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  Martin Bernhard

Buchen, 29.06. 2005 13:13


Glückliches Ende einer Promillen-Fahrt

Kolumne über Feste und Feiern

Liebe Leserinnen,
liebe Leser,

Elfi besucht während der närrischen Tage mit ihren Kindern ihren Vater, der einen runden Geburtstag feiert. Man trinkt Kaffee, ißt Kuchen, bereitet den Magen mit einem oder auch zwei Schnäpschen auf das Abendessen vor und widmet sich dann den belegten Brötchen. Dazu trinkt man das eine oder andere Viertele Wein. Der Abend schreitet
voran, die Weinflaschen leeren sich. Als Elfi mit ihren Kindern in ihrem Kleinwagen aufbricht, merkt sie zwar, daß sie sich beschwingter fühlt als gewöhnlich. Doch sie weiß, daß der Nachhauseweg kurz ist und sie als Fahrerin noch nie in eine Verkehrskontrolle geraten ist. Und es kommt, was kommen muß: Die grüngekleideten Freunde und Helfer winken Elfi an den Straßenrand. Vielleicht glänzen ihre Augen, möglicherweise ist sie den Beamten eine Spur zu hysterisch. „Blasen Sie mal hier herein!“ Der Alkomat zeigt 1,3 Promille an. „Das kann unmöglich sein. Ich hab’ nur ein Viertele getrunken. Ihr Gerät muß kaputt sein.“ In diesem Augenblick hat Elfi den rettenden Einfall: „Testen Sie den Alkomat an den Kindern; die haben
garantiert keinen Alkohol getrunken.“ Die Polizisten befolgen den Rat, und siehe da: Das Gerät zeigt 0,8 Promille an. Die Gesetzeshüter sind irritiert, entschuldigen sich vielmals und lassen Elfi weiterfahren. Zu-
hause angekommen, muß Elfi das Erlebnis sofort ihrer Schwester erzählen, in deren Haus die Geburtstagsfeier stattgefunden hat. Die Schwester lacht schallend ins Telefon, als Elfi mit ihrem Bericht geendet hat. „Weißt du was?“, sagt sie. „Während wir im Wohnzimmer saßen, haben unsere Kinder heimlich Vaters Eierlikör verhört.“
Wenn Sie diese Geschichte als Tip auffassen, wie Sie die Polizei hintergehen können, dann seien Sie gewarnt. Sehr wahrscheinlich haben die Beamten auch BADISCH FRANKEN LOKAL gelesen.

Eine promillearme Fasenacht wünscht Ihnen
Ihr

Martin Bernhard


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