Familie, die im Stall zu Bethlehem unter bescheidensten Umständen eine Notunterkunft findet. Sie erzählt von einer Geburt unter medizinisch katastrophalen, menschenunwürdigen Bedingungen. Und dennoch ist festzustellen: Maria und Josef – so vielschichtig ihr Verhältnis auch miteinander sein mag –  sind  Familie! In der Stunde der Not und Bewährung ist dieses Paar füreinander da.

 

Das Thema Familie ist gegenwärtig in aller Munde –  im Guten wie im Bösen.  Das Gespür für den Wert der Familie ist grundsätzlich gewachsen. Umfragen unter Jugendlichen zeigen, wie sehr die eigene Familie, aber auch die Gründung einer Familie als Lebensperspektive geschätzt wird. Auch die Bemühungen der Politik sind unübersehbar, Familien endlich mehr als bisher zu unterstützen – konkret materiell, durch besseren rechtlichen Schutz der Kinder wie auch durch Bereitstellung von angemessener Betreuung. Mögen manche diese Bestrebungen als nicht ausreichend ansehen: sie sind dennoch durchaus zu würdigen und zu unterstützen!

 

Diesen positiven Nachrichten stehen erschreckende Meldungen gegenüber: von Kinderarmut, Vernachlässigung und Tötung von Kindern. Sie lösen Fassungslosigkeit, Abwehr und in gleicher Weise Rat- und Hilflosigkeit aus. Auf die Zunahme der Kinderarmut als eine Folge der Reformen des Sozialstaats haben Kirche und Diakonie seit langem hingewiesen und an die politisch Verantwortlichen appelliert, umgehend Abhilfe zu schaffen. Freilich liegt in materiellem Mangel nur eine Wurzel einer im weitesten Sinne zu beobachtenden Verwahrlosung unserer Gesellschaft: Der Egoismus nimmt zu; in vielen Kreisen scheint „Bereichert Euch!“ zum Leitbild allen Handelns geworden zu sein. Der Nächste, zumal der schwache, bedürftige Nächste, gerät dabei völlig aus dem Blickfeld.

 

Der Weg Gottes in dieser Welt beginnt Weihnachten im armseligen Stall zu Bethlehem. Aber dieser Weg steht unter einem hoffnungsvollen Programm:  „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“ Das ist die beste Botschaft, die wir uns denken können. Von ihr geht auch heute Kraft aus, unter dem Vorzeichen der Liebe Gottes allen menschenunwürdigen Umständen in Nah und Fern zu widersprechen und Not, wo deren Überwindung nicht möglich ist, zumindest zu lindern. Fangen wir – das ist mein Wunsch an diesem Weihnachtsfest 2007 – bei den Familien an!

 

 

 

Bischöfin Maria Jepsen

Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche, Sprengel Hamburg

 

Sende-Sperrfrist am 24. Dezember 2007, 21 Uhr

 

„Weihnachten ist kein Märchen nur - Weihnachten ist Realität“

 

Bischöfin Maria Jepsen Predigt an Heilig Abend, 24. Dezember, in St. Michaelis in Hamburg.

 

„Weihnachten ist nicht nur gefühlig, lieblich, heimelig, gemütlich, nicht nur etwas für feine Familienidylle und festliche Christvespern. Weihnachten meint mehr, zielt tief in unser Herz und unseren Kopf, zeigt uns Gottes Gegenwart in allem Gefährdetsein, in Armut und Elend, in Einsamkeit und Angst“, mit diesen Worten sprach sich die Hamburger Bischöfin Maria Jepsen in ihrer Predigt am Heiligabend in der St. Michaeliskirche gegen inszenierte Weihnachten aus. „Wir dürfen nicht ständig ausblenden, was uns stören könnte, nicht in eine Scheinwelt fliehen wollen. Weihnachten ist kein Märchen nur. Weihnachten ist Realität. Gott ist nahe, er zuckt nicht zurück vor Armut, Not und Schuld“, sagte die Bischöfin weiter.

 

Mit Bezug auf die künstliche Weihnachtsstimmung, wie sie schon vor den Festtagen mit gewaltigem Aufwand erzeugt werde, verwies sie auf das Lukas Evangelium, dass das viel besser könne. „Gott wurde für uns, für mich und dich, Mensch in einem Stall, lag in einer Krippe. Das zu sagen, bedarf es nur des Textes der Bibel und einer Person, die das glaubwürdig vorträgt“, sagte die Bischöfin. Das löse zwar keine gefühlige Stimmung aus, aber es weise in aller Klarheit auf den Grund der Weihnachtsfreude hin.

 

In einem Teil ihrer Predigt lenkte Maria Jepsen die Aufmerksamkeit der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher insbesondere auf die Situation der Kinder in unserer Gesellschaft. „Bei allen Diskussionen, wie wir heute Kindern gerecht werden und ihnen angemessen und heilsam Zukunft ermöglichen, haben wir darauf zu achten, dass Gottes Heil und Gottes Frieden auf Erden allen Kindern und allen Menschen seines Wohlgefallens zuteil wird, so weit es in unserer Macht steht.“ Staatliche Fürsorge und gesellschaftliche Akzeptanz seien erforderlich, aber auch ganz persönliche Zuwendung und Liebe. Kinder dürfen kein Armutsrisiko bedeuten, brauchen unser aller Schutz, nicht nur zu Weihnachten“, so die Bischöfin weiter.

 

Unter Hinweis auf Gott, „der in einem Stall zur Welt kam, in einer Krippe, in Windeln gewickelt“, sagte Maria Jepsen. „Der Stall ist der zweite Anfang der Welt. Egal, wer wir bisher waren: hier werden  wir wieder zu Anfängern und Anfängerinnen. Gott lenkt in diesem Stall unseren Blick auf dieses Kind, auf alle Kinder der Welt, auf die Armen und Flüchtlinge, die Schwachen und Bedrohten, und er öffnet unser Ohr für den Lobgesang der Engel, die Gott zur Ehre singen, auf dass wir ihm nachfolgen, neu beginnen mit Worten und Taten und Liedern, so wie Martin Luther es sagte: „Er ist auf Erden kommen arm, dass er unser sich erbarm und in dem Himmel mache reich und seinen lieben Engeln gleich. Das hat er alles uns getan, sein groß Lieb zu zeigen an. Des freu sich alle Christenheit und dank ihm des in Ewigkeit. Kyriel

 

 

 

Landesbischof Jürgen Johannesdotter

Evangelisch-lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe

 

Sperrfrist:  Sonnabend, 22. Dezember, 8 Uhr

 

Christliche Kirche hat Weihnachtsgeschichte in ihre Obhut genommen

 

Weihnachtsbotschaft

 

„Die

 


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