

Politik, Behörden
Oebisfelde, 18.11. 2009 21:09
Dr. Kolsdorf im Gespräch
Wird Kolsdorf erster Bürgermeister von Oebisfelde-Weferlingen?
Dr. Kolsdorf im Gespräch
Wird Kolsdorf erster Bürgermeister von Oebisfelde-Weferlingen?
Am 17.11. stellte sich Dr. Hans-Egon Kolsdorf im Rittersaal der Burg Oebisfelde zusammen mit acht weiteren Kandidaten für die Wahl zum ersten Bürgermeister der neuen Einheitsgemeinde Oebisfelde-Weferlingen vor. Jan Müller befragte ihn über seine Motivation.
FRAGE: Herr Dr. Kolsdorf, was reizt Sie an der Aufgabe, Bürgermeister der neuen Einheitsgemeinde zu werden?
KOLSDORF: Mich reizt die Herausforderung. 16 Gründungsgemeinden sollen in der neuen Stadt zu einer Einheit zusammenwachsen. Das umfasst viele unterschiedliche Aufgabenbereiche. Außerdem ist mit sinkenden Steuereinnahmen zu rechnen, so dass bei den Ausgaben scharf kalkuliert werden muss. Als Manager aus der Wirtschaft und Diplom-Mathematiker reizen mich gerade solche Aufgaben.
FRAGE: Welche Erfahrungen bezüglich Verwaltung bringen Sie mit?
KOLSDORF: Ich habe als Unternehmensberater 20 Jahre lang Firmen und Behörden im Bereich Organisation und Softwareentwicklung beraten, darunter das Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Stadtentwicklung, das Bundesverwaltungsamt und eine ganze Reihe von Banken und Kreditinstituten.
FRAGE: Sie sind erst vor acht Jahren noch Oebisfelde gezogen ...
KOLSDORF: ... und ich wurde hier sehr freundlich aufgenommen und fühle mich pudelwohl. Ich habe eine ehemalige Grenzerkaserne zu einem Seminarhotel umgebaut, das bereits über 60.000 Übernachtungen verbuchen konnte. Die Besucher kommen aus ganz Deutschland und sogar aus anderen Kontinenten nach Oebisfelde gereist. Anfangs wollte mir keiner glauben, dass ein Seminarhotel in Oebisfelde laufen könnte.
FRAGE: Was sehen Sie als Ihre wichtigste Aufgabe an, die Sie als Bürgermeister angehen würden?
KOLSDORF: Ich verstehe Verwaltung als ein Dienstleistungs-Unternehmen. Der Bürger, der die Verwaltung mit seinen Steuergeldern bezahlt, sollte sich als König Kunde fühlen. Und der Bürgermeister sollte dienen und leisten. Meine Aufgabe wäre es, die Beschlüsse des Stadtrats möglichst schnell und kosteneffektiv umzusetzen. Und ich würde, wie ich es aus der Wirtschaft gewohnt bin, gleichzeitig meine eigene Leistung durch ein Kontrollsystem tansparent machen, so dass der Stadtrat überprüfen kann, wie weit seine Beschlüsse bereits verwirklicht wurden.
FRAGE: Welchen Eindruck hatten Sie von Ihren Mitkandidaten?
KOLSDORF: Ich habe mich sehr gefreut, dass die Vorstellung der Kandidaten so harmonisch verlief. Jeder hatte leicht unterschiedliche Pläne und Schwerpunkte, die sich aber insgesamt ergänzten, so dass in meinen Augen bereits ein Gefühl von Teamwork entstand. Kein Kandidat hat seine Mitbewerber angegriffen oder schlecht gemacht, wie es ja leider in der Politik immer noch üblich ist.
FRAGE: Die bisherigen Bürgermeister sollen ja weiterhin als Orstbürgermeister im Amt bleiben ...
KOLSDORF: ... und können dadurch ihre wertvollen Erfahrungen weiter einbringen. Viele Ortsbürgermeister habe ich bereits bei der Wahlkampagne in den letzten Wochen kennengelernt. Ich würde mich freuen, zusammen mit diesem Team die Einheitsgemeinde zu verwalten.
Herr Dr. Kolsdorf, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Bildunterschrift:
Dr. Hans-Egon Kolsdorf kandidiert als Bürgermeister für Oebisfelde-Weferlingen
Kontaktinformationen:
Jan Müller
janmueller.tm@web.de
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FRAGE: Welche Erfahrungen bezüglich Verwaltung bringen Sie mit?
KOLSDORF: Ich habe als Unternehmensberater 20 Jahre lang Firmen und Behörden im Bereich Organisation und Softwareentwicklung beraten, darunter das Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Stadtentwicklung, das Bundesverwaltungsamt und eine ganze Reihe von Banken und Kreditinstituten.
FRAGE: Sie sind erst vor acht Jahren noch Oebisfelde gezogen ...
KOLSDORF: ... und ich wurde hier sehr freundlich aufgenommen und fühle mich pudelwohl. Ich habe eine ehemalige Grenzerkaserne zu einem Seminarhotel umgebaut, das bereits über 60.000 Übernachtungen verbuchen konnte. Die Besucher kommen aus ganz Deutschland und sogar aus anderen Kontinenten nach Oebisfelde gereist. Anfangs wollte mir keiner glauben, dass ein Seminarhotel in Oebisfelde laufen könnte.
FRAGE: Was sehen Sie als Ihre wichtigste Aufgabe an, die Sie als Bürgermeister angehen würden?
KOLSDORF: Ich verstehe Verwaltung als ein Dienstleistungs-Unternehmen. Der Bürger, der die Verwaltung mit seinen Steuergeldern bezahlt, sollte sich als König Kunde fühlen. Und der Bürgermeister sollte dienen und leisten. Meine Aufgabe wäre es, die Beschlüsse des Stadtrats möglichst schnell und kosteneffektiv umzusetzen. Und ich würde, wie ich es aus der Wirtschaft gewohnt bin, gleichzeitig meine eigene Leistung durch ein Kontrollsystem tansparent machen, so dass der Stadtrat überprüfen kann, wie weit seine Beschlüsse bereits verwirklicht wurden.
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FRAGE: Die bisherigen Bürgermeister sollen ja weiterhin als Orstbürgermeister im Amt bleiben ...
KOLSDORF: ... und können dadurch ihre wertvollen Erfahrungen weiter einbringen. Viele Ortsbürgermeister habe ich bereits bei der Wahlkampagne in den letzten Wochen kennengelernt. Ich würde mich freuen, zusammen mit diesem Team die Einheitsgemeinde zu verwalten.
Herr Dr. Kolsdorf, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Bildunterschrift:Dr. Hans-Egon Kolsdorf kandidiert als Bürgermeister für Oebisfelde-Weferlingen
Kontaktinformationen:
Jan Müller
janmueller.tm@web.de
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