

Versicherung, Bank
Düsseldorf, 01.12. 2008 10:22
• Zuversicht der Deutschen sinkt rapide – für 2009 blicken sie kritisch in die Zukunft • Mehr als ein Drittel sehen ihre Ersparnisse in Gefahr • Stimmung bei den Selbstständigen kippt am stärkste
ARAG Deutschland Trend: Finanzkrise drückt auf Stimmung der Deutschen
• Zuversicht der Deutschen sinkt rapide – für 2009 blicken sie kritisch in die Zukunft • Mehr als ein Drittel sehen ihre Ersparnisse in Gefahr • Stimmung bei den Selbstständigen kippt am stärkste
ARAG Deutschland Trend: Finanzkrise drückt auf Stimmung der Deutschen
Kaum ein Konjunkturabschwung kam je so brüsk. Der
faktische Zusammenbruch des US-Bankensystems im
September löste innerhalb weniger Wochen eine Rezession
aus, die sich auf die Weltwirtschaft ausweitet. Obwohl einige
Volkswirte glauben, dass die deutsche Wirtschaft
möglicherweise nur kurz in die Rezession eintauchen wird,
hat die allerorten transportierte Krisenstimmung tiefe Spuren
in der Gemütsverfassung der Deutschen hinterlassen. Im
aktuellen ARAG Deutschland Trend wurden die Deutschen
wie schon für 2008 nach ihren Erwartungen und Plänen für
das Jahr 2009 befragt.
Vor einem Jahr gingen noch 35,2 Prozent der Deutschen davon
aus, am Beginn einer ordentlichen Konjunkturentwicklung zu
stehen. Diese Erwartung haben heute nur noch 8,2 Prozent, wenn
sie ihre Aussichten für 2009 formulieren.
Am deutlichsten kippt die Erwartungshaltung gegenüber dem
Arbeitsmarkt. Vor einem Jahr glaubten 58,7 Prozent der Befragten
an wachsende Beschäftigtenzahlen. Für das Jahr 2009 tun dies
nur noch 13,5 Prozent.
Besonders düster sind die Erwartungen der Selbstständigen für
das Jahr 2009. In dieser Gruppe zeigt sich der Stimmungswechsel
drastisch. Nur noch sieben Prozent glauben, im nächsten Jahr
ihren Lebensstandard zu steigern. Im letzten Jahr waren es noch
30 Prozent. Halb so viele Selbstständige wie im Vorjahr – nämlich
nur noch 6,2 Prozent im Vergleich zu 15,9 Prozent – planen
größere Investitionen. Ebenfalls sinkt bei ihnen die Bereitschaft,
für das Alter vorzusorgen, ausgesprochen rapide: 8,3 Prozent der
Selbstständigen wollen im kommenden Jahr Vorsorge für das
Alter treffen. Im vergangenen Jahr bejahten noch 37,8 Prozent
dieser Gruppe ein Engagement für die eigene Altersvorsorge.
Für die Deutschen ist unstrittig, dass die Auswirkungen der
internationalen Finanzkrise auch 2009 anhalten werden. Knapp 60
Prozent von ihnen sind davon überzeugt. Entsprechend rechnet
ein Fünftel der Deutschen mit einer Senkung des
Lebensstandards im nächsten Jahr. Das sind drei Mal so viele
Deutsche wie noch in 2007. Viele befürchten, im Jahr 2009
weniger Geld in der Tasche zu haben: Noch vor einem Jahr
glaubten rund 30 Prozent der Deutschen an eine Steigerung des
Einkommens, jetzt sind es laut ARAG Deutschland Trend weniger
als 12 Prozent. Für größere Investitionen ist da wenig Platz. Nur
wenige Deutsche (4,5 Prozent) planen größere Anschaffungen wie
Neuwagen oder neue Möbel für das kommende Jahr. Bei der
Befragung im Vorjahr waren es noch mehr als doppelt so viele
(9,5 Prozent). Dennoch wollen sich die Deutschen die Stimmung
nicht vollständig vermiesen lassen. Die Bereitschaft, Geld für
kleinere Investitionen locker zu machen, ist deutlich gestiegen.
25,6 Prozent der Bevölkerung will im neuen Jahr in den Urlaub
oder in einen neuen Fernseher investieren. Ende 2007 waren es
fast acht Prozentpunkte weniger (17,7 Prozent).
Der ARAG Deutschland Trend zeigt ferner, dass sich die
Bankenwelt wenig Hoffnung machen kann, im kommenden Jahr
aus der Vertrauenskrise herauszukommen. 62,1 Prozent der
Befragten glauben, dass das Vertrauen in die Banken weiter
sinken wird. 37 Prozent befürchten, dass ihre Ersparnisse
(Sparguthaben und Geldanlagen) in Gefahr sind. Besonders
drastisch fällt dieser Wert in Ostdeutschland aus. Dort glauben
56,3 Prozent der Befragten, dass ihr Geld nicht mehr sicher ist. In
Westdeutschland liegt dieser Wert bei 32,2 Prozent.
