

Transport, Verkehr
Holzwickede, 11.01. 2010 09:26
Rhenus investiert in Sicherheit
Rhenus investiert in Sicherheit
Die Rhenus-Gruppe hat im Jahr 2009 einen Meilenstein auf dem Weg zu mehr Sicherheit und Transparenz zurückgelegt: Sechs deutsche Gesellschaften mit insgesamt 23 Niederlassungen verfügen bisher über die Zertifizierung als Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (AEO), weitere Anträge wurden bereits eingereicht. Unternehmen mit AEO-Status gelten als besonders zuverlässig und vertrauenswürdig und können spezielle Vergünstigungen im Rahmen der Zollabfertigung in Anspruch nehmen.
Damit verfügt der gesamte Geschäftsbereich Freight Logistics bei Rhenus in Deutschland über den Status als AEO (Authorised Economic Operator). Darunter Rhenus & Hellmann mit Sitz in Großschirma und Niederlassungen in Leipzig und Zwickau, Rhenus Revival in Frankfurt, sowie ALS Customs Services GmbH mit Sitz in Weil am Rhein. Auch alle 16 Niederlassungen der Rhenus Freight Logistics GmbH & Co. KG wurden zertifiziert, das sind Bielefeld, Duisburg, Düsseldorf-Airport, Frankfurt, Frankfurt am Main-Airport, Hamburg, Hilden, Kirchheim-Poing, Mannheim, Nürnberg, Kandel, Schlüsselfeld, Stuttgart-Airport, Unna, Weil am Rhein und Würselen. Neben den Unternehmen des Geschäftsbereichs Freight Logistics haben auch Rhenus Retail Services in Minden und Rhenus Scharrer in Duisburg das Zertifizierungsverfahren erfolgreich durchlaufen.
„Der Nachweis der AEO-Zertifizierung erleichtert nicht nur viele Abläufe“, so Uwe Oemmelen, Mitglied des Vorstandes bei Rhenus. „Gleichzeitig verfügen unsere Standorte damit über eine offizielle Bestätigung der Qualität ihrer Sicherheitsstandards und Dienstleistungen.“
Deshalb haben auch bereits zahlreiche Rhenus-Gesellschaften außerhalb Deutschlands, unter anderem in Spanien, den Niederlanden und Frankreich, den AEO-Status beantragt und erhalten.
Um den AEO-Status zu erlangen, mussten alle Gesellschaften unter anderem belegen, dass sie in der Vergangenheit die Zollvorschriften eingehalten haben, über ein angemessenes Buchführungs- und Logistiksystem verfügen und dass ihre Zahlungsfähigkeit gesichert ist. Darüber hinaus mussten sie Sicherheitsmaßnahmen innerhalb des Unternehmens, aber auch in ihren Beziehungen zu Geschäftspartnern und Dienstleistern, nachweisen. Dazu gehören etwa geeignete Zugangskontrollen zum Firmengelände, Maßnahmen zur Verhinderung von Manipulationen an der Ware, Sicherheitsüberprüfungen von Personal in sicherheitsrelevanten Bereichen sowie bestimmte Anforderungen bei der Zusammenarbeit mit Subunternehmen.
Der AEO-Status wird von den nationalen Zollverwaltungen der 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union erteilt, ist aber in der gesamten Gemeinschaft gültig. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Wirtschaft Rechnung zu tragen, gibt es drei verschiedene Arten von AEO. Rhenus hat seine Standorte in Deutschland überwiegend nach dem kombinierten Zertifikat AEO F zertifizieren lassen, das alle angebotenen Vorteile und Vereinfachungen beinhaltet.
Hintergrund der Einführung des AEO war die zunehmende Globalisierung und die veränderte internationale Sicherheitslage, welche die Weltzollorganisation veranlasst haben, mit einem „Framework of Standards to Secure and Facilitate Global Trade" weltweite Rahmenbedingungen für ein modernes und effektives Risikomanagement in den Zollverwaltungen zu schaffen.
Die Europäische Union hat diese sicherheitspolitischen Aspekte im April 2005 mit der Änderung des Zollkodex in europäisches Recht umgesetzt. Ein wesentliches Element dieser Sicherheitsinitiative ist die Einführung des Status des Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten. Seit 1. Januar 2008 können Unternehmen, die in der Europäischen Union ansässig und am Zollgeschehen beteiligt sind, diesen Status beantragen. Er berechtigt zu Vergünstigungen bei sicherheitsrelevanten Zollkontrollen und/oder Vereinfachungen gemäß den Zollvorschriften. Ziel ist die Absicherung der durchgängigen internationalen Lieferkette vom Hersteller einer Ware bis zum Endverbraucher. Derzeit laufen Verhandlungen mit Drittländern (insbesondere USA, China, Schweiz), die zu einer weltweiten Anerkennung des Status führen sollen.
