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Düsseldorf, 25.03. 2008 09:27



Deutscher Werkzeugmaschinenbau mit weiterem Rekordjahr in 2008 – merkliche Eintrübung in 2009 wahrscheinlich

Der deutsche Werkzeugmaschinenbau kann sich auf das fünfte Wachstumsjahr in Folge einstellen. Das Produktionsvolumen dürfte in 2008 noch einmal um etwa 10 % ansteigen. Ab 2009 droht dann temporär ein merklicher Nachfragerückgang, der – nach einer außergewöhnlich langen Phase des Wachstums – den Übergang in den normalen Branchenzyklus markiert. Zu dieser Einschätzung kommt die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrem aktuellen Branchenbericht, den sie traditionell im Umfeld der in Düsseldorf stattfindenden Fachmesse Metav veröffentlicht.

In einem herausfordernden Umfeld wird sich der bereits spürbare Rückgang der Ausfuhren in die USA angesichts des schwachen Dollars und der zunehmend rezessiven Tendenzen in den USA weiter verstärken. Für einen Ausgleich sorgen aber die aufstrebenden Schwellenländer Asiens und Osteuropas, in denen deutsche Anbieter über eine gute Marktposition verfügen. Im Ergebnis dürften die deutschen Anbieter ihre weltweite Spitzenposition beim Export damit halten können.

Die stärkste Konkurrenz erwächst aus den asiatischen Ländern. „Aus deutscher Sicht gilt es daher, den technologischen Vorsprung weiter auszubauen. Auch den mittleren Technologiefeldern muss wieder verstärkt Beachtung geschenkt werden, um dem Siegeszug der taiwanesischen und koreanischen Produzenten bei hochwertigen Standardmaschinen zu begegnen“, kommentiert Dr. Uwe Berkermann, Branchenanalyst der IKB. Umso wichtiger ist es, dass die deutschen Hersteller die letzten Jahre nutzen konnten, um ihre Ertragskraft zu verbessern und ihre Kapitalbasis deutlich zu verbreitern. So sieht die IKB den deutschen Werkzeugmaschinenbau gut gerüstet, um auch zukünftig in der Weltspitze zu bestehen.



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