Aber auch die Versicherungswirtschaft darf sich nicht in zu großer
Sicherheit wiegen. 44,6 Prozent der Deutschen meinen, dass
auch die Glaubwürdigkeit der Assekuranz durch die Finanzkrise
gefährdet ist.
Selten hatten es Meinungsforscher binnen Jahresfrist mit einem
so deutlichen Stimmungswechsel zu tun. Wirtschaftsexperten sind
sich zwar sicher, dass die getrübte Stimmung in der
Gesamtbevölkerung nicht der ökonomischen Realität entspricht.
Das Stimmungsbild liefert aber ein Indiz für das künftige
Konsumverhalten der Verbraucher und ist somit durchaus ein
Konjunkturbarometer. Insbesondere der deutliche
Stimmungsumschwung bei den Selbstständigen kann sich
unmittelbar im Arbeitsmarkt niederschlagen. Schließlich sind sie
die größten Arbeitgeber in Deutschland.
ARAG Deutschland Trend
Im Rahmen ihrer allgemeinen Markt- und Gesellschaftsforschung
führt die ARAG Allgemeine Rechtsschutz-
Versicherungs-AG seit vergangenem Jahr in Zusammenarbeit
mit TNS Emnid Befragungen zur Einschätzung der bürgerlichen
Mitte in Deutschland durch. Der politische Wunsch nach
Eigenverantwortung an das bürgerliche Lager löst eine
umfassende Neuorientierung jedes Einzelnen aus. Das führt
auch zu einem wachsenden Bedarf an rechtlicher Orientierung
und Beratung. Die ARAG, als eines der führenden Rechtschutzversicherungs-
Unternehmen, bietet mit ihren Produkten
wichtige Unterstützung zur individuellen Absicherung und
Risikominimierung. Die Umfrage „ARAG Deutschland Trend“
findet jeweils im Frühjahr und im Herbst statt. Dabei werden
mehr als 1.000 Menschen befragt.
Der ARAG Konzern ist der international anerkannte
unabhängige Partner für Recht und Schutz. Die ARAG ist das
größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz. Mit
mehr als 3.400 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein
Umsatz- und Beitragsvolumen von knapp 1,4 Milliarden €.
Außerhalb Deutschlands ist die ARAG in weiteren 12
europäischen Ländern und den USA für ihre Kunden aktiv. Auf
dem US-amerikanischen Rechtsschutzmarkt nimmt die ARAG
heute eine Spitzenposition ein. Darüber hinaus ist der Konzern
in Spanien und Italien mit seinen Rechtsschutzprodukten
Marktführer.
Kontaktinformationen:
ARAG Allgemeine
Rechtsschutz-
Versicherung-AG
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
Klaus Heiermann
Leiter Hauptabteilung
Konzernkommunikation
Telefon: +49 (0) 211 9 63-22 19
Fax: +49 (0) 211 9 63-22 20
klaus.heiermann@ARAG.de
www.ARAG.de
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sie ihre Aussichten für 2009 formulieren.
Am deutlichsten kippt die Erwartungshaltung gegenüber dem
Arbeitsmarkt. Vor einem Jahr glaubten 58,7 Prozent der Befragten
an wachsende Beschäftigtenzahlen. Für das Jahr 2009 tun dies
nur noch 13,5 Prozent.
Besonders düster sind die Erwartungen der Selbstständigen für
das Jahr 2009. In dieser Gruppe zeigt sich der Stimmungswechsel
drastisch. Nur noch sieben Prozent glauben, im nächsten Jahr
ihren Lebensstandard zu steigern. Im letzten Jahr waren es noch
30 Prozent. Halb so viele Selbstständige wie im Vorjahr – nämlich
nur noch 6,2 Prozent im Vergleich zu 15,9 Prozent – planen
größere Investitionen. Ebenfalls sinkt bei ihnen die Bereitschaft,
für das Alter vorzusorgen, ausgesprochen rapide: 8,3 Prozent der
Selbstständigen wollen im kommenden Jahr Vorsorge für das
Alter treffen. Im vergangenen Jahr bejahten noch 37,8 Prozent
dieser Gruppe ein Engagement für die eigene Altersvorsorge.
