

Messe, Kongress
München, 12.11. 2008 08:59
PLASTINDIA 2009: WACKER präsentiert innovative Silan- und Siliconprodukte für die Kunststoffindustrie
Der Münchner Chemiekonzern WACKER präsentiert auf der PLASTINDIA 2009 zahlreiche Produktneuheiten für die Kunststoffindustrie. Das Produktspektrum, das im Deutschen Pavillon gezeigt wird, umfasst unter anderem ultrahochmolekulare Siliconadditive, organofunktionelle Silane zur Vernetzung sowie siliconbasierte Thermoplaste. Die PLASTINDIA 2009 findet vom 4. bis 9. Februar in Neu-Delhi, Indien, statt.
PLASTINDIA 2009: WACKER präsentiert innovative Silan- und Siliconprodukte für die Kunststoffindustrie
Ein Highlight des WACKER-Auftritts im Deutschen Pavillon ist das neue Siliconadditiv GENIOPLAST® Pellet S. Es handelt sich dabei um ein ultrahochmolekulares Polydimethylsiloxan in Pelletform, das sich in der Thermoplast-Compoundierung als Prozesshilfsmittel und Additiv bereits bestens bewährt hat. Das Produkt ist eine maßgeschneiderte Lösung für viele Thermoplast-Compoundierer.
GENIOPLAST® Pellet S bewirkt eine bessere Fließfähigkeit des Produkts und verringert Ablagerungen an der Düse. Das bedeutet für den Compoundierer und den Verarbeiter einen höheren Durchsatz, weniger Energieverbrauch und damit insgesamt mehr Wirtschaftlichkeit. Zugleich erlaubt GENIOPLAST® eine deutliche Optimierung der mechanischen Eigenschaften des Compounds. Die Endprodukte zeichnen sich durch kratz- und abriebfeste Oberflächen sowie durch mehr Glätte und Glanz aus.
GENIOPLAST® Pellet S ist äußerst vielseitig und macht klassische Masterbatches überflüssig. Der Compoundierer benötigt nur ein einziges Produkt für eine Vielzahl unterschiedlicher Polymere, was die Logistik erheblich vereinfacht. Bevorzugte Einsatzgebiete sind Compounds für Kabelanwendungen, so genannte „weiße Ware“ und Automobilformteile.
GENIOSIL® Organofunktionelle Silane
Im Mittelpunkt stehen außerdem organofunktionelle Silane, die WACKER unter dem Markennamen GENIOSIL® vermarktet. GENIOSIL® organofunktionelle Silane dienen unter anderem der Silanvernetzung, der Herstellung von vernetzbaren Polyolefin-Compounds oder – in ihrer Funktion als Donorsilane – als Co-Katalysatoren bei der Ziegler-Natta-Polymerisation von Polypropylen.
Welche Potenziale aus der hybriden Natur der organofunktionellen Silane resultieren, wird unter anderem am Beispiel des Polyethylens (PE) deutlich. Dieser volumenmäßig weltweit bedeutsamste Thermoplast besitzt für Rohr- und Kabelanwendungen keine hinreichende Temperatur- und Witterungsbeständigkeit.
Anders verhält es sich dagegen mit PE, das mit organofunktionellen Silanen vernetzt wurde. Ein solcher Thermoplast lässt sich auch dort einsetzen, wo bisher in erster Linie Polymere wie Polyvinylchlorid (PVC) zum Zuge kommen. Grund: Silanvernetztes PE zeichnet sich gegenüber unvernetztem PE durch eine wesentlich verbesserte Wärmeform- und Witterungsbeständigkeit aus. Es ist unempfindlich gegenüber thermischen und klimatischen Einflüssen und folglich auch für anspruchsvolle Anwendungen im Rohr- und Kabelbau geeignet.
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