
Pressemitteilung
Bayerischer Filmpreis 2008:
Elinor Lüdde erhält für ihre Rolle im HFF-Film Meer is nich den Nachwuchsdarstellerpreis
(HFF München, 25.01.2008) Für die Hochschule für Fernsehen und Film München ist die diesjährige Bilanz des alljährlichen Reigens um die begehrte „Pierrot“-Trophäe ein Grund zur Freude. Insgesamt Sieben Filme, an denen Absolventen der HFF als Regisseure oder Produzenten beteiligt sind, wurden mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Aus HFF-Sicht besonders erfreulich sind: der Nachwuchsdarstellerpreis weiblich für Elinor Lüdde im HFF-Abschlußfilm Meer is nich von Hagen Keller, die beiden Preise (Produzentenpreis und Darstellerpreis männlich) für Kirschblüten Hanami von HFF-Professorin Doris Dörrie und der Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für Kameramann Michael Ballhaus ,HFF-Honorarprofessor.
Elinor Lüdde spielt in Meer is nich die 17jährige Schülerin Lena, die den für sie vom Vater ausgesuchten Beruf ablehnt und unbedingt Schlagzeugerin werden möchte. Sie glaubt nach vielen und langen Schwankungen schließlich an sich selbst, lässt alle Hindernisse und Zweifel hinter sich und findet am Ende ihren Weg. Die Jury des Bayerischen Filmpreises überzeugte an Elinor Lüddes Schauspiel vor allem, wie „glänzend“ sie diese Rolle ausfüllt. Sie strahle, so die Begründung, „bei aller Zurückhaltung ... Natürlichkeit, Sympathie, Zielstrebigkeit und Überzeugung aus. So wünsche man sich junge Schauspielerinnen.“
Der Film Meer is nich ist Hagen Kellers Abschlussfilm in der Abteilung Film und Fernsehspiel der Hochschule für Fernsehen und Film München. Der Film ist eine Produktion der Ostlicht Filmproduktion zusammen mit MDR, SWR und der HFF München. Der Film wurde vom FilmFernsehFonds Bayern (FFF), der Mitteldeutsche Medienförderung und der Filmförderanstalt FFA gefördert und befindet sich im Verleih von KINOWELT und erlebte seine Weltpremiere während der Hofer Filmtage im letzten Herbst.
Darüber hinaus ging der „Darstellerpreis weiblich“ an Martina Gedeck für ihre Rolle im Film Meine schöne Bescherung von HFF-Absolventin Vanessa Jopp. Den „Darstellerpreis männlich erhielt Elmar Wepper für seine Rolle in Kirschblüten Hanami von HFF-Absolventin und –Professorin Doris Dörrie. Dörries Film Kirschblüten Hanami erhielt auch den mit 200.000.- Euro dotierten Produzentenpreis (Olga-Film, Molly von Fürstenberg und Harald Kügler). Mit einem „Pierrot“ für „Nachwuchsdarstellerin weiblich“ wurde auch der Film Ein fliehendes Pferd von HFF-Absolventen und Regisseur Rainer Kaufmann ausgezeichnet. Petra Schmidt-Schaller erhielt den Preis für ihre Rolle als Helene in dieser „fesselnden“ Verfilmung des Romans von Martin Walser. Der Spezialpreis der Jury ging an HFF-Absolvent Veit Helmer für seine „skurril verrückte Tragikkomödie“ Absurdistan. HFF-Absolvent Christian Schmidt bekam diese Mal nicht als Regisseur sondern als Nachwuchsproduzent den Preis der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken (VGF). Zusammen mit seiner Partnerin Britta Knöller der 23/5 Filmproduktion erhält er 60.000.- Euro für die Produktion von Am Ende kommen Touristen. Und zu guter letzt bekam Michael Ballhaus, Honorarprofessor der HFF München, den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten. „Kein anderer beherrscht so meisterhaft die Kunst, mit der Kamera Geschichten zu erzählen. Respekt und Dank verdient sein großes Engagement für den filmischen Nachwuchs, so der Laudator Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein.
HFF-Präsident Dr. Gerhard Fuchs gratuliert recht herzlich allen Preisträgern zu ihren Erfolgen.
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