Für die Deutschen ist unstrittig, dass die Auswirkungen der
internationalen Finanzkrise auch 2009 anhalten werden. Knapp 60
Prozent von ihnen sind davon überzeugt. Entsprechend rechnet
ein Fünftel der Deutschen mit einer Senkung des
Lebensstandards im nächsten Jahr. Das sind drei Mal so viele
Deutsche wie noch in 2007. Viele befürchten, im Jahr 2009
weniger Geld in der Tasche zu haben: Noch vor einem Jahr
glaubten rund 30 Prozent der Deutschen an eine Steigerung des
Einkommens, jetzt sind es laut ARAG Deutschland Trend weniger
als 12 Prozent. Für größere Investitionen ist da wenig Platz. Nur
wenige Deutsche (4,5 Prozent) planen größere Anschaffungen wie
Neuwagen oder neue Möbel für das kommende Jahr. Bei der
Befragung im Vorjahr waren es noch mehr als doppelt so viele
(9,5 Prozent). Dennoch wollen sich die Deutschen die Stimmung
nicht vollständig vermiesen lassen. Die Bereitschaft, Geld für
kleinere Investitionen locker zu machen, ist deutlich gestiegen.
25,6 Prozent der Bevölkerung will im neuen Jahr in den Urlaub
oder in einen neuen Fernseher investieren. Ende 2007 waren es
fast acht Prozentpunkte weniger (17,7 Prozent).
Der ARAG Deutschland Trend zeigt ferner, dass sich die
Bankenwelt wenig Hoffnung machen kann, im kommenden Jahr
aus der Vertrauenskrise herauszukommen. 62,1 Prozent der
Befragten glauben, dass das Vertrauen in die Banken weiter
sinken wird. 37 Prozent befürchten, dass ihre Ersparnisse
(Sparguthaben und Geldanlagen) in Gefahr sind. Besonders
drastisch fällt dieser Wert in Ostdeutschland aus. Dort glauben
56,3 Prozent der Befragten, dass ihr Geld nicht mehr sicher ist. In
Westdeutschland liegt dieser Wert bei 32,2 Prozent.
Aber auch die Versicherungswirtschaft darf sich nicht in zu großer
Sicherheit wiegen. 44,6 Prozent der Deutschen meinen, dass
auch die Glaubwürdigkeit der Assekuranz durch die Finanzkrise
gefährdet ist.
Selten hatten es Meinungsforscher binnen Jahresfrist mit einem
so deutlichen Stimmungswechsel zu tun. Wirtschaftsexperten sind
sich zwar sicher, dass die getrübte Stimmung in der
Gesamtbevölkerung nicht der ökonomischen Realität entspricht.
Das Stimmungsbild liefert aber ein Indiz für das künftige
Konsumverhalten der Verbraucher und ist somit durchaus ein
Konjunkturbarometer. Insbesondere der deutliche
Stimmungsumschwung bei den Selbstständigen kann sich
unmittelbar im Arbeitsmarkt niederschlagen. Schließlich sind sie
die größten Arbeitgeber in Deutschland.
ARAG Deutschland Trend
Im Rahmen ihrer allgemeinen Markt- und Gesellschaftsforschung
führt die ARAG Allgemeine Rechtsschutz-
Versicherungs-AG seit vergangenem Jahr in Zusammenarbeit
mit TNS Emnid Befragungen zur Einschätzung der bürgerlichen
Mitte in Deutschland durch. Der politische Wunsch nach
Eigenverantwortung an das bürgerliche Lager löst eine
umfassende Neuorientierung jedes Einzelnen aus. Das führt
auch zu einem wachsenden Bedarf an rechtlicher Orientierung
und Beratung. Die ARAG, als eines der führenden Rechtschutzversicherungs-
Unternehmen, bietet mit ihren Produkten
wichtige Unterstützung zur individuellen Absicherung und
Risikominimierung. Die Umfrage „ARAG Deutschland Trend“
findet jeweils im Frühjahr und im Herbst statt. Dabei werden
mehr als 1.000 Menschen befragt.
Der ARAG Konzern ist der international anerkannte
unabhängige Partner für Recht und Schutz. Die ARAG ist das
größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz. Mit
mehr als 3.400 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein
Umsatz- und Beitragsvolumen von knapp 1,4 Milliarden €.
Außerhalb Deutschlands ist die ARAG in weiteren 12
europäischen Ländern und den USA für ihre Kunden aktiv. Auf
dem US-amerikanischen Rechtsschutzmarkt nimmt die ARAG
heute eine Spitzenposition ein. Darüber hinaus ist der Konzern
in Spanien und Italien mit seinen Rechtsschutzprodukten
Marktführer.
Kontaktinformationen:
ARAG Allgemeine
Rechtsschutz-
Versicherung-AG
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
Klaus Heiermann
Leiter Hauptabteilung
Konzernkommunikation
Telefon: +49 (0) 211 9 63-22 19
Fax: +49 (0) 211 9 63-22 20
klaus.heiermann@ARAG.de
www.ARAG.de
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