Über Rhenus
Die Rhenus-Gruppe zählt mit einem Umsatz von 3,1 Mrd. EUR zu den führenden europäischen Logistikdienstleistern. Mit 17.700 Beschäftigten ist Rhenus an über 290 Standorten präsent. Die Geschäftsbereiche Contract Logistics, Freight Logistics, Port Logistics sowie Public Transport stehen für das Management komplexer Supply Chains und für innovative Mehrwertdienste.
Kontaktinformationen:
Rhenus AG & Co. KG
Rhenus-Platz 1
59439 Holzwickede
Telefon: +49 (0)2301 29-0
Telefax: +49 (0)2301 29-1357
Email: info@de.rhenus.com
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„Der Nachweis der AEO-Zertifizierung erleichtert nicht nur viele Abläufe“, so Uwe Oemmelen, Mitglied des Vorstandes bei Rhenus. „Gleichzeitig verfügen unsere Standorte damit über eine offizielle Bestätigung der Qualität ihrer Sicherheitsstandards und Dienstleistungen.“
Deshalb haben auch bereits zahlreiche Rhenus-Gesellschaften außerhalb Deutschlands, unter anderem in Spanien, den Niederlanden und Frankreich, den AEO-Status beantragt und erhalten.
Um den AEO-Status zu erlangen, mussten alle Gesellschaften unter anderem belegen, dass sie in der Vergangenheit die Zollvorschriften eingehalten haben, über ein angemessenes Buchführungs- und Logistiksystem verfügen und dass ihre Zahlungsfähigkeit gesichert ist. Darüber hinaus mussten sie Sicherheitsmaßnahmen innerhalb des Unternehmens, aber auch in ihren Beziehungen zu Geschäftspartnern und Dienstleistern, nachweisen. Dazu gehören etwa geeignete Zugangskontrollen zum Firmengelände, Maßnahmen zur Verhinderung von Manipulationen an der Ware, Sicherheitsüberprüfungen von Personal in sicherheitsrelevanten Bereichen sowie bestimmte Anforderungen bei der Zusammenarbeit mit Subunternehmen.
Der AEO-Status wird von den nationalen Zollverwaltungen der 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union erteilt, ist aber in der gesamten Gemeinschaft gültig. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Wirtschaft Rechnung zu tragen, gibt es drei verschiedene Arten von AEO. Rhenus hat seine Standorte in Deutschland überwiegend nach dem kombinierten Zertifikat AEO F zertifizieren lassen, das alle angebotenen Vorteile und Vereinfachungen beinhaltet.
Hintergrund der Einführung des AEO war die zunehmende Globalisierung und die veränderte internationale Sicherheitslage, welche die Weltzollorganisation veranlasst haben, mit einem „Framework of Standards to Secure and Facilitate Global Trade" weltweite Rahmenbedingungen für ein modernes und effektives Risikomanagement in den Zollverwaltungen zu schaffen.
Die Europäische Union hat diese sicherheitspolitischen Aspekte im April 2005 mit der Änderung des Zollkodex in europäisches Recht umgesetzt. Ein wesentliches Element dieser Sicherheitsinitiative ist die Einführung des Status des Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten. Seit 1. Januar 2008 können Unternehmen, die in der Europäischen Union ansässig und am Zollgeschehen beteiligt sind, diesen Status beantragen. Er berechtigt zu Vergünstigungen bei sicherheitsrelevanten Zollkontrollen und/oder Vereinfachungen gemäß den Zollvorschriften. Ziel ist die Absicherung der durchgängigen internationalen Lieferkette vom Hersteller einer Ware bis zum Endverbraucher. Derzeit laufen Verhandlungen mit Drittländern (insbesondere USA, China, Schweiz), die zu einer weltweiten Anerkennung des Status führen sollen.
Über Rhenus
Die Rhenus-Gruppe zählt mit einem Umsatz von 3,1 Mrd. EUR zu den führenden europäischen Logistikdienstleistern. Mit 17.700 Beschäftigten ist Rhenus an über 290 Standorten präsent. Die Geschäftsbereiche Contract Logistics, Freight Logistics, Port Logistics sowie Public Transport stehen für das Management komplexer Supply Chains und für innovative Mehrwertdienste.
Kontaktinformationen:
Rhenus AG & Co. KG
Rhenus-Platz 1
59439 Holzwickede
Telefon: +49 (0)2301 29-0
Telefax: +49 (0)2301 29-1357
Email: info@de.rhenus.com
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